Inspiration am Dienstag* – Urban Jungle No. 1 von typealive

Print Urban Jungle No 1 von typealive | Foto: Sabine WittigSchon ein paar Mal waren mir in meinem Instagram Feed die h√ľbschen Typo- und Pflanzenprints aufgefallen. Dass das Label typealive dahinter steht, wusste ich nicht – bis mich Anfang April eine E-Mail von Jan Biermann erreichte. Jan f√ľhrt zusammen mit Sabine Averbeck die kleine Grafik-Manufaktur in M√ľnster, in der die Poster (sowie Kalender, Emaillebecher und Turnbeutel) entstehen. Er fragte, ob ich Lust h√§tte, mich ein wenig im Angebot von typealive umzuschauen. Ich hatte. Denn ich mag kleine Labels, schlichtes Design und ich war gerade auf der Suche nach einem neuen Blickfang f√ľr unsere Esszimmerwand. Ich klickte mich durch das feine Postersortiment und meine Wahl fiel auf Urban Jungle No. 1 und ein weiteres Motiv (das h√§ngt derzeit in meinem Arbeitszimmer – wenn du magst, kannst du in meinem Instagram Konto einen Blick drauf werfen). Jan hat mir die beiden Prints ohne Berechnung zugeschickt – danksehr daf√ľr nochmals nach M√ľnster!

Print Urban Jungle No 1 von typealive | Fotos: Sabine WittigDie H√§ngepflanze auf dem Print erinnert mich daran, dass ich schon l√§ngst einmal eine Aufh√§ngung f√ľr √úbert√∂pfe kn√ľpfen wollte. Seitdem ich vor ziemlich genau zwei Jahren (!) √ľber Makramee geschieben hab‘, geht mir dieses kreative Vorhaben nicht mehr aus dem Kopf. Immerhin hab‘ ich jetzt einen sch√∂nen Ersatz – und vielleicht reicht die Inspiration ja, um endlich kn√ľpfend aktiv zu werden …

Mein Urban Jungle No. 1 misst 50 x 70 cm. Es gibt das Motiv (wie alle anderen auch) noch in weiteren Formaten. In insgesamt zehn um genau zu sein. Von klein und zierlich (DIN A5) bis ziemlich groß (60 x 90 cm). Und: Auch an Postkarten haben Sabine und Jan gedacht. Fein, oder?

vintage keramik krug | Foto: Sabine WittigIch mag die neue H√§ngepflanze sehr. Sie passt gut in mein aktuelles Esszimmer-Farbschema wei√ü-schwarz-haselnuss. So, wie der wundervolle Vintage Krug aus mattschwarzer Keramik, den ich im Gebrauchtwarenkaufhaus entdeckt hab‘. Das frische Blattgr√ľn stammt von der Hainbuche aus unserem Garten.

*Immer dienstags zeige ich hier Dinge, die mir besonders gut gefallen und die mich inspirieren.

Fotos: Sabine Wittig

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Auf 2016

Alexander Girard | Four Leave Clover bei VitraIch w√ľnsch‘ dir ein gesundes, gl√ľckliches, traumhaftes 2016!

Das Gl√ľcksmotiv (Print „Four Leaf Clover“ aus der Environmental Enrichment Panels Serie von Alexander Girard) hab‘ ich im Vitra Haus fotografiert, wohin Herr azurweiss und ich vorgestern sehr spontan gefahren sind. Ein inspirierender Ausklang des Jahres 2015, das ausgef√ľllt war mit zahlreichen Gl√ľcksmomenten, spannenden Begegnungen, sch√∂nen Projekten, viel Lebensfreude aber auch mit Traurigkeit und Tagen in moll durch Krankheit und Tod im Freundes- und Familienkreis.

Zum Jahreswechsel einmal mehr der Vorsatz:¬† im Hier und Jetzt leben. Vorhaben, Pl√§ne und Tr√§ume nicht auf sp√§ter schieben und kleinen¬† √Ąrgernissen keinen Raum geben. Es schreibt sich so einfach. Manches wird der Alltag wieder aus dem Fokus schieben. Deshalb¬† ist das hier (m)ein Platz, um ein paar Dinge f√ľr 2016 festzuhalten:¬† Wann, wenn nicht jetzt | Sabine WittigIch m√∂chte ein bisschen weniger arbeiten und (wieder) mehr Zeit mit Freunden verbringen, √∂fter verreisen, ges√ľnder kochen und den Garten in Teilen neu gestalten. Ich m√∂chte meine Fotografierkenntnisse verbessern und in Sachen Styling viel mehr experimentieren. 2016 wird es zwei la mesa open days geben (den ersten am 19. M√§rz, den zweiten Ende Oktober). Au√üerdem trage ich eine Handvoll Produktideen im Kopf, die (endlich) Realit√§t werden sollen. Im Esszimmer soll ein gr√∂√üerer Tisch mehr Platz f√ľr G√§ste bieten.

Ich freu‘ mich, wenn du auch 2016 Teil meines Lebens bleibst, meine Postings liest, deine Gedanken mit mir teilst – ganz egal, ob als Kommentar hier auf dem Blog, bei Instagram, oder per E-Mail . Und wer wei√ü, vielleicht treffen wir uns auch (wieder) im Leben 1.0. Das w√§r‘ sch√∂n!

Herzlich, Sabine

Fotos: Sabine Wittig

Mehr Bilder an die Wand

Wanddeko im Home Office
Eigentlich bin ich ja ein Fan von wei√üen W√§nden, aber in letzter Zeit steht mir der Sinn nach etwas Farbe. Und so bekam¬†die Wand im Home Office, die im Dezember noch so aussah, heute ein kleines Upgrade. Die schwarz/wei√üe¬†9er-Galerie ist geblieben, neu dabei sind¬†zwei Pop-up Poster, ein zierlicher Kalender¬†und¬†ein minzig eisblauer¬†Kreis auf Leinwand. Ein bisschen muss ich mich an die neue F√ľlle noch gew√∂hnen …

Foto: Sabine Wittig
Der eisblaue Kreis auf Leinwand wurde gesponsert von  allposters .

Neue Bilder an die Wand

Die Anzahl der Bilder in unserem Haushalt war bislang, ich w√ľrde sagen: √ľberschaubar. Ein paar Werke des Lieblingsk√ľnstlers, eine Handvoll Urlaubsfotos in schwarz/wei√ü und die eine oder andere angeklebte Postkarte¬†– mehr gab’s an unseren W√§nden nicht zu bestaunen. Wir hatten weder die Mu√üe nach h√ľbschen Motiven Ausschau zu halten noch das Gl√ľck, spontan auf¬†Begehrenswertes zu sto√üen. Im Fr√ľhjahr dieses Jahres dann die Ver√§nderung: Jurianne brachte ihre wundervollen Poster auf den Markt und als die ersten Presseexemplare hier eintrafen,¬†war klar – wir wollen mehr Feines f√ľr unsere W√§nde. Seitdem¬†hat Herr Azurweiss (in unserem Haushalt f√ľr das Anbringen von Bildern zust√§ndig) √∂fter zu Wasserwaage und Hammer gegriffen als jemals zuvor. Entstanden ist z.¬†B. meine geliebte 9er-Reihe im Arbeitszimmer, die aktuell so best√ľckt ist:
Typografisches im Arbeitszimmer
Außerdem ziert ein neues Poster seit kurzem unser Wohnzimmer:
Farbenfrohes London Poster
Gekauft hier und beim √∂rtlichen K√ľnstlerbedarf auf schneewei√ües Tr√§germaterial aufziehen lassen. Die n√§chsten Bildprojekte sind bereits in Planung!

Sonntagsausflug in Sachen Kunst und Design

Schon¬†eine halbe¬†Ewigkeit¬†steht¬†der Besuch des Vitra Design Museums auf unserer „da-wollen-wir-unbedingt-hin“-Liste. An Pfingstsonntag haben wir’s hinbekommen – und es war grandios. Zuerst¬†haben wir w√§hrend¬†einer F√ľhrung zur aktuellen Ausstellung (Gerrit Rietveld – Die Revolution des Raums) einige Bildungsl√ľcken geschlossen. Ja, ich muss gestehen, ich hab zwar den ber√ľhmten Rot-Blauen Stuhl (auf dem Programmheft oben) schon oft gesehen, mich aber nie gefragt, wer den eigentlich erschaffen hat. Jetzt wei√ü ich’s – und noch ein bisschen mehr. Will hei√üen, die F√ľhrung lohnt sich! Im Anschluss haben wir noch die eine oder andere Design-Ikone begutachtet- sehr nett, aber nicht spektakul√§r. Das Beste erwartete uns im Vitra Haus – eigentlich¬†die Vitra¬† Verkaufsausstellung,¬†tats√§chlich scheint man allerdings zu Besuch in verschiedenen privaten Lofts und Wohnungen zu sein.¬†Die R√§ume sind¬†ausgesprochen individuell und in ganz unterschiedlichen Stilen eingerichtet. Besonders gefallen haben mir die Bereiche, in denen die¬†klassischen¬†Vitra-M√∂bel mit Accessoires ganz unterschiedlicher Stilrichtungen gemixt wurden.¬†So¬†schm√ľckten in einem Loft ein Krug von Gmundner Keramik und ein¬†kitschiger Porzellankorb (Bild oben in der Mitte) den schlichten Esszimmertisch. In der dazugeh√∂rigen K√ľche tummelten sich u.a. das Geschirr Musselmalet Mega von Royal Copenhagen und die folkloristischen Kaffeebecher Taika von iittala. Kurzum: F√ľr Wohnbegeisterte lohnt sich der Besuch bei Vitra auf jeden Fall. Und wenn man den Museumsbesuch wegl√§sst, ist man in einer Stunde durch – so l√§sst sich das Ganze auch als Urlaubsreisezwischenstopp planen.

√úbrigens: die Rietveld-Ausstellung geht noch bis 16.9.2012. Am 29.9.2012 startet dann die Ausstellung Pop Art Design. Die schauen wir uns nat√ľrlich auch wieder an.

Nach einem leckeren Milchkaffee und einigen Spontank√§ufen im Vitra-Museumsshop ging’s weiter in das nur knapp 4 km vom Vitra Museum entfernte schweizerische Riehen. Das „Gro√üe Gr√ľne Dorf“, wie die Gemeinde bei Basel sich nennt, ist so richtig idyllisch (und verf√ľgt wom√∂glich √ľber die entz√ľckendste Polizeistation Europas – siehe Bild oben rechts). Unser Ziel war¬†allerdings die Fondation Beyeler. F√ľr Liebhaber moderner Kunst¬†ist dieses Museum immer eine Reise wert.¬†Mir haben es ja besonders¬†die Werke von Mark Rothko und Barnett Newman¬†angetan. Und richtig beeindruckend ist die aktuelle Jeff Koons Ausstellung – allein schon die monstr√∂sen, hochgl√§nzenden Plastiken, unglaublich.

Pablo Picasso sagte¬†einmal: „Kunst w√§scht den¬†Staub des Alltags von der Seele.“ Ich finde, der¬†Mann hatte recht. Ein paar Stunden¬†im Museum¬†ist wie ein¬†Mini-Urlaub vom Alltag.¬†Unsere beiden n√§chsten „Urlaubsziele“ sind die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe mit der Ausstellung D√©j√† vu und die Rasterfahndung¬†im Kunstmuseum Stuttgart.

Sch√∂ner Wohnen City Blogger: meine Design-Tipps f√ľr Stuttgart

Die Online-Redaktion von Sch√∂ner Wohnen hat¬†Blogger nach ihren Design-Lieblingsadressen in ihrer Heimatstadt gefragt und ich freue mich, dass ich die Tipps f√ľr Stuttgart beisteuern durfte. Ausf√ľhrlich vorgestellt hab‘ ich meine beiden derzeitigen Lieblingsl√§den¬†Unique Nature (weil es hier ein¬†so wundervolles Sortiment an zeitlosen Kleidungsst√ľcken und Wohnaccessoires gibt)¬†und annas Kaufladencaf√© (weil man¬†hier in fr√∂hlichem Vintage-Ambiente¬†so¬†h√ľbsche Kleinigkeiten entdecken kann). Viele weitere¬†Stuttgart-Adressen¬†verrate ich¬†in einem kleinen Interview ¬†– ebenfalls auf Sch√∂ner Wohnen online.

Welche wundervollen Blogger sonst noch ihre Lieblingsläden, -plätze & Co. preisgegeben haben, erfahrt ihr hier: Schöner Wohnen City Blogger

Im Juli steht bei mir ein kleiner M√ľnchen-Trip auf der Agenda – da¬†werde ich¬†dann die Tipplisten¬†von Julia und Igor abarbeiten. Sch√∂ne Aussichten sind das!