TschĂŒss Detail am Dienstag – hallo Inspiration am Dienstag

Room to dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen | Foto: Sabine WittigAm 3. Dezember 2013 ist hier mein erstes Detail am Dienstag erschienen. 168 Wochen lang hab‘ ich immer dienstags eine aktuelle Deko aus unserem Zuhause  gezeigt. Jetzt wird es Zeit fĂŒr eine neue Kolumne. Ich möchte den Fokus etwas erweitern und nicht mehr nur auf Einzelheiten aus meinen vier WĂ€nden beschrĂ€nken. KĂŒnftig sollen ganz einfach Dinge, die mir besonders gut gefallen und die mich inspirieren, im Mittelpunkt stehen. Das kann ein Blumenstrauß sein, eine Textur, das Styling in einem Restaurant, ein Flohmarktfund oder, oder, oder.

Der Zeitpunkt bleibt derselbe: Immer dienstags gibt’s eine Inspiration. Ich fĂ€nd’s schön, wenn du am neuen Konzept ebenso Freude hĂ€ttest wie bislang an den Dienstagsdetails.

Room to dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen | Foto: Sabine WittigMeine Inspiration fĂŒr diese Woche ist die aktuelle Tischdekoration in Sabines Concept Store Room to Dream in MĂŒnchen. Ich hab‘ Sabine letzten Donnerstag ziemlich spontan besucht (wir tauschen uns gerne und regelmĂ€ĂŸig aus) und war hingerissen von ihrer pastelligen Ostertafel – eine feine Kombination verwaschener Pudertöne. Sabine gehört zu den Menschen, die rosafarbene Tische dekorieren können, ohne dass es kitschig wird. Einfach schön!

Room to dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen | Foto: Sabine Wittig
*Immer dienstags zeige ich hier kĂŒnftig Dinge, die mir besonders gut gefallen und mich inspirieren.

Fotos: Sabine Wittig

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Berlin-Tipp: Ladencafé Eliza in Kreuzberg (inklusive Kuchenrezept)

CafĂ© Eliza, Sorauer Straße 6, Berlin-Kreuzberg | Fotos: Sabine Wittig

Wenn ich in Berlin bin, versuche ich immer, einen Besuch im Eliza einzuplanen. Nicht nur des feinen Kaffees und der leckeren Kuchen wegen (laut Aussage eines Gastes gibt es hier den besten Carrot Cake der Welt), sondern auch, weil sich Anne Hinkels Ladencafé stÀndig verÀndert und man die wundervollsten (Vintage-) Wohnsachen dort kaufen kann.

Anne Hinkel und ihr Café Eliza in Berlin-Kreuzberg | Foto links: schoberfoto.de; Foto rechts: Sabine Wittig

Links: Anne Hinkel (Foto: schoberfoto.de); rechts: Blick in den Ladenraum des Cafés

Anne ist gelernte Dekorateurin. Sie arbeitet (auch heute noch ab und zu) freiberuflich als Set-Dresserin beim Film und hat sich mit dem Eliza den Traum vom eigenen GeschĂ€ft erfĂŒllt. „Das Eliza bin ich – hier kann ich alle meine Ideen umsetzen, alles so machen, wie ich es gerne möchte“, erzĂ€hlt sie. Seit MĂ€rz 2013 tut sie das mit Herz und Seele. Und schafft damit diese ganz besondere AtmosphĂ€re, die ihre GĂ€ste so mögen.

Als leidenschaftliche TrödelmarktgĂ€ngerin sammelt Anne schon seit Jahren Möbel, Geschirr, Lampen und etliches mehr.  Als sie ihr LadencafĂ© eröffnete, hatte sie genĂŒgend Zusammengetragenes fĂŒr die Einrichtung und Dekoration. Beides verĂ€ndert sich ĂŒbrigens regelmĂ€ĂŸig – denn Anne findet immer neue SchĂ€tze, tauscht Tische, StĂŒhle, SchrĂ€nke aus und dekoriert liebend gerne um.

CafĂ© Eliza, Sorauer Straße 6, Berlin-Kreuzberg | Foto: Sabine Wittig

Ein paar besondere SchĂ€tze haben kĂŒrzlich zu Anne gefunden: Eine Architektin aus Frankfurt hatte alte Fotos des CafĂ©s – das frĂŒher eine Seifenhandlung war – vorbeigebracht. Sie zeigen die ehemalige Ladenbesitzerin (die Großtante der Architektin) vor der EingangstĂŒr zu ihrem GeschĂ€ft. Die Bilder haben einen Ehrenplatz im Eliza bekommen – und ich glaube nicht, dass Anne sich von ihnen trennen wird.

CafĂ© Eliza, Sorauer Straße 6, Berlin-Kreuzberg | Fotos: Sabine Wittig

In einem Nebenraum des CafĂ©s versammelt Anne Flohmarktfunde und Wohnaccessoires aus aktuellen Kollektionen. Zur Freude ihrer Kunden, die gerne und regelmĂ€ĂŸig zum Stöbern vorbeischauen.

eliza 500

Hin und wieder werden Teile des Mobiliars verkauft  – eine gute Gelegenheit, schöne StĂŒcke fĂŒrs eigene Zuhause zu ergattern.

Eliza
Café und Lieblingsladen
Sorauer Straße 6
Berlin Kreuzberg (Wrangelkiez)
www.elizaberlin.de

Elizas veganes Schoko-Bananen-Brot. Das Rezept gibt's auf azurweiss | Foto: Sabine Wittig

Anne war so nett und hat mir das Rezept fĂŒr das bei ihren GĂ€sten so beliebte Schoko-Bananen-Brot verraten. Ich hab’s kĂŒrzlich ausprobiert – lecker!

Zutaten:

250 g Dinkelmehl
3,5 TL Backpulver
1 TL Natron
150 g brauner Zucker
100 g Zartbitterschokolade (vegan)
100 g gehackte Mandeln
4 reife Bananen, zerdrĂŒckt
230 ml Mandelmilch (alternativ Soja- oder Haselnussmilch)
100 ml Rapsöl

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kastenform (ca. 30 cm lang) mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver und Natron sieben, mit Zucker mischen.

Schokolade hacken, mit den Mandeln mischen und unterheben.

Bananen, Mandelmilch und Öl zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Teig in die Form fĂŒllen und ca. 45 – 50 min. backen. StĂ€bchenprobe machen!

Wer mag, kann den Kuchen mit geschmolzener Zartbitterschokolade und getrockneten Bananenchips dekorieren. Guten Appetit!

Fotos: schoberfoto.de (3), Sabine Wittig (1,2, 4 bis 10)

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Stippvisite in Haarlem

FahrrĂ€der abstellen verboten | Haarlem | Foto: Sabine WittigDie kleine, feine Designmesse Show Up fĂŒhrte Herrn azurweiss und mich vergangene Woche ins niederlĂ€ndische Haarlem. Meine liebsten Messe-Entdeckungen zeige ich dir in den nĂ€chsten Tagen. FĂŒr heute lasse ich ein paar gute Adressen hier – falls du Amsterdams entzĂŒckender kleiner Schwester einmal einen Besuch abstatten magst.

Portrait Concept Store, Raamvest 29a, 2011 ZJ Haarlem | Foto: Sabine Wittig

Portrait Concept Store

Einkaufen

Wunderbar zusammengestelltes Sortiment (Interior, Mode, Stationary): Portrait Concept Store, Raamvest 29a (siehe Foto oben)

Klasse sortierter Buchladen: H. de Vries Boeken, Gedempte Oude Gracht 27

Mehrere Mini-LĂ€den unter einem Dach. Auf den ersten Blick schrecklich ramschig, aber drinnen gibt’s echte Midcentury SchĂ€tzchen. Raaks Halle, Drossestraat 2

Sehr fein ausgewÀhltes Sortiment (vor allem Wohnaccessoires, Geschenke und Papeterie) Mashed Concept Store, Kleine Houtstraat 19

Schlichte Mode fĂŒr Damen, Babys und Kleinkinder. Dazu Schmuck und Wohnaccessoires – und eine Tasse Kaffee gibt’s auch. Einfach schön!  Foof, Kleine Houtstraat 23

Genießen
Nennt sich zwar Café, ist aber auch ein wundervoller Ort, um (ausgesprochen gut!) zu Abend zu essen. Unser Liebling! Café Colette, Oude Groenmarkt 22

Herrlich unkompliziert und lecker: Dijkers, Warmoestraat 5-7

Die perfekte Kaffeepause. Entweder du sitzt draußen zum Leutegucken an der lebendigen FußgĂ€ngerzone oder du gehst nach drinnen und genießt Kaffee und Kuchen mit Blick auf das idyllische Hofje. Hofje zonder Zorgen, Grote Houtstraat 14A

Leuchtende HortensienbÀlle in Haarlem | Foto: Sabine Wittig Schönes Wochenende!

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Nachhaltig einkaufen in Berlin: Standard Saubere Sachen

Standard Saubere Sachen in Neukölln | Foto: Therese Aufschlager

Katrin Hieronimus (links) und Katharina Beth. Foto: Therese Aufschlager

Seit letzten Dezember gibt es in Berlin eine neue Adresse fĂŒr nachhaltige, zeitlose Mode, feine (Wohn-)accessoires und ausgesucht Kulinarisches: Standard Saubere Sachen. Das Konzept steht fĂŒr gutes Design, faire Produktion und Ökologie.

Die beiden GrĂŒnderinnen Katrin und Katharina kennen sich von gemeinsamen Theaterprojekten – Katharina ist KostĂŒmbildnerin, Katrin BĂŒhnen- und KostĂŒmbildnerin. Aus privatem Interesse an grĂŒner Mode ist die Idee fĂŒr den gemeinsamen Laden entstanden. Neben Kleidung fĂŒr Damen, Herren und Kinder verkaufen die beiden Papeterie, Schmuck, Kosmetik und einiges mehr zum Verschenken und Selbstbehalten. Alles sehr sorgsam ausgewĂ€hlt und immer mit einer ‚grĂŒnen‘ Geschichte. Schon nach kurzer Zeit wurden die ersten Kunden zu Stammkunden. „Meine Jeans kaufe ich ab jetzt nur noch bei Euch“, sagte z. B. ein Kunde, der eher zufĂ€llig in den Laden kam.

Mitte Juni hab‘ ich Katrin und Katharina in ihrem hĂŒbschen GeschĂ€ft in Neukölln besucht und mit ihnen ĂŒber ihr Konzept gesprochen.

Standard Saubere Sachen | Fotos: Sabine Wittig

Mode und Accessoires, die mit Sicherheit mehr als eine Saison gerne getragen werden. Im Sortiment sind z. B. die Marken markl miura und Beaumont Organic

Was ist das Besondere an eurem Konzept?

Mit dem Wissen um die ZustĂ€nde in der ’normalen‘ Modeindustrie fiel es uns zunehmend schwer, noch was anderes zu kaufen als nachhaltige Kleidung und wir haben uns immer intensiver mit dem Thema ‚grĂŒne Mode‘ beschĂ€ftigt. Wir verkaufen nur Dinge, die fair und nachhaltig produziert werden – und die uns natĂŒrlich auch gefallen. Wir wollen keine schnellen Modetrends bedienen, sondern unseren Kunden Lieblingsteile anbieten, an denen sie lange Freude haben. Erweitert haben wir unser Angebot durch Recycling- und Upcycling Produkte, z. B. um GlĂ€ser und Vasen aus alten Weinflaschen, Espressotassen aus gepresstem Kaffeesatz und Taschen aus gebrauchten ReissĂ€cken.

Standard Saubere Sachen | Foto: Sabine Wittig

Upcycling made in Berlin: Jesper Jensen fertigt Vasen und Becher aus alten Weinflaschen. Die PapierblĂŒten sind von Jurianne Matter.

Was bedeutet euch euer Laden ganz persönlich?

Im Theaterbetrieb muss man bei den Materialien fĂŒr BĂŒhnenbilder und KostĂŒme  leider oft Abstriche hinsichtlich ihrer Herkunft machen. Auch deshalb ist ‚Standard‘ eine Herzensangelegenheit fĂŒr uns. Zudem ist der Laden unser zweites Standbein und soll uns helfen, mehr Zeit hier in Berlin zu verbringen. Als Theater-Ausstatterinnen arbeiten wir oft in anderen StĂ€dten, was mit Kindern nicht immer so einfach zu organisieren ist.

Standard Saubere Sachen, Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Links: Der knallgelbe Kulturbeutel kommt aus Uganda. Im Rahmen des Projekts ‚Women For Better Life‘ nĂ€hen – meist HIV-positive – Frauen Taschen aus gebrauchten Reis- und Zuckerverpackungen. Rechts: Tragbare, zeitlose Mode fĂŒr Frauen zwischen 25 und 75 ist das Herz von Standard.

Nach welchen Kriterien wÀhlt ihr Produkte und Lieferanten aus?

Es muss immer eine ’saubere‘ Geschichte hinter den Produkten stehen. Zum Beispiel das Recycling von Jeansstoffen um daraus Pullover zu stricken. Oder T-Shirts, die in Deutschland von ehemaligen FlĂŒchtlingen genĂ€ht werden. Oder der Stoff, der aus PlastikmĂŒll aus dem Meer gewonnen wird um Röcke daraus zu nĂ€hen.

Standard Saubere Sachen | Foto: Sabine Wittig

Papeterie, KĂŒnstlerarbeiten, Feines fĂŒr den Gaumen: Besondere Geschenke fĂŒr beinahe jeden Anlass.

Liebe Katrin, liebe Katharina – herzlichen Dank fĂŒr die Einblicke!

Standard Saubere Sachen | Fotos: Sabine Wittig

Standard Saubere Sachen
Reuterstraße 53
12047 Berlin (Neukölln)

Geöffnet:
Dienstag bis Freitag 12 bis 19 Uhr
Samstag 12 bis 16 Uhr

Du findest Standard auch bei Facebook und Instagram

Weitere Lieblingsadressen in Berlin gibt’s hier.

Fotos: Therese Aufschlager (1), Sabine Wittig (2 bis 9)

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Schön in Stuttgart: Hook & Eye

Seit knapp 20 Jahren lebe ich vor den Toren Stuttgarts. Zur Lieblingsstadt ist die Schwabenmetropole mir nicht geworden. Ich vermisse vor allem die kleinen, indivduellen GeschĂ€fte, CafĂ©s und Bars die man in  Berlin, MĂŒnchen und Hamburg an vielen Ecken findet. Ja – auch in Stuttgart  gibt es solche Perlen. Allerdings nicht so zahlreich und manchmal ein bisschen versteckt. Deshalb möchte ich meine liebsten Stuttgart-Adressen nach und nach hier vorstellen. Vielleicht wĂ€chst mir die Stadt dann doch noch so richtig ans Herz. Den Anfang macht Hook & Eye im Gerberviertel.

Hook & Eye in Stuttgart

Vintage Möbel werden bei Hook & Eye aufs Schönste herausgeputzt.  Fotos: Hook & Eye

Besonders Retrofans und Liebhaber des skandinavischen Wohnstils kommen bei Hook & Eye (englisch fĂŒr Haken & Öse) auf ihre Kosten. Seit 2013 bieten Iris Wilke und ihr Team in der HochstĂ€tter Straße 68 perfekt aufgearbeitete Vintage-Möbel, eigene MöbelentwĂŒrfe und ausgewĂ€hlte Accessoires junger Labels.

Hook & Eye in Stuttgart | Fotos: Sabine Wittig

Sessel und Hocker im neuen Kleid. Fotos: Sabine Wittig

Mir gefĂ€llt besonders die Idee, in die Jahre gekommenen Sesseln, Sofas und Hockern mit neuer Polsterung und modernem Bezug ein neues Gesicht zu geben. Im Laden findest du immer eine hĂŒbsche Auswahl an frisch herausgeputzten Möbeln. Du kannst aber auch dein eigenes LieblingsstĂŒck vorbeibringen und von den Spezialisten neu polstern und beziehen lassen. Die Auswahl an Stoffen – die ĂŒbrigens in Europa gefertigt werden – ist wundervoll.

Hook and Eye in Stuttgart, Geberviertel

Hook & Eye in der HauptstĂ€tter Straße | Foto: Hook & Eye

Aus manchen Bezugsstoffen lÀsst Iris Wilke Sofakissen, UmhÀngetaschen oder KosmetiktÀschchen nÀhen.

KosmetiktÀschchen von Hook & Eye

HĂŒbsch: KosmetiktĂ€schchen aus Möbelbezugsstoffen | Foto: Sabine Wittig

Genauso geradlinig und klar wie die Möbel ist bei Hook & Eye auch das stetig wechselnde Sortiment an Wohnaccessoires: Schlichte Keramik ist ebenso zu finden wie ausgesuchte Papeterie, handverlesene BĂŒcher, Kulinarisches und Praktisches – vom Aufbewahrungskorb bis zum Masking Tape. Schön!

Hook & Eye im Gerberviertel in Stuttgart. HauptstĂ€tterstraße 68 (Eingang in der Gerberstraße) | Foto: Sabine Wittig

Hook & Eye
HauptstĂ€tter Straße 68 (Eingang in der Gerberstraße)

Fotos: Hook & Eye (1, 2, 5); Sabine Wittig (3,4,6,7)

Eine Liste meiner Lieblingsadressen in Stuttgart findest du hier.
Ein Interview mit Schöner Wohnen ĂŒber Designadressen in Stuttgart gibt’s hier.

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Shopping-Tipp in MĂŒnchen: Room to Dream

Sabine Stadtherr in ihrem Room to Dream in MĂŒnchen

Sabine Stadtherr in ihrem Room to Dream

Igor schrieb vor rund zwei Jahren ĂŒber Sabines Room to Dream und ich weiß noch, wie ich damals dachte: „Was fĂŒr ein wundervoller Laden“. Einige Monate spĂ€ter lernte ich Sabine persönlich kennen. Auf einer Buchvorstellung. Wir saßen beim Dinner nebeneinander und haben schnell gemerkt, dass wir sehr viel mehr als den Vornamen gemeinsam haben. Seitdem tauschen wir uns regelmĂ€ĂŸig aus, treffen uns auf Messen und immer, wenn ich in MĂŒnchen bin, fĂŒhrt mein Weg in ihren hĂŒbschen „Traumraum“ – nur ein paar Schritte vom Stachus entfernt.

 

Room to Dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen

Der Room to Dream liegt im Herzen MĂŒnchens, nur wenige Schritte vom Stachus entfernt.

Sabine verkauft Möbel, Wohnaccessoires und kulinarische Köstlichkeiten. Mit Herz und FingerspitzengefĂŒhl ausgewĂ€hlt. Ich mag sehr, wie sie mit Farben, Nuancen und Texturen spielt und die Produkte ganz unterschiedlicher Hersteller so perfekt kombiniert.

Bevor Sabine im Mai 2013 ihren Room to Dream eröffnete, arbeitete sie als Designerin in der Modebranche. Im Interview erzĂ€hlt sie von der ErfĂŒllung ihres Ladentraums:

Magst du kurz etwas zu deinem beruflichen Werdegang sagen?

Ich wusste schon als Jugendliche, dass ich etwas Kreatives machen wollte. Mode und Innenarchitektur haben mich besonders interessiert. Ich hab‘ dann einen Studienplatz am Fashion Institute in New York bekommen und mich dort auf das Thema Stricken spezialisiert. Nach dem Studium folgten 15 Jahre als Designerin.

Room to Dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen

Was hat den Ausschlag gegeben, deinen gut bezahlten Job in der Modebranche aufzugeben und den Laden in MĂŒnchen zu eröffnen?

Irgendwann fand ich meinen Arbeitsalltag nicht mehr allzu spannend. WĂ€hrend einer Inspirationsreise nach Antwerpen – meiner absoluten Lieblingsstadt in Sachen Design – habe ich einen traumhaften Interiorladen enteckt. Winzig klein, aber alles so hinreißend zusammengestellt. Da wusste ich, dass die Zeit gekommen war fĂŒr meine zweite Liebe: den eigenen Laden. Ich bin danach noch öfter nach Antwerpen gefahren und habe mich lange mit dem super netten Inhaber unterhalten. Und dann war’s soweit: Mode ade und auf zu neuen Ufern. Ein Jahr hab‘ ich mir Zeit gegeben, um alles zu planen und Business PlĂ€ne zu schreiben. Ich hatte das große GlĂŒck, ein einigermaßen bezahlbares Ladenlokal im Zentrum MĂŒnchens zu finden.

Room to Dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen

Der Room to Dream hat sich sehr schnell zum Liebling von Kunden und Bloggern entwickelt – wie kam’s dazu?

NatĂŒrlich musste ich mir Gedanken machen, wie ich ohne großen finanziellen Aufwand bekannt werden könnte. Ich wollte, dass der Laden so schön wird, dass ihn auch Blogger lieben wĂŒrden. Insgeheim hatte ich mir gewĂŒnscht, dass Igor vom Happy Interior Blog, der ja in MĂŒnchen lebt, mich entdecken wĂŒrde. Und dieser Wunsch hat sich erfĂŒllt – noch bevor ich Igor eine Einladung schicken konnte, kam er vorbei und hat danach so nett ĂŒber mich geschrieben. Inzwischen mache ich zweimal im Jahr Veranstaltungen fĂŒr Blogger. Das ist immer ein riesen Spaß und unheimlich inspirierend. Ich habe dadurch schon so viele fantastische Menschen kennen gelernt. Es entstehen richtige Freundschaften – so wie bei dir und mir.

Bloggertreffen im Room to Dream in MĂŒnchen

Zweimal im Jahr lÀdt Sabine Blogger in den Room to Dream. Hier ein Schnappschuss vom by Lassen Styling Event im vergangenen September.

Der Slogan des Room to Dream ist „slow living“. Warum?

Das hĂ€ngt auch mit der Lage des Ladens zusammen. Der Room to Dream liegt ja in einer denkmalgeschĂŒtzten Oase, mit schöner GrĂŒnflĂ€che und Brunnen, nur wenige Schritte vom Chaos der HauptfußgĂ€ngerzone MĂŒnchens entfernt. Es ist genau der Kontrast, der fĂŒr mich auch unseren Alltag widerspiegelt. Hier der schnelle Rhythmus des Arbeitstages und dann die Ruhezone „Zuhause“. Alles schnell, schnell, schnell aber bitte fĂŒr Zuhause „Slow living“. So sollen die Produkte, die ich verkaufe, modern aber gleichzeitig auch langlebig sein. In der Hinsicht haben die Skandinavier uns ja einiges voraus. Ich mag deren Wohnstill, der zwar reduziert, aber gleichzeitig so „hygge“ – also gemĂŒtlich – ist.

Room to Dream

Zarte Farben, schlichte Formen, sinnliche Materialien: die perfekten Zutaten fĂŒr entschleunigtes Wohnen

Du hast in London, New York und Florenz studiert – wirken sich die EindrĂŒcke/Erfahrungen, die du durch das Leben in diesen StĂ€dten gesammelt hast, noch heute auf deinen Geschmack und/oder deine Art zu Leben aus?

Ja natĂŒrlich. FĂŒr mich ist es ganz wichtig, mir neue Anregungen zu holen. Ich bin neugierig und gehe mindestens zweimal im Jahr ins Ausland auf Inspirationssuche.

Room to Dream

Welches sind aus deiner Sicht die derzeit wesentlichen Interior Trends?

Man besinnt sich wieder auf das Handwerkliche, gerade die Liebe zu Keramik, die jetzt auch ein wenig Rustikal daherkommen darf. Nachhaltigkeit scheint fĂŒr viele Kunden wichtiger zu werden und es wird wieder mehr Wert auf QualitĂ€t gelegt.

Vor einiger Zeit hast du dein eigenes Stricklabel ins Leben gerufen 



 ja, das Stricken fehlte mir ein wenig, und so habe ich angefangen, abends auf dem Sofa ganz grobe Kissen zu machen. Ich hab‘ sie mit in den Laden genommen, und schwupps waren sie verkauft. Jetzt habe ich schon etliche Anfragen nach einer ganz groben Strickdecke, aber das schaffe ich im Augenblick zeitlich nicht. DafĂŒr stricke ich gerade jede Menge Topflappen, die sich zu einem beliebten Weihnachtsgeschenk bzw. Mitbringsel entwickelt haben und natĂŒrlich gibt es auch nach wie vor die Kissen, die ich gerne nach den WĂŒnschen meiner Kunden herstelle. Im FrĂŒhjahr werde ich auf jeden Fall an neuen Produkten fĂŒr das „Room-to-Dream“ Stricklabel arbeiten.

Room to Dream

Wunderbar schlichte Topflappen gehören ebenso zu Sabines Stricklabel wie Sofakissen, die sie gerne individuell nach den WĂŒnschen ihrer Kunden anfertigt.

Deine Kunden finden bei dir nicht nur wundervolle Dinge fĂŒr ein schönes Zuhause, mit dem Room Service bietest die auch individuelle Einrichtungsberatungen.

Ja, der Room Service ist eine tolle Sache. Den biete ich gemeinsam mit einer jungen, sehr talentierten Innenarchitektin an. Oftmals sind meine Kunden schon richtig nett eingerichtet, es fehlt aber das gewisse Etwas um alles so richtig gemĂŒtlich werden zu lassen. Da hilft es, wenn wir Experten einen Blick von „außen“ drauf werfen. Meist können wir einen Raum schon durch kleinste VerĂ€nderungen so richtig hyggelig machen. Das kostet nicht viel Geld, der Effekt ist aber sofort fĂŒhlbar.

Und wie sieht dein privater Einrichtungsstil aus?

Unaufgeregt, in den Farben weiss, grau und schwarz kombiniert mit Holz und jetzt fĂŒr den Winter viele Samtkissen, gerne auch mal in Farbe, Kuscheldecken und Fell.

Liebe Sabine, dankesehr fĂŒr den Blick hinter die Kulissen!

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Room to Dream, Lenbachplatz 7, 80333 MĂŒnchen
Internet: www.room-to-dream.de

Brandneu ist der Room to Dream Online-Shop: www.shop-room-to-dream.de

Und natĂŒrlich ist Sabine auch bei Facebook, Instagram und Pinterest.

Fotos: Lina Skukauske (1, 2, 3, 5, 6, 7, 8, 9) und Sabine Wittig (4, 10, 11, 12)

Berlin’s Finest: Einblicke in 50 DesignlĂ€den

Ein paar Tage in Berlin verbringen – das versuche ich ein, zwei Mal im Jahr. Freunde, Bekannte und la mesa HĂ€ndler treffen, Ausstellungen besuchen, jeden Tag in einem anderen CafĂ© frĂŒhstĂŒcken und durch kleine LĂ€den und Ateliers mĂ€andern. Herrlich!

Vor jeder Reise steht die Aktualisierung meiner „Wohin-in-Berlin-Liste“. Seitdem ich Anne und ihren Blog AnneLiWest|Berlin kenne, muss ich dafĂŒr gar nicht mehr lange recherchieren. Denn: Anne kennt sie alle. Die spannenden LĂ€den und hĂŒbschen CafĂ©s der Hauptstadt. Beinahe wöchentlich stellt sie auf ihrem Blog besondere Adressen vor.

Jetzt hat Anne 50 DesignlĂ€den ausgewĂ€hlt und fĂŒr ein Buch der Reihe „Berlin’s Finest“ portrĂ€tiert. Ich mag Annes Stil sehr und war mir – schon lange bevor ich das Buch in den HĂ€nden hielt – sicher, dass mir alle 50 Shops gefallen wĂŒrden.

Berlin's Finest | 50 inspirierende DesignlĂ€denUnd so war’s auch. Lauter wundervolle LĂ€den hab‘ ich entdeckt. Manche kannte ich schon (und fand’s spannend, ein bisschen mehr ĂŒber die Inhaber und ihre Ideen zu erfahren), von anderen hatte ich noch nie gehört (die stehen jetzt auf meiner Liste fĂŒr den nĂ€chsten Berlinbesuch).

Es ist ein feiner Mix aus geworden aus spezialisierten Interior-LÀden, spannenden Concept Stores, individuellen Ateliers und besonderen Vintage-Shops. Mit von der Partie sind z. B. J&V Vintage in Schöneberg und auch die Königliche Porzellan-Manufaktur. Beide sollte man mindestens einmal besucht haben!

Berlin's Finest | Objets trouvés
Die einzelnen LĂ€den stellt Anne in kurzen, zwei- bis vierseitigen PortrĂ€ts vor. Bilder geben einen ersten Eindruck, kurze Texte liefern das Wesentliche zu den Konzepten der Inhaber. Das handliche Buch ist perfekt, um sich auf einen Designtrip durch die Hauptstadt vorzubereiten und ideal fĂŒr eine kleine Dosis Interior Inspiration zwischendurch.

Berlin's Finest | Stilraum Berlin

Ganz oben auf meine Berlinliste hab‘ ich nach der LektĂŒre ĂŒbrigens die Objets TrouvĂ©s und den Stilraum gesetzt – und freu‘ mich jetzt schon wieder auf die nĂ€chste Reise in unsere wundervolle Hauptstadt.

Berlin’s Finest kostet 14,95 EUR. Du bekommst es bei deinem lokalen BuchhĂ€ndler oder online versandkostenfrei  z. B. hier.

Fotos: Sabine Wittig
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zugesandt.

Schöne LĂ€den und hĂŒbsche CafĂ©s in Berlin

Berlin Alexanderplatz | Foto: Sabine Wittig
Die Woche nach Ostern verbrachten Herr azurweiss und ich in Berlin. Hier sind einige unserer Hauptstadtlieblinge – sortiert nach Bezirken.

Berlin Mitte

Berline Mitte

Kontraste: Fassadendetails in Berlin Mitte

Übernachtet haben wir im Motel One am Alexanderplatz. Wir mögen den bunten, kontrastreichen Bezirk Mitte sehr und es gibt einige hĂŒbsche FrĂŒhstĂŒckscafĂ©s, die sich vom Hotel aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichen lassen.

Type Hype in Berlin Mitte | Fotos: Sabine Wittig

Perfektes FrĂŒhstĂŒck bei Type Hype in der Rosa-Luxemburg-Straße

Zum Beispiel das Oliv in der MĂŒnzstraße und das Type Hype in der Rosa-Luxemburg-Straße. Ebenfalls in der Rosa-Luxemburg-Straße hat kĂŒrzlich der auf deutsches und dĂ€nisches Design spezialisierte Concept Store Clara Stil eröffnet.

The Barn und Zeit fĂŒr Brot in Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Wunderbar fĂŒr den Kaffee zwischendurch: The Barn (links). Die vielleicht leckersten Zimtschnecken der Hauptstadt gibt’s bei Zeit fĂŒr Brot.

Wenn du gerne in kleinen LĂ€den stöberst, wirst du die Alte Schönhauser Straße lieben. Es gibt etliche hĂŒbsche Shops – z. B. den Marimekko Store – und außerdem kleine CafĂ©s (mein Highlight: Zeit fĂŒr Brot) und nette Restaurants (lecker vietnamesisch: Monsieur Vuong). Ebenfalls lohnenswert: ein Abstecher zu den beiden LĂ€den von  R.S.V.P. – Papier in Mitte in der Mulackstraße 14 bzw. genau gegenĂŒber in der Hausnummer 26.

ClÀrchen's Ballhaus in Berlin Mitte | Foto: Sabine Wittig

Lauschig: der Biergarten von ClĂ€rchen’s Ballhaus

Weiter geht’s in die Auguststraße – zum Beispiel in den lauschigen Biergarten von ClĂ€rchen’s Ballhaus, auf einen Kaffee zu The Barn oder einen New York Cheesecake zu Mogg and Melzer.

Pankow

Zweite Liebe in Berlin Pankow | Fotos: Sabine Wittig

HĂŒbsche Papeterie gibt’s in der Zweiten Liebe in Pankow

Mit S- oder U-Bahn kommst du nach Pankow, wo Tina Hustedt vor zwei Jahren die Zweite Liebe eröffnet hat. Der hĂŒbsche Laden in der Florastraße 59 ist nur wenige Gehminuten von der S-/U-Bahn-Station Pankow entfernt. Du findest hier ein feines Sortiment an Papeterie und ausgewĂ€hlte, fair produzierte (Wohn-)Accessoires. Ein paar Schritte weiter kannst du dich in dem kleinen CafĂ© Wo der BĂ€r den Honig holt stĂ€rken.

Schöneberg

J & V Vintage in Berlin Schöneberg

Leuchtreklame und andere Accessoires mit Vergangenheit findest du bei J & V Vintage in Berlin Schöneberg

Wenn du Vintage Accessoires in Industrielook magst, solltest du unbedingt bei J & V Vintage in Schöneberg (Barbarossastraße 61) vorbeischauen. Hier hab‘ ich den wunderbaren Laden schon mal vorgestellt. Ein paar Schritte weiter in der Goltzstraße 18 gibt es noch mehr Vintage – allerdings mit komplett anderer Ausrichtung: Die Kaffeestube Sorgenfrei bietet nostalgischen Nippes aus den 1950er und 1960er Jahren.

Wannsee / Lichterfelde West

Strandbad Wannsee | Foto: Sabine WittigDas etwas in die Jahre gekommene Strandbad ist der ideale Ort fĂŒr eine kleine Auszeit von der Stadt – Sandstrandfeeling inklusive.

Kaffeehaus Frau LĂŒske in Berlin Licherfelde West | Fotos: Sabine Wittig

Auf der Strecke zum Wannsee liegt die S-Bahn-Station Lichterfelde West. Von dort ist es nicht weit zu Frau LĂŒske (Baseler Straße 36), einem erst im FrĂŒhjahr eröffneten CafĂ©. Der Tipp kam von Anne, die auch am Interior Konzept mitgearbeitet hat.

Kreuzberg

Schöner wÀr's wenn's schöner wÀr in Berlin Kreuzberg | Foto: Sabine Wittig

HĂŒbsche (Wohn-) Accessoires – fair produziert: Schöner wĂ€r’s wenn’s schöner wĂ€r in Berlin Kreuzberg

In Kreuzberg möchte ich dir den Moritzplatz ans Herz legen. Direkt an der gleichnamigen U-Bahn Station findest du Modulor, das El Dorado fĂŒr Selbermacher und im selben GebĂ€ude eine richtig gut sortierte Buchhandlung mit Schwerpunkt Design. SchrĂ€g gegenĂŒber verkaufen Nicole Bednarzyk und Sylke Rademacher in ihrem Laden Schöner wĂ€r’s wenn’s schöner wĂ€r ökofaire Möbel, (Wohn-)Accessoires, Papeterie und Spielwaren (Update: Leider haben die beiden den Laden Ende 2015 geschlossen). Direkt um die Ecke bietet Treibgut Vintage Möbel und Wohnaccessoires von 1900 bis 1980.

Hallesches Haus Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Hallesches Haus in Berlin Kreuzberg

In einem alten Postamt am Tempelhofer Ufer hat im FrĂŒhjahr das Hallesche Haus seine Pforten geöffnet. Ambiente und Sortiment erinnern ein bisschen an eine Vintage Version von Manufactum. Es gibt ausgesuchte Accessoires fĂŒr Haus und Garten und dazu leckeren Kaffee und kleine Snacks (unbedingt die RosmarinplĂ€tzchen probieren!).

Mehr Berliner Lieblingsadressen findest du hier.

Fotos: Sabine Wittig

J&V – Finest Industrial Vintage Furniture

J&V Vintage in Berlin  Schöneberg | Foto: Sabine Wittig
Seit 2012 verkaufen Jools und Vince in Berlin Schöneberg Industriemöbel, Lampen, Uhren, Leuchtreklamebuchstaben und ausgefallene Kleinigkeiten mit Geschichte.

Als ich fĂŒr Herrn azurweiss‘ und meinen Berlintrip im April hĂŒbsche LĂ€den recherchierte, kam J&V mit auf unsere Liste. Der Tag, an dem Schöneberg auf dem Programm stand, war schon ziemlich verplant und wir wollten eigentlich nur kurz bei J&V vorbeischauen – sind dann aber eine ganze Stunde geblieben. Weil wir uns so gut mit der unglaublich sympathischen Jools (nicht nur) ĂŒber Vintage Design unterhalten haben und weil wir uns an den fein ausgewĂ€hlten SchĂ€tzen, die die beiden zusammengetragen haben, einfach nicht satt sehen konnten.

J & V Vintage in Berlin Schöneberg | Foto: Sabine Wittig
Suchen, Finden Sammeln. Die Passion der Ladenbetreiber fĂŒr das, was sie tun, spĂŒrt man auf Anhieb. Überall finden sich hĂŒbsche Stillleben und hier und da wird mit einem Augenzwinkern dekoriert (ist der Spielzeuggorilla nicht großartig?).

J & V Vintage in Berlin Schöneberg | Foto: Sabine Wittig

J & V Vintage in Berlin Schöneberg | Foto: Sabine WittigWer sein Herz an Vintage Objekte verloren hat, sollte bei Jools und Vince vorbeischauen. Vor Ort oder Online. Besonders beeindruckend fanden wir die Lampenauswahl. Und die Sammlung an Buchstaben – von ziemlich klein bis riesengroß.

J & V Vintage in Berlin Schöneberg | Foto: Sabine Wittig

Vintage Letter aus Messing

Als Schöneberg Souvenir haben wir ein kleines Messing-„S“ mitgenommen. Das ziert derzeit mein Arbeitszimmer.

J & V Vintage Industriemöbel, Lampen und Objekte, Barbarossastraße 61, 10781 Berlin Schöneberg. www.jandv.eu

Fotos: Sabine Wittig

Detail am Dienstag* – Mini-Vase aus Kopenhagen

Rosa Pfingstrosen

Seit heute Nacht zurĂŒck aus Kopenhagen gibt es heute einen ersten Blick auf die gekauften SchĂ€tze. Das altrosa VĂ€schen macht den Anfang. Entdeckt im Designer Zoo, einem kleinen Shopping-Paradies fĂŒr alle, die nordisches Design lieben (v.a. Keramik, Kissen und Kleinmöbel). Im Laden war die Mini-Schönheit mit rosa Schleierkraut bestĂŒckt, einer Blume, die die DĂ€nen derzeit offensichtlich sehr mögen, denn ich hab‘ sie oft gesehen.

*Immer dienstags gibt’s hier ein aktuelles (Deko-)Detail aus dem Hause azurweiss oder dem dazugehörigen GĂ€rtchen.

Fotos:Sabine Wittig