Einladung zum Open Day am 5. Mai 2018 nach Markgröningen

Einladung zum la mesa Open Day im Mai 2018Schon ganz bald ist es wieder soweit: Am Samstag, den 5. Mai werden unsere privaten RĂ€ume zum Pop-Up-Store und mein Online Shop zum echten Laden. Du bist herzlich zum Stöbern eingeladen. Die TĂŒr ist von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Papierkranz Twig von Jurianne MatterWie jedes Mal gibt es viel Inspiration, unsere geliebten Klassiker und viele neue Produkte.  Zum Beispiel die komplette Kollektion von Jurianne Matter, herrliches Porzellan von Anna Badur und Anna Sykora und vieles, vieles mehr. Zum Ewigbehalten und Jeden-Tag-Dran-Freuen.Vielleicht entdeckst du dein ganz persönliches LieblingsstĂŒck, ein hĂŒbsches Geschenk zum Muttertag oder ein feines Mitbringsel fĂŒrs nĂ€chste Sommerfest?

Einladung zum la mesa Open Day am 5. Mai 2018 | Fotos: Sabine WittigRechtzeitig zur bevorstehenden Pflanzsaison findest du auf unserer Terrasse (Daumen drĂŒcken fĂŒr schönes Wetter!) wundervolle Sommerblumen, Stauden und KrĂ€uter fĂŒr Garten und Balkon.

Porzellan von Anna Badur, Poster von Jurianne Matter bei la mesaAuch den schon traditionellen Dekoflohmarkt in der Garage haben wir wieder eingeplant. Du findest dort krĂ€ftig reduzierte AusstellungsstĂŒcke, Fotomuster und Artikel, die wir aus dem Sortiment nehmen. Plus: viele preisreduzierte Vintage-StĂŒcke.

Lumikello, Pappelina und Feines&Köstliches beim la mesa Open Day am 5. Mai 2018 | Fotos: Stephanie Schetter und Sabine WittigWie immer ist unser Angebot am Open Day deutlich grĂ¶ĂŸer als das Sortiment im la mesa Online-Shop. So haben wir unter anderem wieder die wundervollen Upcycling Produkte (Kissen, Sitzauflagen, Körbe) von Lumikello, die beliebten (Outdoor)-Teppiche von Pappelina und feine Gelees, Essige, Sirup & Co. made in Markgröningen von Sabine Klotz. Und das ist noch lĂ€ngst nicht alles. Lass‘ dich ĂŒberraschen!

Schaust du vorbei? Wir wĂŒrden uns freuen!

5. Mai 2018 von 10.00 bis 17.00 Uhr
Anemonenweg 11 in 71706 Markgröningen

Falls du am Samstag nicht kannst – komm‘ gerne am Freitag, 4. Mai zwischen 16.00 und 20.00 Uhr – da haben wir zwar noch nicht offiziell geöffnet, aber wir sind auf jeden Fall da.

Porzellan trifft Birkenrinde: Anna Badur & Moya Birchbark

Ausstellung von Anna Badur und Moya Birchbark bei Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigZwei kreative Designerinnen, beide leben in Berlin, jede fĂŒhrt ihr eigenes kleines Label. Anna Badur und Anastasiya Koshcheeva. Anna entwirft Wundervolles aus Porzellan, Stoff und Stein. Anastasiya hat sich ganz der Birkenrinde als Werkstoff fĂŒr ihre  Wohnaccessoires verschrieben. Bei einer Veranstaltung haben die beiden Frauen sich kennengelernt und arbeiten seitdem immer mal wieder zusammen. Ihr letztes Projekt: eine gemeinsame Ausstellung ihrer Produkte. Ich hab‘ die beiden im MĂ€rz – am vorletzten Tag der Ausstellung – in Berlin besucht und war begeistert, wie fein ihre Kollektionen zusammenpassen.

Anna Badur und Moya Birchbark bei Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigAnnas Arbeiten kenne ich schon lĂ€nger – vor allem ihre erst kĂŒrzlich entstandenen Porzellanserien mag ich sehr. Die Teller, Becher und Vasen haben etwas FlĂŒchtiges, Leichtes. Erinnern an Wasser, Nebel, Gischt und an die permanent wechselnden Muster, die Meereswellen in Sand zeichnen. Das verwundert nicht, denn Annas wichtigste Inspiration ist die NordseekĂŒste. Dort ist sie aufgewachsen.

Porzellanserie TIDE von Anna Badur | Foto: Sabine WittigDie Dessins werden von Hand aufgemalt und sind auf jedem StĂŒck ein bisschen anders.  Seit Februar gibt’s Becher und Vasen der Serie TIDE auch bei la mesa.

Moya Birchbark im Showraum Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigBirkenrinde als Material fĂŒr Wohnaccessoires? Was man wohl nicht auf Anhieb in Zusammenhang bringt, ist in Wirklichkeit traditionelle sibirische Handwerkskunst. Unter ihrem Label MOYA verwandelt die deutsch-russische Designerin Anastasiya Koshcheeva das Naturprodukt in schlichtes, nachhaltiges Design.So schön. FĂŒr ihre Vorratsdosen, Leuchten und Hocker nutzt sie naturbelassene Rinde aus der Taiga Sibiriens. Geerntet wird einmal pro Jahr. Dabei wird darauf geachtet, dass die innere Rindenschicht nicht verletzt wird und die BĂ€ume keinen Schaden nehmen.

Vorratsdosen aus Birkenrinde von Moya und Porzellanteller von Anna Badur | Foto: Sabine WittigWomit ich nicht gerechnet hĂ€tte: Die Vorratsdosen sind lebensmittelecht – Kaffee, Tee und Leckereien dĂŒrfen also ohne zusĂ€tzliche Verpackung rein. Die BehĂ€lter können mit Wasser ausgespĂŒlt werden, ohne dass sich das Material verzieht, austrocknet oder porös wird. Ziemlich gut, oder?

Showraum Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigNicht nur die Produkte von Anna und Anastasiya passen aufs Schönste zusammen – die beiden Designerinnen haben sich fĂŒr ihre Ausstellung auch einen perfekten Rahmen gewĂ€hlt: den Showraum Trofejas im Erdgeschoss eines Wohnhauses in Berlin-Charlottenburg. Die eklektische Möblierung des Raums erzeugt spannende StilbrĂŒche und ist wunderbare BĂŒhne fĂŒr feines Design. Schon bald findet dort eine weitere – sicher sehenswerte – Ausstellung statt: Dieses Mal treffen Schmuck und Fotokunst aufeinander. Schau‘ doch vorbei, wenn du in Berlin wohnst – oder in der NĂ€he bist.

Einladung zur Ausstellung im Trofejas Showraum in Berlin-Charlottenburg

Der Trofejas Showraum befindet sich in der Wielandstraße 31 in Berlin-Charlottenburg. Einfach wĂ€hrend  der Öffnungszeiten an der HaustĂŒr klingeln!

Fotos: Sabine Wittig; Ausstellungseinladung: Trofejas, Ülle Kouts, Jurga Graf

Unterwegs: SpĂ€twintertage in der LĂŒbecker Bucht

Hohwacht an der Ostsee | Foto: Sabine Wittig
Den Februar ließen Herr azurweiss und ich an der Ostsee zu Ende gehen. Das Wetter hat es gut mit uns gemeint und beinahe jeden Tag Sonne geschickt. Dazu frischen Wind, hin und wieder Schnee und herrlich klare Luft.
Pelzerhaken an der Ostsee | Fotos: Sabine WittigDie See blieb sanft, die StrĂ€nde waren fast immer leer. Und wundervoll unspektakulĂ€r auch unsere Ausflugsziele. Falls du eine (Winter)reise an die Schleswig Holsteinische Ostsee planst – hier ein paar Tipps:

Eutin, Holsteinische Schweiz | Fotos: Sabine Wittig

Schloss Eutin

Eutin nennt sich selbst auch augenzwinkernd „Weimar des Nordens“. Und tatsĂ€chlich hat das kleine StĂ€dtchen in der Holsteinischen Schweiz in puncto SehenswĂŒrdigkeiten, Kulturangebot und berĂŒhmter Persönlichkeiten (z. B. begegnete Katharina die Große hier ihrem spĂ€teren Gemahl, dem angehenden Zaren von Russland) einiges zu bieten. Die Saison beginnt allerdings erst im FrĂŒhjahr und so konnten wir vom hĂŒbschen Eutiner Schloss nur den Innenhof besichtigen. Ebenfalls verschlossen (wir waren an einem Montag in der Stadt) blieb uns ein vielversprechender Trödelladen direkt am Marktplatz und leider auch die Eutiner Kaffeerösterei. Der Blick durchs Schaufenster war verfĂŒhrerisch und gerne hĂ€tten wir den Kaffee dort probiert.
Wenn du AntiquitĂ€ten magst, lohnt sich die Fahrt ins rund 25 km entfernte Ahrensbök zum Antikhof Gnissau. Von außen wirkt das ehemalige Restaurant unspektakulĂ€r – doch hinter der EingangstĂŒr erwartet dich eine Zeitreise. Inhaberin Roswitha Zopp hat Möbel, Porzellan, Glas und Kurioses aus unterschiedlichen Epochen zusammengetragen und liebevoll dekoriert. Barock, Klassizismus und Jugendstil ĂŒberwiegen, aber hin und wieder gibt’s auch StĂŒcke aus dem Midcentury Modern.

Timmendorfer Strand | Fotos: Sabine Wittig

Timmendorfer Strand: Restaurant im Barefoot Hotel und Blick auf die Ostsee

Timmendorfer Strand. ZwiespĂ€ltig sind die Erinnerungen an dieses Ostseebad. Ein  herrlicher VorfrĂŒhlingstag hat uns wundervolle Augenblicke am schönen Strand beschert. Das Spazieren entlang der Promenade fanden wir wenig reizvoll. Zu langweilig die LĂ€den, zu lieblos die CafĂ©s und Kneipen. Versöhnt wurden wir ein paar Schritte vom Strand entfernt, im CafĂ©-Restaurant des Barefoot Hotels. Ich hatte die Adresse zuhause schon notiert, denn ich wollte mir das von Til Schweiger ausgestattete Hotel unbedingt ansehen. Erwartet hatte ich eine Überdosis Barefoot Style und war ein bisschen skeptisch. Doch das Haus ist gut gelungen. Stimmig, gemĂŒtlich, unaufgeregt. Der Kaffee war fantastisch, die Bedienung unheimlich freundlich und wenn wir nicht noch ein paar andere Ziele auf unsere Liste gehabt hĂ€tten, wĂ€ren wir zum Abendessen geblieben.

LĂŒbeck | Foto: Sabine Wittig

An der Trave, LĂŒbeck

LĂŒbeck. Die Hansestadt hatte uns dieses Mal nicht ganz so sehr gefangen genommen wie bei unserem ersten Besuch im Hochsommer vor vielen Jahren. Doch Sehenswertes gibt’s an jeder Ecke und ein Bummel durch die Innenstadt ist inspirierend. Lohnend ist z. B. das Stöbern im Auktionshaus Die Eiche oder im Museumsshop im Buddenbrookhaus.  Oder das Kaffeetrinken im herrlich altmodischen CafĂ© Niederegger.

Gut Panker, Hohwachter Bucht | Fotos: Sabine WittigAuch das Gut Panker kannten wir schon von einem Besuch vor etlichen Jahren. Damals hatten wir uns fĂŒr drei NĂ€chte im Hotel Ole Liese eingebucht. Den Besuch dieses Anwesens mit seiner ganz besonderen AtmosphĂ€re möchte ich dir unbedingt ans Herz legen. Auf dem Gut befinden sich mehrere Galerien und GeschĂ€fte. Sehr gern mag ich Das Stilhaus – mit seinem feinen Mix aus Mode, Design, Kunst und Handwerk.

Hohwacht an der Ostsee | Fotos: Sabine Wittig

Hohwacht: historische BadehĂŒtte und Blick aufs Meer

Ein Lieblingsort unserer Reise war der Strand in Hohwacht in der Hohwachter Bucht. Die Ostsee ist hier ein bisschen rauer als in der LĂŒbecker Bucht, der Strand breiter. Besonders entzĂŒckend (und einzigartig in Deutschland) sind die historischen, farbenfrohen HolzhĂ€uschen, die einst direkt in die DĂŒnen gebaut wurden und bis heute als BadehĂŒtten genutzt werden.

Zum Schluss noch eine Restaurantempfehlung: Krabbes Restaurant in Neustadt in Holstein. Leckeres Essen (auch vegetarisch), hĂŒbsches Interieur und ausgesprochen nettes Personal.

Fotos: Sabine Wittig

Unterwegs: langes Herbstwochenende in Berlin

An der Spree im Herbst 2017 | Foto: Sabine Wittig

Entlang der Spree

Recht spontan waren Herr azurweiss und ich vergangenen November mal wieder im schönen Berlin. Drei Tage, in denen das Wetter bestĂ€ndig zwischen trĂŒbgrau und sonniggold hin und her wechselte.

Berlin Weißensee im November 2017 | Fotos: Sabine Wittig

Berlin Weißensee

Ich plane unsere Reisen im Vorfeld gerne – mehr oder weniger akribisch – durch. Erstelle Listen mit CafĂ©s, Restaurants, LĂ€den, Museen & Co. und notier‘ mir die besten Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Einfach, um die Zeit optimal zu nutzen und nichts Spannendes zu ĂŒbersehen. Dennoch lassen meine Listen stets genĂŒgend Raum fĂŒr Abweichungen und wir halten uns nicht sklavisch an Geplantes.

Diese Ziele standen dieses Mal auf der Agenda: das Studio Hausen in Weißensee, der Laden des Design Labels Neue Tische und der Showroom von Objekte unserer Tage in Mitte, das Hansaviertel und der Flohmarkt in der Straße des 17. Juni. Der Rest ergab sich von alleine.

Studio Hausen Berlin | Foto: Anne Deppe

Regalsystem Link Eiche/schwarz | Foto: Anne Deppe

Durch eine Pressemitteilung, die mir vor einiger Zeit ins Postfach flatterte, war ich auf das schön schlichte Regalsystem ‚Link‘ des Designers Jörg Höltje aufmerksam geworden. Bevors nach Berlin ging hab‘ ich Jörg gefragt, ob er mir ein bisschen was ĂŒber sein Label Studio Hausen erzĂ€hlen mag und wir haben uns in seinem BĂŒro auf dem Areal einer ehemaligen Bilderleistenfabrik in Weißensee verabredet.

Regalsystem Link von Studio Hausen | Foto: Anne Deppe

Regalsystem Link Eiche/weiß | Foto: Anne Deppe

Das Design des Regals hat mir schon auf den Bildern gefallen. Die QualitĂ€t hat mich dann vor Ort ĂŒberzeugt. Was ich besonders mag: Produziert wird ausschließlich in Deutschland. Gutes Material, solide Handwerksarbeit, kurze Wege. Das Holz fĂŒr die Regalbretter kommt aus nachhaltiger Forstwirtschaft aus Europa. Es gibt keine Kleber oder andere Chemikalien, die sich negativ auf das Wohnklima auswirken könnten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Labels, die möglichst schnell möglichst viele Produkte auf den Markt bringen, konzentriert Jörg Höltje sich zunĂ€chst auf dieses eine Regal. Als Kunden haben wir dennoch genĂŒgend Auswahl. Denn es gibt die Bretter in unterschiedlichen LĂ€ngen und drei verschiedenen Holzarten (Eiche natur, Esche natur und Esche schwarz gebeizt) und die BĂŒgel sind in schwarz oder weiß zu haben. Außerdem wird das Regal bei Bedarf kleiner oder grĂ¶ĂŸer – verschiedene Packages machen’s möglich.

Ich fand den Ausflug nach Weißensee ĂŒbrigens nicht nur wegen des Treffens mit Jörg spannend. Weißensee ist ein Bezirk mit ganz eigenem Reiz. Manche StraßenzĂŒge wirken – beinahe kulissenartig – als wĂ€re die Mauer eben erst gefallen. Verlassene GebĂ€ude, verblasste Schrift an Fassaden, demolierte BriefkĂ€sten und dazwischen – vereinzelt – wie aus dem Ei gepellte frisch renovierte HĂ€user.

Hansaviertel Berlin | Foto: Sabine Wittig

Hansaviertel

Wenn du dich fĂŒr Architektur der 1950er Jahre interessierst, möchte ich dir einen Spaziergang durchs Hansaviertel ans Herz legen. Zur Internationalen Bauaustellung 1953 planten Architekten aus aller Welt – darunter Alvar Aalto, Egon Eiermann, Walter Gropius, Arne Jacobsen und Oscar Niemeyer – EinfamilienhĂ€user, MehrfamilienhĂ€user und öffentliche GebĂ€ude.

Hansaviertel Berlin | Foto: Sabine Wittig

Hansaviertel

Insgesamt 35 Objekte wurden realisiert – und so lassen sich heute wundervolle Perlen des ‚Neuen Bauens‘ auf recht kleinem Raum bestaunen. Ich hĂ€tte ja am liebsten an einigen TĂŒren gelĂ€utet und mich auch im Inneren der HĂ€user umgesehen. Das Hansaviertel erreichst du per S-Bahn (Haltestelle Bellevue) oder U-Bahn (Haltestelle Hansaplatz).

Showroom Objekte unserer Tage Berlin | Foto: Sabine Wittig

StĂŒhle ‚Schulz‘ im Showroom von Objekte unserer Tage (OUT)

Im Juni letzten Jahres erreichte mich die Einladung zur Eröffnung des Showrooms der Objekte unserer Tage (OUT). Extra deshalb nach Berlin zu fahren wĂ€r‘ ein bisschen zu aufwĂ€ndig geworden, aber ich hab‘ mir die Adresse gespeichert. Weil: Die Möbel des jungen Labels fand ich auf Anhieb und durch die Bank unheimlich schön. Schlicht sind sie, raffiniert, geradlinig. Einfach gut!

Showroom Objekte unserer Tage Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Showroom Objekte unserer Tage

Und wie Jörg Höltje setzen auch drei OUT Inhaber auf Made in Germany. DafĂŒr arbeiten sie Hand in Hand mit spezialisierten Handwerksbetrieben und ausgewĂ€hlten Manufakturen. Das Ergebnis: hochwertiges, langlebiges Design. Mag ich. Du findest den OUT Showroom im Haus des Reisens, in der Alexanderstraße 7.

Nicht weit entfernt vom Haus des Reisens – in der Rosa-Luxemburg-Straße 35 – befindet sich das Studio Neue Tische. Schon bei unserem letzten Berlinbesuch hatten Herr azurweiss und ich dort einen schönen, schlichten Esstisch entdeckt (wir waren schon seit lĂ€ngerem auf der Suche). Leider hatte das Studio damals geschlossen und wir mussten mit dem Blick durchs Schaufenster Vorlieb nehmen. Dieses Mal hatten wir uns angekĂŒndigt, konnten den Tisch genau betrachten und befĂŒhlen. Wir waren uns schnell einig, dass er unseren 25 Jahre alten Buchetisch wĂŒrdig ersetzen wĂŒrde und haben ihn bestellt. Im MĂ€rz soll er geliefert werden. Unsere Vorfreude ist groß.

Flohmarkt in der Straße des 17. Juni Berlin | Foto: Sabine Wittig

Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni

FĂŒr Samstag hatten wir uns den Flohmarkt an der Straße des 17. Juni (direkt am S-Bahnhof Tiergarten) vorgenommen. Das Angebot dort ist toll. Wir haben viel hochwertiges Vintage Porzellan (KPM, Meissen, Rosenthal) gesehen und feines Design von Art DĂ©co bis Midcentury Modern entdeckt. Die Muße zum intensiven Stöbern und Einkaufen ist uns etwas abhanden gekommen, denn es war an dem Tag sehr kalt und  sehr windig. GlĂŒcklicherweise sind’s vom Trödelmarkt zum CafĂ© der Porzellanmanufaktur KPM nur ein paar Schritte und wir haben uns mit feinem Kaffee aus feinem Porzellan fĂŒrs Frieren entschĂ€digt.

Guten Kaffee getrunken (und nebenbei hĂŒbsches Fahrraddesign bewundert) haben wir außerdem im Steel Vintage Bike CafĂ© in Mitte (Wilhelmstraße 91). Das beste Abendessen (kreative Schweizer KĂŒche) hatten wir im Nola’s am Weinberg in der Veteranenstraße 9. Auf dem Weg dorthin sind wir ĂŒber Chairs gestolpert – ein kleines Eldorado fĂŒr Liebhaber von Vintage StĂŒhlen aus dem Midcentury Modern.

Im RĂŒckblick zu unserer Reise nach Leipzig im letzten Sommer hatte ich schon auf das Zeitgeschichtliche Forum verlinkt. Der Besuch dort hatte uns damals unheimlich beeindruckt. TrĂ€ger des Zeitgeschichtlichen Forums ist die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die auch in Berlin zwei unbedingt besuchenswerte Ausstellungen zeigt: Alltag der deutschen Teilung im TrĂ€nenpalast und Alltag in der DDR im Museum der Kulturbrauerei. Wir haben die beiden Ausstellungen an einem Tag besucht. Im TrĂ€nenpalast waren wir gerade noch rechtzeitig um an einer FĂŒhrung teilzunehmen – sehr, sehr empfehlenswert. Intensiver kann man das Leben in der DDR wohl kaum nachempfinden, wenn man – wie ich – das Leben dort nur vom Hörensagen kennt.

Im MĂ€rz steht die nĂ€chste Berlinreise an und die Liste der Ziele entsteht gerade. Charlottenburg spielt eine große Rolle.

Fotos: Anne Deppe (4,5), Sabine Wittig (1-3; 6-11)

Zu Besuch bei Nata Pestune (Suntree Studio) in Hamburg

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

War’s ein Foto auf Instagram? Ein inspirierender Beitrag auf einem meiner Lieblingsblogs? Oder tauchte sie in meinem Facebook-Feed auf? Ich kann gar nicht mehr sagen, wie ich auf Natas wundervolle Keramik gestoßen bin. Aber ich weiß noch, dass mir die schlichten Teller, Becher, Kannen & Co. auf Anhieb gefallen haben. Sehr. Eine Auswahl von Natas Kollektion hab‘ ich spontan ins la mesa Sortiment aufgenommen. Und meine Hamburgreise im vergangenen Sommer hab‘ ich dazu genutzt, Nata in ihrem Atelier in EimsbĂŒttel zu besuchen.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Nata Pestune lebt seit gut fĂŒnf Jahren in Hamburg. 2014 hat sie ihr Label Suntree gegrĂŒndet. // Foto links: Sabine Wittig | Foto rechts: Igor Trepeshchenok

GegrĂŒndet hat Nata ihr Label vor rund 3,5 Jahren. UrsprĂŒnglich hatte die gebĂŒrtige Lettin Sinologie studiert – und auch einige Zeit in China gelebt. Dann wurde die Passion fĂŒr Keramik intensiver und Suntree ist entstanden. Nata teilt sich ihr Studio in EimsbĂŒttel mit der Grafikerin Friederike Stoffregen, deren Poster und Karten die schlichte Keramik perfekt ergĂ€nzen. In einem kleinen Interview erzĂ€hlt Nata von ihrer Arbeit und verrĂ€t ihre drei Hamburger LieblingscafĂ©s.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Ein Laden, zwei Labels: Die Papeterie von Friederike Stoffregen (Studiofrigo) ergÀnzt Natas Keramik ganz wundervoll.

Nata, woher kommt deine Liebe zur Keramik?

In China spielt Tee eine große Rolle. WĂ€hrend meiner Zeit dort, kam ich tĂ€glich mit gutem Tee und der passenden Keramik in BerĂŒhrung. Da habe ich meine Leidenschaft fĂŒr das Material entdeckt. Meine ersten selbst gefertigten StĂŒcke waren Teebecher, erst kleinere, dann grĂ¶ĂŸere. Ich mag gut verarbeitete Produkte, die schön, funktional und langlebig sind. Keramik und Porzellan sind perfekte Materialien dafĂŒr.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Keramik oder Porzellan – fĂŒr welches Material schlĂ€gt dein Herz höher?

FĂŒr beide. Aber aus unterschiedlichen GrĂŒnden. Porzellan kann Glasuren wunderschön zum Strahlen bringen. An Keramik mag ich das Rustikale, Raue. Keramik und Porzellan – fĂŒr mich ist das ein bisschen wie Himmel und Erde.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Foto links: Igor Trepeshchenok | Foto rechts: Sabine Wittig

Was inspiriert dich fĂŒr deine Arbeit?

ZunĂ€chst ist da eine Idee in meinem Kopf. Es beflĂŒgelt mich, wenn ich genau weiß, was ich tun möchte und ein klares Bild des fertigen Produkts vor Augen habe. Gleichzeitig verĂ€ndere ich manchmal nur eine Kleinigkeit und es entsteht etwas völlig anderes. Und: Ich probiere gerne unterschiedliche Farbkombinationen aus.

Von Zeit zu Zeit arbeite ich auch mit komplett anderen Materialen – Textilien zum Beispiel. Besonders inspirierend und motivierend sind fĂŒr mich auch der Austausch und die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kreativen.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Schöne Kombi: Becher aus glasierter und Krug aus matter Keramik.

Dein perfekter Arbeitstag 


Ich stehe zwischen sechs und halb sieben auf und drehe eine Runde mit meiner HĂŒndin Luna. Dann mache ich ein paar Yoga-Übungen – einige Asanas und den Sonnengruß. Nach dem FrĂŒhstĂŒck gehe ich ins Studio. Am liebsten in Begleitung von Luna, wenn sie nicht mit meinem Mann zur Arbeit geht. Ich versuche, mein Tagespensum bis 17.00 Uhr zu schaffen um genĂŒgend Zeit fĂŒr Familie, Sport und zum Lesen zu haben. Obwohl ich meine Arbeit sehr liebe, möchte ich kĂŒnftig versuchen, sie in maximal fĂŒnf Stunden pro Tag zu erledigen um noch mehr Zeit fĂŒr anderes zu gewinnen.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Du lebst seit fĂŒnf Jahren in Hamburg, welches sind deine liebsten CafĂ©s und Restaurants?

Vor einiger Zeit hat das GlĂŒcksburg Altona (Ophagen 1) eröffnet, ein kleines Take-Away-CafĂ©, das ich sehr gerne mag. Es gibt dort so liebevoll gemachte vegane Kuchen. Die Alpenkantine (Osterstraße 98) mag ich besonders wegen der leckeren Desserts. Und einen wunderbar leckeren Mittagstisch gibt’s im CafĂ© DĂ©lice in der Osterstraße 168.

Dankesehr, Nata, fĂŒr den inspirierenden Nachmittag in deinem schönen Suntree Studio!

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Wenn du in Hamburg wohnst – oder die schöne Hansestadt besuchst – schau‘ doch mal bei Nata und Friederike vorbei. Die Adresse ist:

SUNTREE Studio + Studiofrigo
Hellkamp 60
20255 Hamburg

www.suntreestudio.com
www.studiofrigo-hamburg.com

Fotos: Igor Trepeshchenok (3 + 6), Sabine Wittig (1,2,4,5,7-11)

Eine kleine Auswahl von Natas Keramik findest du bei la mesa.

Unterwegs: 2,5 Tage Hamburg

Elphilharmonie Hamburg | Foto: Sabine WittigDie letzte Station auf unserer kleinen SommerstĂ€dtereise war Hamburg. Und ich hab‘ dir auch aus der schönen Hansestadt eine Handvoll Lieblingsadressen mitgebracht. Wenn du samstags in Hamburg bist und gut durchmischte FlohmĂ€rkte magst, möchte ich dir unbedingt die Flohschanze ans Herz legen. Jeden Samstag von acht bis 16 Uhr findest du rund um die Alte Rinderschlachthalle Geschirr, Kleidung, Möbel, Deko & Co. aus vielen Jahrzehnten. Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal dort – und wie damals hat es auch heuer BindfĂ€den geregnet (deshalb gibt’s auch kein Foto). Aber wie damals sind wir auch diese Mal fĂŒndig geworden und haben unter anderem zwei hĂŒbsche Retrolampen gekauft (du siehst einen kleinen Teil der einen hier auf einem meiner Instagram-Fotos). Von der Flohschanze aus kannst du durch das Schanzenviertel schlendern, Kaffee bei Herrn Max trinken und bei Lokaldesign (wundervoller Interiorladen), im Gebrauchtwarenkaufhaus Genbrug und bei Human Empire (Interior, Papeterie und Mode) stöbern.

Klippkroog, Große Bergstraße 255, Hamburg (Altona) | Foto: Sabine Wittig

Restaurant Klippkroog in Altona

Zum (Abend-)essen empfehle ich dir den Klippkroog in Altona – nur ein paar Schritte vom S-Bahnhof entfernt. Die Einrichtung eine Augenweide (feinstes Industrial Vintage), die Mitarbeiter super nett und das Essen wahnsinnig lecker.

CafĂ© Forelle, Erzberger Straße 14, Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Café Forelle in Altona (Ottensen)

Ebenfalls in Altona findest du das CafĂ© Forelle. Schönes Interieur – der Hingucker sind wundervoll tĂŒrkisfarbene Fliesen. Wir waren erst kurz vor Ladenschluss dort, deshalb hat’s nur noch auf eine Limo gereicht. Das Essen testen wir dann beim nĂ€chsten Mal.

Das 7. Zimmer Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Das 7. Zimmer in Eppendorf

Schon lange steht das 7. Zimmer auf meiner Diese-LĂ€den-mag-ich-unbedingt-mal-besuchen-Liste. Jetzt hat’s geklappt. Auf dem Heuboden einer alten Brotfarbik findest du hier (Interior-)SchĂ€tze beinahe jeder Stilrichtung. Nostalgisches, Kurioses, AlltĂ€gliches. Barock, Industrial, Landhaus. Alles fein gemixt.

Suntree Studio, Hellkamp 60, Hamburg (EimsbĂŒttel) | Foto: Sabine Wittig

Suntree Studio in EimsbĂŒttel

Mein letzter Tipp ist ein kleiner, feiner Showroom in EimsbĂŒttel, den sich zwei kreative Frauen teilen: die Keramikerin Nata Pestune mit ihrem Label Suntree Studio und die Grafikgesignerin Friederike Stoffregen mit dem Papeterie-Label Studiofrigo. Natas Arbeit werde ich demnĂ€chst im Rahmen meiner Serie Atelierbesuche hier vorstellen.

Übrigens: Die Suntree Studio Keramik gibt’s schon bei la mesa – die hĂŒbschen Prints von Friederike werde ich ab Oktober im Sortiment haben.

Fotos: Sabine Wittig

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KrÀftig reduziert: Pre-Relaunch-Sale bei la mesa

Sale bei la mesa

Ab Herbst zeigt sich la mesa in neuem Gewand. Die Programmierer arbeiten schon fleißig am kĂŒnftigen Outfit und einer verbesserten Technik. Und ich hab‘ ein bisschen am Konzept gefeilt. Zwar gibt’s in meinem Shop schon immer handverlesenes, ordentlich produziertes Design, aber ich möchte den Fokus noch stĂ€rker als bisher auf kleine und kleinste Labels legen. Auch das Angebot soll ein bisschen kleiner und ĂŒbersichtlicher werden – und es wird sich öfter verĂ€ndern.

Vasen von Finnsdottir | Foto: Sabine Wittig

Jetzt zum Sonderpreis: Vasen von Finnsdottir

Von einigen Marken werde ich mich trennen und rund die HĂ€lfte der aktuellen Produkte gibt’s im neuen Shop nicht mehr. Diese Artikel (es sind mehr als 150 und in den nĂ€chsten Tagen kommen weitere dazu) sind ab sofort krĂ€ftig reduziert im Pre-Relaunch-Sale zu haben. Zum Beispiel Porzellan von Finnsdottir, LeinentischwĂ€sche von Serax, einige Stempelrestexemplare, Accessoires aus Filz von Parkhaus und Hey-Sign und vieles, vieles mehr. Aber klick‘ einfach selbst.

minimal table setting | photos: Sabine Wittig

Reduziert: Keramik von 3PunktF und Finnsdottir

Was bleibt, sind meine Lieblingslabels. Z. B. Jurianne Matter und Anna Sykora. Dazu kommen mit dem Relaunch ein paar wundervolle neue Marken. Und: Die Rubrik Vintage wird ein bisschen wachsen. Ich hab‘ schon richtig, richtig schöne Sachen mit Vergangenheit hier stehen, die auf ein neues, schönes Zuhause warten.

Leinentischdecke von Serax | Foto: Sabine Wittig

Zum SchnÀppchenpreis: Leinentischdecke von Serax

Alle SchnĂ€ppchen sind lieferbar solange der Vorrat reicht. Noch mehr reduziertes Schönes gibt’s am 21. Oktober 2017 offline: beim diesjĂ€hren la mesa Open Day hier in Markgröningen.

Stempel Topfpflanzen von BasisRike | Fotos: Sabine Wittig

Reduziert: Stempel Topfpflanzen von BastisRike

Fotos: Sabine Wittig

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Berlin-Tipp: Ladencafé Eliza in Kreuzberg (inklusive Kuchenrezept)

CafĂ© Eliza, Sorauer Straße 6, Berlin-Kreuzberg | Fotos: Sabine Wittig

Wenn ich in Berlin bin, versuche ich immer, einen Besuch im Eliza einzuplanen. Nicht nur des feinen Kaffees und der leckeren Kuchen wegen (laut Aussage eines Gastes gibt es hier den besten Carrot Cake der Welt), sondern auch, weil sich Anne Hinkels Ladencafé stÀndig verÀndert und man die wundervollsten (Vintage-) Wohnsachen dort kaufen kann.

Anne Hinkel und ihr Café Eliza in Berlin-Kreuzberg | Foto links: schoberfoto.de; Foto rechts: Sabine Wittig

Links: Anne Hinkel (Foto: schoberfoto.de); rechts: Blick in den Ladenraum des Cafés

Anne ist gelernte Dekorateurin. Sie arbeitet (auch heute noch ab und zu) freiberuflich als Set-Dresserin beim Film und hat sich mit dem Eliza den Traum vom eigenen GeschĂ€ft erfĂŒllt. „Das Eliza bin ich – hier kann ich alle meine Ideen umsetzen, alles so machen, wie ich es gerne möchte“, erzĂ€hlt sie. Seit MĂ€rz 2013 tut sie das mit Herz und Seele. Und schafft damit diese ganz besondere AtmosphĂ€re, die ihre GĂ€ste so mögen.

Als leidenschaftliche TrödelmarktgĂ€ngerin sammelt Anne schon seit Jahren Möbel, Geschirr, Lampen und etliches mehr.  Als sie ihr LadencafĂ© eröffnete, hatte sie genĂŒgend Zusammengetragenes fĂŒr die Einrichtung und Dekoration. Beides verĂ€ndert sich ĂŒbrigens regelmĂ€ĂŸig – denn Anne findet immer neue SchĂ€tze, tauscht Tische, StĂŒhle, SchrĂ€nke aus und dekoriert liebend gerne um.

CafĂ© Eliza, Sorauer Straße 6, Berlin-Kreuzberg | Foto: Sabine Wittig

Ein paar besondere SchĂ€tze haben kĂŒrzlich zu Anne gefunden: Eine Architektin aus Frankfurt hatte alte Fotos des CafĂ©s – das frĂŒher eine Seifenhandlung war – vorbeigebracht. Sie zeigen die ehemalige Ladenbesitzerin (die Großtante der Architektin) vor der EingangstĂŒr zu ihrem GeschĂ€ft. Die Bilder haben einen Ehrenplatz im Eliza bekommen – und ich glaube nicht, dass Anne sich von ihnen trennen wird.

CafĂ© Eliza, Sorauer Straße 6, Berlin-Kreuzberg | Fotos: Sabine Wittig

In einem Nebenraum des CafĂ©s versammelt Anne Flohmarktfunde und Wohnaccessoires aus aktuellen Kollektionen. Zur Freude ihrer Kunden, die gerne und regelmĂ€ĂŸig zum Stöbern vorbeischauen.

eliza 500

Hin und wieder werden Teile des Mobiliars verkauft  – eine gute Gelegenheit, schöne StĂŒcke fĂŒrs eigene Zuhause zu ergattern.

Eliza
Café und Lieblingsladen
Sorauer Straße 6
Berlin Kreuzberg (Wrangelkiez)
www.elizaberlin.de

Elizas veganes Schoko-Bananen-Brot. Das Rezept gibt's auf azurweiss | Foto: Sabine Wittig

Anne war so nett und hat mir das Rezept fĂŒr das bei ihren GĂ€sten so beliebte Schoko-Bananen-Brot verraten. Ich hab’s kĂŒrzlich ausprobiert – lecker!

Zutaten:

250 g Dinkelmehl
3,5 TL Backpulver
1 TL Natron
150 g brauner Zucker
100 g Zartbitterschokolade (vegan)
100 g gehackte Mandeln
4 reife Bananen, zerdrĂŒckt
230 ml Mandelmilch (alternativ Soja- oder Haselnussmilch)
100 ml Rapsöl

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kastenform (ca. 30 cm lang) mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver und Natron sieben, mit Zucker mischen.

Schokolade hacken, mit den Mandeln mischen und unterheben.

Bananen, Mandelmilch und Öl zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Teig in die Form fĂŒllen und ca. 45 – 50 min. backen. StĂ€bchenprobe machen!

Wer mag, kann den Kuchen mit geschmolzener Zartbitterschokolade und getrockneten Bananenchips dekorieren. Guten Appetit!

Fotos: schoberfoto.de (3), Sabine Wittig (1,2, 4 bis 10)

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Nachhaltig einkaufen in Berlin: Standard Saubere Sachen

Standard Saubere Sachen in Neukölln | Foto: Therese Aufschlager

Katrin Hieronimus (links) und Katharina Beth. Foto: Therese Aufschlager

Seit letzten Dezember gibt es in Berlin eine neue Adresse fĂŒr nachhaltige, zeitlose Mode, feine (Wohn-)accessoires und ausgesucht Kulinarisches: Standard Saubere Sachen. Das Konzept steht fĂŒr gutes Design, faire Produktion und Ökologie.

Die beiden GrĂŒnderinnen Katrin und Katharina kennen sich von gemeinsamen Theaterprojekten – Katharina ist KostĂŒmbildnerin, Katrin BĂŒhnen- und KostĂŒmbildnerin. Aus privatem Interesse an grĂŒner Mode ist die Idee fĂŒr den gemeinsamen Laden entstanden. Neben Kleidung fĂŒr Damen, Herren und Kinder verkaufen die beiden Papeterie, Schmuck, Kosmetik und einiges mehr zum Verschenken und Selbstbehalten. Alles sehr sorgsam ausgewĂ€hlt und immer mit einer ‚grĂŒnen‘ Geschichte. Schon nach kurzer Zeit wurden die ersten Kunden zu Stammkunden. „Meine Jeans kaufe ich ab jetzt nur noch bei Euch“, sagte z. B. ein Kunde, der eher zufĂ€llig in den Laden kam.

Mitte Juni hab‘ ich Katrin und Katharina in ihrem hĂŒbschen GeschĂ€ft in Neukölln besucht und mit ihnen ĂŒber ihr Konzept gesprochen.

Standard Saubere Sachen | Fotos: Sabine Wittig

Mode und Accessoires, die mit Sicherheit mehr als eine Saison gerne getragen werden. Im Sortiment sind z. B. die Marken markl miura und Beaumont Organic

Was ist das Besondere an eurem Konzept?

Mit dem Wissen um die ZustĂ€nde in der ’normalen‘ Modeindustrie fiel es uns zunehmend schwer, noch was anderes zu kaufen als nachhaltige Kleidung und wir haben uns immer intensiver mit dem Thema ‚grĂŒne Mode‘ beschĂ€ftigt. Wir verkaufen nur Dinge, die fair und nachhaltig produziert werden – und die uns natĂŒrlich auch gefallen. Wir wollen keine schnellen Modetrends bedienen, sondern unseren Kunden Lieblingsteile anbieten, an denen sie lange Freude haben. Erweitert haben wir unser Angebot durch Recycling- und Upcycling Produkte, z. B. um GlĂ€ser und Vasen aus alten Weinflaschen, Espressotassen aus gepresstem Kaffeesatz und Taschen aus gebrauchten ReissĂ€cken.

Standard Saubere Sachen | Foto: Sabine Wittig

Upcycling made in Berlin: Jesper Jensen fertigt Vasen und Becher aus alten Weinflaschen. Die PapierblĂŒten sind von Jurianne Matter.

Was bedeutet euch euer Laden ganz persönlich?

Im Theaterbetrieb muss man bei den Materialien fĂŒr BĂŒhnenbilder und KostĂŒme  leider oft Abstriche hinsichtlich ihrer Herkunft machen. Auch deshalb ist ‚Standard‘ eine Herzensangelegenheit fĂŒr uns. Zudem ist der Laden unser zweites Standbein und soll uns helfen, mehr Zeit hier in Berlin zu verbringen. Als Theater-Ausstatterinnen arbeiten wir oft in anderen StĂ€dten, was mit Kindern nicht immer so einfach zu organisieren ist.

Standard Saubere Sachen, Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Links: Der knallgelbe Kulturbeutel kommt aus Uganda. Im Rahmen des Projekts ‚Women For Better Life‘ nĂ€hen – meist HIV-positive – Frauen Taschen aus gebrauchten Reis- und Zuckerverpackungen. Rechts: Tragbare, zeitlose Mode fĂŒr Frauen zwischen 25 und 75 ist das Herz von Standard.

Nach welchen Kriterien wÀhlt ihr Produkte und Lieferanten aus?

Es muss immer eine ’saubere‘ Geschichte hinter den Produkten stehen. Zum Beispiel das Recycling von Jeansstoffen um daraus Pullover zu stricken. Oder T-Shirts, die in Deutschland von ehemaligen FlĂŒchtlingen genĂ€ht werden. Oder der Stoff, der aus PlastikmĂŒll aus dem Meer gewonnen wird um Röcke daraus zu nĂ€hen.

Standard Saubere Sachen | Foto: Sabine Wittig

Papeterie, KĂŒnstlerarbeiten, Feines fĂŒr den Gaumen: Besondere Geschenke fĂŒr beinahe jeden Anlass.

Liebe Katrin, liebe Katharina – herzlichen Dank fĂŒr die Einblicke!

Standard Saubere Sachen | Fotos: Sabine Wittig

Standard Saubere Sachen
Reuterstraße 53
12047 Berlin (Neukölln)

Geöffnet:
Dienstag bis Freitag 12 bis 19 Uhr
Samstag 12 bis 16 Uhr

Du findest Standard auch bei Facebook und Instagram

Weitere Lieblingsadressen in Berlin gibt’s hier.

Fotos: Therese Aufschlager (1), Sabine Wittig (2 bis 9)

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Schön in Stuttgart: Hook & Eye

Seit knapp 20 Jahren lebe ich vor den Toren Stuttgarts. Zur Lieblingsstadt ist die Schwabenmetropole mir nicht geworden. Ich vermisse vor allem die kleinen, indivduellen GeschĂ€fte, CafĂ©s und Bars die man in  Berlin, MĂŒnchen und Hamburg an vielen Ecken findet. Ja – auch in Stuttgart  gibt es solche Perlen. Allerdings nicht so zahlreich und manchmal ein bisschen versteckt. Deshalb möchte ich meine liebsten Stuttgart-Adressen nach und nach hier vorstellen. Vielleicht wĂ€chst mir die Stadt dann doch noch so richtig ans Herz. Den Anfang macht Hook & Eye im Gerberviertel.

Hook & Eye in Stuttgart

Vintage Möbel werden bei Hook & Eye aufs Schönste herausgeputzt.  Fotos: Hook & Eye

Besonders Retrofans und Liebhaber des skandinavischen Wohnstils kommen bei Hook & Eye (englisch fĂŒr Haken & Öse) auf ihre Kosten. Seit 2013 bieten Iris Wilke und ihr Team in der HochstĂ€tter Straße 68 perfekt aufgearbeitete Vintage-Möbel, eigene MöbelentwĂŒrfe und ausgewĂ€hlte Accessoires junger Labels.

Hook & Eye in Stuttgart | Fotos: Sabine Wittig

Sessel und Hocker im neuen Kleid. Fotos: Sabine Wittig

Mir gefĂ€llt besonders die Idee, in die Jahre gekommenen Sesseln, Sofas und Hockern mit neuer Polsterung und modernem Bezug ein neues Gesicht zu geben. Im Laden findest du immer eine hĂŒbsche Auswahl an frisch herausgeputzten Möbeln. Du kannst aber auch dein eigenes LieblingsstĂŒck vorbeibringen und von den Spezialisten neu polstern und beziehen lassen. Die Auswahl an Stoffen – die ĂŒbrigens in Europa gefertigt werden – ist wundervoll.

Hook and Eye in Stuttgart, Geberviertel

Hook & Eye in der HauptstĂ€tter Straße | Foto: Hook & Eye

Aus manchen Bezugsstoffen lÀsst Iris Wilke Sofakissen, UmhÀngetaschen oder KosmetiktÀschchen nÀhen.

KosmetiktÀschchen von Hook & Eye

HĂŒbsch: KosmetiktĂ€schchen aus Möbelbezugsstoffen | Foto: Sabine Wittig

Genauso geradlinig und klar wie die Möbel ist bei Hook & Eye auch das stetig wechselnde Sortiment an Wohnaccessoires: Schlichte Keramik ist ebenso zu finden wie ausgesuchte Papeterie, handverlesene BĂŒcher, Kulinarisches und Praktisches – vom Aufbewahrungskorb bis zum Masking Tape. Schön!

Hook & Eye im Gerberviertel in Stuttgart. HauptstĂ€tterstraße 68 (Eingang in der Gerberstraße) | Foto: Sabine Wittig

Hook & Eye
HauptstĂ€tter Straße 68 (Eingang in der Gerberstraße)

Fotos: Hook & Eye (1, 2, 5); Sabine Wittig (3,4,6,7)

Eine Liste meiner Lieblingsadressen in Stuttgart findest du hier.
Ein Interview mit Schöner Wohnen ĂŒber Designadressen in Stuttgart gibt’s hier.

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