Neue Papierboote „Rejse“ von Jurianne Matter

Papierschiffchen Rejse von Jurianne Matter | styling & photography: Sabine Wittig
Vor nicht ganz 17 Jahren hat eine liebe Freundin ihre Koffer gepackt und ist nach Sydney gezogen. Damals gab’s Juriannes wundervolle Papierschiffchen Rejse noch nicht – sonst hätte ich sie wohl zum Abschiedskaffeeklatsch dekoriert.

Papierschiffchen Rejse von Jurianne MatterEigentlich hat Jurianne ihre kleine Flotte geschaffen um sie zu Wasser zu lassen. Mit einem Teelicht bestückt schwimmen die entzückenden Boote durch große Schalen, Teiche, Pools, Zinkwannen & Co. und sorgen für magische Momente. Im Alltag oder bei großen und kleinen Festen.

Papierschiffchen Rite de passage von Jurianne MatterBesonders schön leuchten die Schiffchen in der Dämmerung und in der Nacht – so wie hier die Rite de passage (das sind die pastelligen Vorgänger der neuen, reinweißen Rejses).

Papierschiffchen Rejse von Jurianne Matter | styling & photography: Sabine WittigIch freu‘ mich schon auf die ersten wärmeren Abende auf der Terrasse – dann sind die illuminierten Bötchen auf jeden Fall mit von der Partie.

Papierschiffchen Rejse von Jurianne Matter | styling & photography: Sabine Wittig
Bis dahin nutze ich sie drinnen – entweder ganz pur oder als Miniväschen.

Papierschiffchen Rejse von Jurianne Matter | styling & photography: Sabine WittigAktuell beherbergt eins meiner Schiffchen ein kleines, mit den hübschen Blüten der Schachbrettblume gefülltes Glas.

Papierschiffchen Rejse von Jurianne Matter | styling & photography: Sabine Wittig

Die Schiffchen werden im Dreierset flach liegend geliefert. Du kannst sie ganz einfach zu ihrer endgültigen Form falten. Eine Anleitung liegt jedem Set bei und hier findest du zusätzlich ein Video Tutorial.

Falls du – z. B. für ein Hochzeitsfest – eine größere Menge der Schiffchen benötigst, melde dich gerne direkt bei mir. Wir versenden Rejse dann auf Wunsch nicht in der Dreiersetverpackung, sondern lose.

Bitte beachte, dass die Schiffchen mit einem brennenden Teelicht bestückt nur im Wasser eingesetzt werden dürfen (Brandgefahr). Und bitte lass‘ die Teelichte – wie alle anderen Kerzen auch – nicht unbeaufsichtigt brennen.

Das gesamte Sortiment von Jurianne Matter findest du bei la mesa.

Styling & Fotos: Sabine Wittig (1, 4-7), Jurianne Matter (2 + 3)

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Detail am Dienstag* – ein neuer alter Stuhl

in my home office in January 2017 | photo: Sabine WittigWenn du mir auf Instagram folgst, hast du ihn vielleicht schon entdeckt: unseren neuen alten Stuhl. Herr azurweiss und ich haben ihn letzten Herbst beim Sperrmüll entdeckt. Dort stand er. Mit heruntergekommenem Cordsamtpolster in weinrot. Nicht wirklich hübsch. Aber seine Form und der schöne Holzton haben uns sofort gefallen. Er musste mit. Inzwischen hat der Raumausstatter ihn frisch aufgepolstert und  mit einem anthrazitfarbenen Wollstoff bezogen. Leider fand sich kein Hinweis auf den Hersteller des Stuhls – aber wenn ich die Stempelung an der Sitzunterseite richtig interpretiere, wurde er 1966 gefertigt. Eine feine Vorstellung.

my home office wall in January 2017 | photo: Sabine Wittig

Das Farbkonzept im Büro hat sich dem des Stuhls angepasst. Ich hab‘ mich von Reinweiß verabschiedet und ein paar Tupfer Schwarz ergänzt.

Bag 'Sky' by Jurianne Matter | photo: Sabine Wittig

*Immer dienstags zeige ich ein aktuelles (Deko-)Detail aus unserem Zuhause.

Fotos: Sabine Wittig

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Detail am Dienstag* – Forsythienzweig

in our dining room right after christmas 2016 | photo: Sabine Wittig
Ein großer Teil der Weihnachtsdeko ist wieder im Keller verstaut. Noch ein bisschen bleiben darf  der weiße Papierstern überm Sideboard. Und bald wird sich dort das Sonnengelb der Forsythie zum Winterweiß gesellen.

Genieß‘ die Tage zwischen den Jahren und komm‘ gut in ein glückliches 2017!

Foto: Sabine Wittig

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Detail am Dienstag* – Advent in der Küche

Vintage Adventsschmuck auf der Fensterbank | Foto: Sabine WittigPorzellan, Holz, Tannengrün: kleines Adventsstillleben auf der Küchenfensterbank. Die Porzellandose mit Libelle ist mein neuester Zugang zur stetig wachsenden (Vintage) Porzellansammlung. Gefunden bei „G’fiddschl & Glomb“, einem wundervollen Pop-Up Shop in Stuttgart-Bad Cannstatt.

Vintage Holzengel | Foto: Sabine WittigDer kleine Engel ist schon sehr, sehr lange Teil unserer Traditionsbaumschmuck-sammlung …

Vintage Holzschmuck | Foto: Sabine Wittig… und diese Holzschönheit ist ein Glücksfund aus dem Sozialkaufhaus vom letzten Jahr.

*Immer dienstags zeige ich ein aktuelles (Deko-)Detail aus unserem Zuhause.

Fotos: Sabine Wittig

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Drei Lieblingskalender für 2017

Nur noch knapp sieben Wochen – dann ist das Jahr 2016 schon wieder Geschichte. Wenn du noch auf der Suche nach einem hübschen Kalender für 2017 bist – hier sind meine Top 3:

tyyp Kalender 2017 | Foto: Sabine Wittig
Auf meinem Schreibtisch liegt – schon das dritte Jahr in Folge – der schlichte Notizbuchkalender von tyyp. (2017 mit hübschem rosa Rücken). Ich hab‘ mit ihm immer die komplette Woche im Blick – und genügend Raum für Notizen und ToDos. Und manchmal begleitet er mich auch zu Terminen außer Haus (mit meinem digitalen Kalender werde ich mich wohl nie anfreunden).

Sarifa Wandkalender 2017 | Foto: SarifaErst kürzlich hab‘ ich bei selekkt den wundervollen Wandkalender des Berliner Labels Sarifa entdeckt. Schwarze Ziffern und goldene Zahlen bzw. Icons auf sahneweißem Grund. Schön!

Black Pony Kalender 2017 | Foto: Carolin BremerEine ganz feine Kalenderidee liefert Carolin Bremer unter dem Label Black Pony . Der zierliche Tischkalender besteht aus einer Holzleiste und 12 Monatskarten – jedes mit einem anderen, schlichten Stickmuster. Das Besondere: Es gibt von dem handgestickten Kalender nur 50 (durchnummerierte) Exemplare!

Fotos: Sabine Wittig (1), Sarifa (2), Black Pony (3)

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Messesplitter: Designers‘ Open in Leipzig

Designers Open Leipzig | Fotos: Tom Schulze

Fotos: Leipziger Messe / Tom Schulze

[Werbung] Am vorletzten Oktoberwochenende stand Leipzig ganz im Zeichen des Designfestivals „Designers‘ Open“ und ich hab‘ mich sehr über die Einladung der Initiative „So geht sächsisch“ gefreut, die Ausstellung zusammen mit elf anderen Bloggerinnen und Bloggern zu besuchen. Mehr als 250 Akteure aus den Bereichen Interior, Mode, Kunst und Architektur zeigten in der frisch renovierten Kongresshalle direkt am Leipziger Zoo und an 34 über die ganze Stadt verteilten Spots aktuelle Produkte, Ideen und Konzepte. Was mich besonders freut: Das Thema Nachhaltigkeit spielt fast immer eine wesentliche Rolle.

Zum Beispiel für die Designerin Sophie Döhler und ihr erst ein Jahr altes Label Megalomania.

Vasenhusse ZWIRN von Megalomania | Fotos: Sabine Wittig

Vasenhussen ZWIRN | Fotos: Sabine Wittig

Sophie entwirft und produziert in ihrem Leipziger Atelier wunderschöne – ganz unterschiedliche – Produkte aus recycelten, organischen und nachhaltigen Materialien. Die Vasenhusse ZWIRN wird aus Draht und Bambusgarn gefertigt. Sie ist unten offen und wird einfach über eine Flasche oder Vase gestülpt. Das Ergebnis: ein wundervoller Blickfang.

Wiesensteckleuchte von Megalomania | Fotos: Megalomania

Wiesensteckleuchte | Fotos: Megalomania

Sophies Wiesensteckleuchte war eins meiner liebsten Produkte der Ausstellung. Kern der Leuchte ist ein Block aus Fichtenholz mit vielen, vielen Lochbohrungen. In diese Löcher lassen sich Blüten, Gräser, Misteln und Co. stecken und immer wieder austauschen.

Wiesensteckleuchte von Megalomania | Foto: Megalomania

Die Wiesensteckleuchte im Frühjahrskleid | Foto: Megalomania

Wer die Wiesensteckleuchte nicht kaufen möchte, kann sie sich auch nachbauen – die Anleitung dafür stellt Sophie auf ihrer Internetseite zur Verfügung.

To Go Becher aus Porzellan von Kahla | Fotos: Kahla

To Go Becher aus Porzellan von Kahla | Fotos: Kahla

Eine richtig schöne Alternative zu Einwegbechern (allein wir Deutschen verbrauchen 320.000 Einwegbecher stündlich!) hat Kahla aus Thüringen präsentiert. Der To Go Porzellanbecher kommt mit in die Stadt und ins Büro und er steht sicher in der Getränkeablage im Auto. (Davon abgesehen macht er sich auch gut im Küchenregal). Silikonapplikationen an der Grifffläche sorgen dafür, dass  sich niemand am heißen Inhalt die Finger verbrennt.

Tapetenwerk in Leipzig | Foto: Sabine Wittig

Tapetenwerk Leipzig | Fotos: Sabine Wittig

Das Tapetenwerk – eine stillgelegte Fabrikanlage aus der Gründerzeit – war einer der 34 Spots der Designers‘ Open. Im Tapetenwerk befinden sich heute kleine Ateliers, Werkstätten und ein Café. In einer der Werkstätten entwirft und produziert die Candy Company ihre „süßen“ Möbel und Wohnaccessoires.

Leuchte und Hocker von Candy Company | Foto links: Candy Company; Foto rechts: Sabine Wittig

Zuckerperlenleuchte und Zuckerperlenhocker | Fotos: Candy Company (links) und Sabine Wittig

Den Zuckerperlenhocker (rechts) hatte ich schon öfter in der Presse bewundert – jetzt konnte ich ihn in natura anschauen und vor allem anfassen. Fühlt sich wunderbar an! Und wer erinnert sich nicht gern an die pastelligen Brausehalsketten aus Kindertagen? Sie standen Pate für die Aufhängung der  Zuckerperlenleuchte. Schön!

Leipziger Baumwollspinnerei | Fotos: Sabine Wittig

Leipziger Baumwollspinnerei | Fotos: Sabine Wittig

Auch die 1884 errichtete Leipziger Baumwollspinnerei, in der noch bis 1989 produziert wurde, war ein Designers‘ Open Spot. Auf dem 10 Hektar großen Gelände haben sich Freiberufler, Künstler und Handwerker angesiedelt. Es gibt Galerien, Ateliers, Werkstätten und ein nettes Restaurant (Die Versorger).

Beitrag von loeserbettels Design Studio zur Enkotopia auf der Designers' Open 2016 in Leipzig | Foto: Sabine Wittig

Enkotopia 2016, Baumwollspinnerei Leipzig | Foto: Sabine Wittig

Im Eventraum des Caterers Enk auf dem Spinnereigelände hatten fünf Designer und Designteams jeweils „einen Platz zum Speisen“ geschaffen. Mein Liebling: die goldene Tafel des Design Studios loeserbettels aus Halle. (Das allererste Bild dieses Beitrags zeigt einen weiteren Speiseplatz).

In der Baumwollspinnerei in Leipzig | Foto: Anja Hesse-Grunert

In der Baumwollspinnerei | Foto: Anja Hesse-Grunert

Das war (m)ein kleiner Ausschnitt der Designers‘ Open. Es gab noch weit mehr Sehens- und Berichtenswertes und das eine oder andere Label werde ich hier sicher noch vorstellen. Leider hat die Zeit nicht gereicht, um alle Spots zu besuchen. Aber ich bin inspiriert und mit schönen Erinnerungen im Gepäck nach Hause gefahren. Und: Ich hab‘ mich neu in Leipzig verliebt (mein letzter Besuch liegt gut 15 Jahre zurück) und werde nächsten Sommer wieder kommen! Nicht ganz unschuldig an meiner wieder erwachten Begeisterung sind übrigens Conni (im Bild oben in der Mitte) und Anja (die das Foto geschossen hat). Die beiden Leipzigerinnen schreiben gemeinsam den Blog schönes & leben. Sie haben Jessica (im Foto oben links) und mich so wundervoll an die Hand genommen und uns ihre Stadt gezeigt. Danke für die vergnügliche Zeit mit euch!

Übrigens: 2017 findet die Designers‘ Open vom 20. bis 22. Oktober statt.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Leipziger Messe und der Initiative So geht sächsisch entstanden. Dankesehr für die nette Zusammenarbeit!

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Detail am Dienstag* – viel Luft

Knoll Vintage Sessel | Foto: Sabine WittigLetzte Woche hast du ins luftige, von Kellerkartons befreite Arbeitszimmer geblickt. Heute siehst du den Übergang vom Wohn- zum Essbereich. Auch hier sind jetzt alle Kisten verschwunden und ich freu‘ mich über Licht, Luft und Leere.

Vintage Vasen auf USM Sideboard | Foto: Sabine WittigUnd über frisch gepflückte Blumenfarbtupfer.

*Immer dienstags gibt’s hier ein aktuelles (Deko-)Detail aus meinem Zuhause oder dem dazugehörigen Garten.

Fotos: Sabine Wittig

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3 x gestylt: Panton Wire

[Werbung]  3 x gestylt: In dieser neuen Rubrik zeige ich künftig immer mal wieder Möbel und Wohnaccessoires in drei verschiedenen Stylings. Den Anfang macht der Drahtkubus Panton Wire. Das filigrane Möbel ist ein Entwurf von Verner Panton (1926-1998) und wird vom dänischen Möbelhersteller Montana produziert. Es gibt den Panton Wire in den Farben schwarz, weiß und rot sowie aus verchromtem Stahl.

Panton Wire | Foto: Styling & photo: Sabine WittigAm liebsten mag ich – du hast es vielleicht geahnt – die weiße Version. Sie passt perfekt in unser Haus und wirkt noch ein bisschen luftiger und filigraner als ihre Schwestern.

Herbstanemonen | Foto: Sabine WittigDie Vintage Vase mit Netzrelief (ein Mitbringsel aus Selb) ist eine feine Ergänzung zu den Stäben des Panton Wire.

Panton Wire | Styling & photo: Sabine WittigIm Moment steht der zierliche Bestelltisch in unserem Essbereich. Da er so schön handlich ist, wird er ganz bestimmt regelmäßig seinen Standort wechseln (und uns das eine oder andere Mal auch auf die Terrasse begleiten).

Vintage Glas und Porzellan | Photo. Sabine WittigWie fast alle Designklassiker kommt der Panton Wire mit Stilbrüchen klar – und darf gerne romantisch gestylt werden.

Panton Wire | Styling & photo: Sabine WittigVerner Pantons Quader misst an jeder Seite 35,4 cm. Perfekt für Geschirr, Lieblingslektüre und kleine Stillleben.

Braune Glasvasen | Foto: Sabine Wittig

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Impulse by Communication entstanden. Dankesehr für die nette Zusammenarbeit!

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Detail am Dienstag* – Sommerweiß

im Esszimmer | Foto: Sabine Wittig
Am Wochenende konnten wir beginnen, im Erdgeschoss Zwischengelagertes zurück in den Keller zu räumen. Der Essbereich ist (endlich) wieder luftig leicht, der Tisch sehr sparsam dekoriert. Kosmea und Rittersporn kommen direkt aus dem Garten – den lustigen Holztypen hat Herr azurweiss dieses Jahr zum Geburtstag bekommen.

Rosa Rittersporn | Foto: Sabine Wittig

*Immer dienstags gibt’s hier ein aktuelles (Deko-)Detail aus meinem Zuhause oder dem dazugehörigen Garten.

Fotos: Sabine Wittig

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Nachhaltig einkaufen in Berlin: Standard Saubere Sachen

Standard Saubere Sachen in Neukölln | Foto: Therese Aufschlager

Katrin Hieronimus (links) und Katharina Beth. Foto: Therese Aufschlager

Seit letzten Dezember gibt es in Berlin eine neue Adresse für nachhaltige, zeitlose Mode, feine (Wohn-)accessoires und ausgesucht Kulinarisches: Standard Saubere Sachen. Das Konzept steht für gutes Design, faire Produktion und Ökologie.

Die beiden Gründerinnen Katrin und Katharina kennen sich von gemeinsamen Theaterprojekten – Katharina ist Kostümbildnerin, Katrin Bühnen- und Kostümbildnerin. Aus privatem Interesse an grüner Mode ist die Idee für den gemeinsamen Laden entstanden. Neben Kleidung für Damen, Herren und Kinder verkaufen die beiden Papeterie, Schmuck, Kosmetik und einiges mehr zum Verschenken und Selbstbehalten. Alles sehr sorgsam ausgewählt und immer mit einer ‚grünen‘ Geschichte. Schon nach kurzer Zeit wurden die ersten Kunden zu Stammkunden. „Meine Jeans kaufe ich ab jetzt nur noch bei Euch“, sagte z. B. ein Kunde, der eher zufällig in den Laden kam.

Mitte Juni hab‘ ich Katrin und Katharina in ihrem hübschen Geschäft in Neukölln besucht und mit ihnen über ihr Konzept gesprochen.

Standard Saubere Sachen | Fotos: Sabine Wittig

Mode und Accessoires, die mit Sicherheit mehr als eine Saison gerne getragen werden. Im Sortiment sind z. B. die Marken markl miura und Beaumont Organic

Was ist das Besondere an eurem Konzept?

Mit dem Wissen um die Zustände in der ’normalen‘ Modeindustrie fiel es uns zunehmend schwer, noch was anderes zu kaufen als nachhaltige Kleidung und wir haben uns immer intensiver mit dem Thema ‚grüne Mode‘ beschäftigt. Wir verkaufen nur Dinge, die fair und nachhaltig produziert werden – und die uns natürlich auch gefallen. Wir wollen keine schnellen Modetrends bedienen, sondern unseren Kunden Lieblingsteile anbieten, an denen sie lange Freude haben. Erweitert haben wir unser Angebot durch Recycling- und Upcycling Produkte, z. B. um Gläser und Vasen aus alten Weinflaschen, Espressotassen aus gepresstem Kaffeesatz und Taschen aus gebrauchten Reissäcken.

Standard Saubere Sachen | Foto: Sabine Wittig

Upcycling made in Berlin: Jesper Jensen fertigt Vasen und Becher aus alten Weinflaschen. Die Papierblüten sind von Jurianne Matter.

Was bedeutet euch euer Laden ganz persönlich?

Im Theaterbetrieb muss man bei den Materialien für Bühnenbilder und Kostüme  leider oft Abstriche hinsichtlich ihrer Herkunft machen. Auch deshalb ist ‚Standard‘ eine Herzensangelegenheit für uns. Zudem ist der Laden unser zweites Standbein und soll uns helfen, mehr Zeit hier in Berlin zu verbringen. Als Theater-Ausstatterinnen arbeiten wir oft in anderen Städten, was mit Kindern nicht immer so einfach zu organisieren ist.

Standard Saubere Sachen, Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Links: Der knallgelbe Kulturbeutel kommt aus Uganda. Im Rahmen des Projekts ‚Women For Better Life‘ nähen – meist HIV-positive – Frauen Taschen aus gebrauchten Reis- und Zuckerverpackungen. Rechts: Tragbare, zeitlose Mode für Frauen zwischen 25 und 75 ist das Herz von Standard.

Nach welchen Kriterien wählt ihr Produkte und Lieferanten aus?

Es muss immer eine ’saubere‘ Geschichte hinter den Produkten stehen. Zum Beispiel das Recycling von Jeansstoffen um daraus Pullover zu stricken. Oder T-Shirts, die in Deutschland von ehemaligen Flüchtlingen genäht werden. Oder der Stoff, der aus Plastikmüll aus dem Meer gewonnen wird um Röcke daraus zu nähen.

Standard Saubere Sachen | Foto: Sabine Wittig

Papeterie, Künstlerarbeiten, Feines für den Gaumen: Besondere Geschenke für beinahe jeden Anlass.

Liebe Katrin, liebe Katharina – herzlichen Dank für die Einblicke!

Standard Saubere Sachen | Fotos: Sabine Wittig

Standard Saubere Sachen
Reuterstraße 53
12047 Berlin (Neukölln)

Geöffnet:
Dienstag bis Freitag 12 bis 19 Uhr
Samstag 12 bis 16 Uhr

Du findest Standard auch bei Facebook und Instagram

Weitere Lieblingsadressen in Berlin gibt’s hier.

Fotos: Therese Aufschlager (1), Sabine Wittig (2 bis 9)

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