Unterwegs: Dessau und Potsdam

Bauhaus DessauNur rund eine Stunde dauert die Autofahrt von Leipzig nach Dessau. Wenn du dich fĂŒr Architektur und Design der Moderne interessierst, solltest du die Kleinstadt in Sachsen-Anhalt unbedingt besuchen. Unser erstes Ziel dort: das Bauhaus GebĂ€ude, das die berĂŒhmte Hochschule von 1926 bis zu ihrer Auflösung 1932 beherbergte. Heute befindet sich auf dem Areal die Bauhaus Stiftung, es gibt feste und wechselnde Ausstellungen und einen wunderbar sortierten Museumsshop. Der eigentlichen Star ist jedoch die Architektur selbst. Du solltest unbedingt eine FĂŒhrung buchen – dann erfĂ€hrst du nicht nur viel Wissenswertes, sondern kannst auch einen Blick in Gropius‘ ehemaliges Direktorenzimmer und in die WohnrĂ€ume von BauhausschĂŒlern werfen.

Bauhaus MeisterhÀuser Dessau | Foto: Sabine Wittig

Bahnbrechende Architektur in einem lichten KiefernwÀldchen: die MeisterhÀuser in Dessau

Ein zehnminĂŒtiger Spaziergang bringt dich von der Hochschule – vorbei an der von Mies van der Rohe entworfenen Trinkhalle – zur Meisterhaussiedlung. Hier lebten einst Walter Gropius, LĂĄszlĂł Moholy-Nagy, Lyonel Feininger, Georg Muche, Oskar Schlemmer, Wasily Kandinsky und Paul Klee.

MeisterhÀuser Dessau | Fotos: Sabine Wittig

Treppenhaus in typischen Bauhaus Farben

Man kann die HĂ€user auf eigene Faust besuchen – und bei schönem Wetter durch die KiefernwaldgĂ€rten spazieren. Ich wĂŒrde dir aber auch hier eine FĂŒhrung ans Herz legen. Wir hatten eine ganz wundervolle Kunsthistorikerin, die uns auf so viele Details aufmerksam gemacht hat, die wir alleine niemals entdeckt hĂ€tten.

Atelier Paul Klee in Dessau | Foto: Sabine Wittig

Marcel Breuers „Wassily Stuhl“ im ehemaligen Atelier von Paul Klee

Wie Weimar nimmt auch Dessau 100 Jahre Bauhaus im ĂŒbernĂ€chsten Jahr zum Anlass, ein neues Bauhausmuseum zu eröffnen. Wir werden also 2019 wieder einen guten Grund haben, nach Dessau zu reisen. Dann werden wir uns auch die Bauhausbauten in der Stadt anschauen, die wir dieses Mal nicht geschafft haben. Zum Beispiel die Siedlung Törten, das Kornhaus, das von Walter Gropius entworfene Arbeitsamt und die LaubenganghĂ€user.

Haus Kandinsky Dessau | Foto: Sabne Wittig

Gold und rosa: ungewöhnliche Farbkombination im Haus von Wassily Kandinsky

 

Als nĂ€chste Station auf unserer StĂ€dtereise folgte Potsdam. Da wir schon am ĂŒbernĂ€chsten Tag weiter nach Hamburg fuhren, erlebten wir die Stadt der Preußenkönige nur einen Tag und zwei Abende lang.

Potsdam | Foto: Sabine Wittig

UrsprĂŒnglich hatten wir Potsdam gar nicht auf dem Plan – wir wollten eigentlich in Berlin Station machen. Aber das erst im Januar eröffnete Museum Barberini hatte uns neugierig gemacht und die aktuelle Ausstellung (Von Hopper bis Rothko: Amerikas Weg in die Moderne – noch bis zum 3. Oktober) uns gelockt.

Museum Barberini Potsdam | Fotos: Sabine Wittig

Und der Besuch hat sich gelohnt. Architektur und Ausstellungskonzept sind nicht spektakulĂ€r, aber gut durchdacht und gut gemacht. Zum ersten Mal hatte ich bei einem Museumsbesuch nicht den Audioguide genommen, sondern mir die Werke ĂŒber die museumseigene App erlĂ€utern lassen. Sehr toll! Die App hab‘ ich noch immer auf dem iPhone und ich kann mir Ausstellung immer wieder ansehen und die Infos zu den Bildern und Exponaten (mein Highlight: Alexander Calders ‚Rote Polygone‘) anhören.

Als wir am frĂŒhen Nachmittag aus dem Barberini ins Freie kamen, war es so heiß, dass wir direkt ins nĂ€chste Museum – ins Filmmuseum – gegangen sind. Sehr sehenswert – vor allem der Blick hinter die Kulissen von „Die Legende von Paul und Paula“ und „Inglourious Basterds“ im Rahmen der stĂ€ndigen Ausstellung „100 Jahre Babelsberg“. Lecker gegessen haben wir gleich nebenan – in der Genusswerkstatt.

HollÀndisches Viertel Potsdam | Foto: Sabine Wittig

HĂŒbsches Detail im HollĂ€ndischen Viertel

An unseren beiden – sehr lauen – Potsdam-Abenden sind wir durch die Innenstadt und das HollĂ€ndische Viertel geschlendert. Ohne dabei nennenswerte (gastronomische) Entdeckungen zu machen. Deshalb gibt’s keine weiteren Restaurant-Tipps – aber dafĂŒr in der nĂ€chsten Woche einige Lieblingsadressen aus Hamburg.

Fotos: Sabine Wittig und Lars Schietinger (1)

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Unterwegs: 2,5 Tage Leipzig

Fregehaus Leipzig | Foto: Sabine Wittig

Feiner Epochenmix in unserem Hotelzimmer im Fregehaus

In der letzten Woche hab‘ ich dir meine liebsten Entdeckungen von unserer Reise nach Weimar gezeigt. Heute lass‘ ich dir eine kleine Linkliste fĂŒr Leipzig da.

Aufs Wundervollste gewohnt haben wir im Fregehaus. Die Zimmer dieses entzĂŒckenden Hotels befinden sich in einem stattlichen, ehemaligen Kaufmannshaus in Leipzigs Zentrum. Die Hotelzimmer sind mit viel FingerspitzengefĂŒhl renoviert und komplett ohne Schnickschnack, dafĂŒr in feinem Epochenmix möbliert. GefrĂŒhstĂŒckt wird in einem kleinen Salon. Der Kaffee ist wunderbar und wir hatten selten ein so liebevoll angerichtetes FrĂŒhstĂŒcksbuffet.

Fregehaus Leipzig | Foto: Sabine Wittig

Innenhof Fregehaus

Auch wenn du nicht im Fregehaus ĂŒbernachtest – den idyllischen Innenhof solltest du dennoch besuchen. Erstens weil er dank des BlumenlĂ€dchens Saltoflorale so herrlich grĂŒn ist und weil sich hier zweitens der Eingang zu einem der schönsen LĂ€den befindet, die ich in der letzten Zeit entdeckt habe: HinnrichSINNdreißig. „Mobilien mit Stil und Geschichte“ beschreiben die sympathischen EigentĂŒmer ihr Sortiment. Hier treffen Barock auf Industrial Vintage, Klassizismus auf Midcenturymodern. Alles mit viel StilgefĂŒhl kombiniert. Wunderschön!

Dem Fregehaus direkt gegenĂŒber: das Museum der bildenden KĂŒnste. (Wir haben’s leider nicht rein geschafft, aber es steht fĂŒrs nĂ€chste Mal schon auf der to-visit-Liste).

Barcelona Bar Leipzig | Foto: Sabine Wittig

BlĂŒmchendeko im Innenhof der Tapas Bar Barcelona

In Sachen Kulinarik empfehlenswert: die Tapas Bar Barcelona (Gottschedstraße 12) und das Bistro Handbrotzeit in der Nikolaistraße 12.

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig | Foto: Sabine Wittig

Das Leben in der DDR in allen Facetten zeigt das Zeitgeschichtliche Forum. Auf dem Bild: ein Detail aus einem nachgebauten Wohnzimmer.

Interessierst du dich fĂŒr neuere deutsche Geschichte? Dann möchte ich dir das Stasimuseum in der Runden Ecke und das Zeitgeschichtliche Forum ans Herz legen. So vieles aus dem Leben in der DDR ist uns fremd, manches nur schwer zu ertragen. Mich machen solche Ausstellungen nachdenklich, traurig, wĂŒtend – aber auch unendlich dankbar fĂŒr unser Leben hier und heute, fĂŒr die Freiheit, die wir haben und dafĂŒr, dass es uns so gut geht.

Das dritte Museum, das wir besucht haben, ist das Grassi Museum fĂŒr Angewandte Kunst. 2.500 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. Mein Highlight: der Bereich Jugendstil bis Gegenwart. Die perfekte Fortsetzung unserer Weimartour, denn auch im Grassi Museum finden sich etliche Exponate aus der Bauhaus Ära. Die Ausstellung solltest du wegen der Zusatzinfos unbedingt mit Audioguide besuchen!

Falls du FlohmĂ€rkte magst und an einem Sonntag in Leipzig bist, dann schau‘ doch, ob gerade der Antik- und Trödelmarkt auf dem Festplatz Cottaweg oder der Flohmarkt im Biergarten von Ilses Erika stattfindet. Ersterer ist recht groß und ich fand ihn ganz gut durchmischt. (Außerdem hatte ich GlĂŒck und konnte ein bisschen Rosenthal Porzellan ergattern). Der Biergarten Flohmarkt ist klein und sehr kleiderlastig – aber mit schöner AtmosphĂ€re.

Zum Durch-die-LĂ€den-Ziehen fehlte uns ein bisschen die Lust (wir wollten lieber durch den Leipziger Zoo spazieren), deshalb hab‘ ich nur zwei Shopempfehlungen: Das rote Paket in der Gottschedstraße (hier gibt’s junges, feines Design fĂŒr Groß und Klein) und den Stil Conceptstore in der Innenstadt. Hier findest du die gĂ€ngigen skandinavischen Marken.

Leipzig | Foto: Sabine WittigZweieinhalb Tage sind viel zu kurz fĂŒr diese inspirierende Stadt. Gerne hĂ€tte ich noch mehr der Galerien, LĂ€den und CafĂ©s, die ich im Vorfeld  recherchiert hatte, gesehen. Beim nĂ€chsten Mal.

Wenn du eine Reise nach Leipzig planst und auf der Suche nach einem ReisefĂŒhrer jenseits des Mainstreams bist, ist der StadtschwĂ€rmer vielleicht was fĂŒr dich. Ich hab‘ ihn letztes Jahr wĂ€hrend meines Besuchs der Designers‘ Open bekommen und viel Schönes darin entdeckt.

In der nĂ€chsten Woche gibt’s ein paar EindrĂŒcke aus Dessau und Potsdam.

Fotos: Sabine Wittig

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Unterwegs: 2,5 Tage Weimar

Elf Tage Urlaub, fĂŒnf StĂ€dte (und ebenso viele BundeslĂ€nder), elf Museen, ein Zoo, vier FlohmĂ€rkte und ein bisschen Drumrum. Mitte Juli starteten Herr azurweiss und ich zu einer kleinen Reise durch Mittel- und Norddeutschland. Die Stationen: Weimar, Leipzig, Dessau, Potsdam, Hamburg.

Es waren inspirierende Tage mit straffem Programm und am Ende hatten wir das GefĂŒhl, drei Wochen unterwegs gewesen zu sein. Herrlich. Meine liebsten Adressen zu den einzelnen StĂ€dten findest du – in einzelne StĂ€dte-HĂ€ppchen aufgeteilt – in den nĂ€chsten Tagen hier. Los geht’s mit Weimar, der Stadt, in der Goethe und Schiller wirkten, das Bauhaus gegrĂŒndet wurde und die Deutschlands erster parlamentarischer Demokratie ihren Namen gab.

Meine Weimar Highlights waren Bauhaus Museum und Bauhaus UniversitĂ€t. FĂŒr das Museum solltest du zwei Stunden einplanen und auf jeden Fall den Audio Guide nutzen. Die UniversitĂ€t besuchst du am besten im Rahmen eines gefĂŒhrten Bauhaus Spaziergangs – dann kannst du auch das ehemalige Arbeitszimmer von Walter Gropius besichtigen. Wir waren leider zu spĂ€t fĂŒr den Spaziergang, hatten aber das GlĂŒck, dass an unserem Weimarwochenende gerade die Summaery stattfand. WĂ€hrend der Summaery stellen Studierende und Lehrende Forschungsprojekte und Abschlussarbeiten vor. So blieb uns das Gropius Zimmer zwar verschlossen, aber wir kamen in den Genuss inspirierender PrĂ€sentationen aus den Bereichen Architektur, Urbanistik, Kunst, Gestaltung und Medien.

2019 feiert das Bauhaus ĂŒbrigens 100. Geburtstag – dann eröffnet das neue, grĂ¶ĂŸere  bauhaus museum weimar. Wir werden dann sicher wieder kommen und auch die Orte besuchen, die wir dieses Mal nicht anschauen konnten – wie z. B. das Haus am Horn.

BauhausuniversitÀt Weimar | Fotos: Sabine Wittig

Bauhaus UniversitÀt Weimar

Goethes Wohnhaus hatten wir uns schon vor einigen Jahren angeschaut und dieses Mal ausgelassen – es ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir hatten dafĂŒr die Anna Amalia Bibliothek auf dem Programm. Auch hier lohnt sich der Rundgang mit Audioguide. Und: Am besten die Eintrittskarten schon im Vorfeld reservieren, denn der historische Ausstellungssaal ist nicht sehr groß, es kann immer nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern gleichzeitig rein und wenn der Andrang entsprechend ist, kann es sein, dass man abgewiesen wird.

Porzellanmuseum Leuchtenburg in ThĂŒringen | Bilder: Sabine Wittig

Porzellanmuseum auf der Leuchtenburg

Meine nĂ€chste Empfehlung liegt rund 45 Autominuten von Weimar entfernt: die Porzellanwelten auf der Leuchtenburg in Seitenroda bei Kahla. Wenn du das weiße Gold in all‘ seinen Facetten so gern magst wie ich, dann ist dieses Museum genau das Richtige fĂŒr dich. Vor oder nach dem Museumsbesuch solltest du dir unbedingt Zeit fĂŒr eine Pause im CafĂ© neben Kasse und Museumsshop nehmen. Und dort durch die komplett verglaste Wand die herrliche Aussicht ĂŒber das Land genießen.

Hier war Goethe nie - Designapartments Weimar | Foto: Sabine Wittig

Hier war Goethe nie – Design Apartments Weimar

Übernachtet haben wir in einem der wunderschön eigerichteten Design Apartments Weimar. Nicht nur ein perfekter Ort zum Wohnen auf Zeit sondern auch prima gelegen – zur Innenstadt kannst du gemĂŒtlich spazieren.

Café Brotklappe in Weimar | Fotos: Sabine Wittig

Die Brotklappe

Das beste FrĂŒhstĂŒck (ich sag‘ nur Brioches!) hatten wir in der Brotklappe – nur wenige Schritte von unserem Apartment entfernt. FĂŒr Kaffee und Kuchen am Nachmittag möchte ich dir die Koriat Kuchenmanufaktur ans Herz legen.

Weinbar Weimar | Fotos: Sabine WittigFĂŒr ein kleines Abendessen uneingeschrĂ€nkt empfehlenswert: die Weinbar Weimar. Neben Weinen aus aller Welt werden feine Kleinigkeiten (sie nennen es Barfood) serviert. Bei schönem Wetter unbedingt im Garten sitzen!

design we love in Weimar | Foto: Sabine Wittig

design we love

Zum Schluss noch eine feine Shoppingadresse: Mark Pohl (Inhaber der Design Apartments Weimar) verkauft in seinem kleinen, etwas versteckten Laden design we love in der Schillerstraße 22 ausgesuchtes Interior Design. Was ich besonders mag: Etliches ist made in Germany.

Drei Tage in Weimar | Foto: Sabine WittigWeimar, wir sehen uns 2019 wieder! Ich freu‘ mich schon auf 100 Jahre Bauhaus.

In der nĂ€chsten Woche gibt’s meine liebsten Leipzig-Adressen.

Fotos: Sabine Wittig

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Zu Besuch im Letterpress Studio von CĂ©line Mehl in Stuttgart

azurweiss atelierbesuch | Foto: Sabine WittigLetterpress? Mit diesem Druckverfahren stellt man die hĂŒbsche Papeterie mit den sanften Vertiefungen (ĂŒber die man am liebsten stĂ€ndig streichen mag) her. Zum ersten Mal bin ich vor rund drei Jahren mit Letterpress in BerĂŒhrung gekommen. WĂ€hrend eines Bloggerevents in CĂ©lines damaligem Atelier in Stuttgarts Heusteigviertel. Inzwischen ist die Halbfranzösin in die Silberburgstraße umgezogen. Passenderweise in RĂ€ume, in denen schon vor einem Jahrhundert Druckpressen im Einsatz waren. Denn: Das GebĂ€ude wurde in den 1890er Jahren von Carl Engelhorn, einem Stuttgarter Verleger, als Wohn- und Verlagshaus errichtet.

KĂŒrzlich habe ich CĂ©line besucht, ihr beim Arbeiten ĂŒber die Schulter geschaut, ĂŒber ihre SelbstĂ€ndigkeit geplaudert und ihr ihre Lieblings-Lunch-Adressen in Stuttgart entlockt.

Atelierbesuch bei CĂ©line Mehl | Fotos: Sabine Wittig

Leidenschaft fĂŒr Papier

„Die Liebe zum Papier – sie gehört einfach zu mir. Schon als Kind hab‘ ich unheimlich viel gebastelt, BĂŒro und Post gespielt, Alben geklebt, Brieffreundschaften gepflegt“, erzĂ€hlt CĂ©line. Nach Kunstschule, Mediendesignstudium und einigen Jahren als Grafikdesignerin in einer Werbeagentur hat sie sich 2013 ganz ihrer Leidenschaft fĂŒr Papier verschrieben und ein Letterpress Atelier eröffnet.

Letterpress Karte von CĂ©line Mehl | Foto: Sabine Wittig

Letterpress Papeterie: nicht nur optisch, auch haptisch ein Erlebnis.

Neben ihrer eigenen Kollektion (vor allem Karten, GeschenkanhĂ€nger, Poster) gestaltet CĂ©line individuelle Papeterie – z. B. Einladungen zur Hochzeit oder Sonderanfertigungen fĂŒr Unternehmen und Agenturen. Die EntwĂŒrfe entstehen am Rechner – alles andere ist Handarbeit. Der Prozess beginnt mit der Herstellung der Klischees und Filme. Das sind Schablonen, mit deren Hilfe die Druckpresse das Motiv auf das Papier ĂŒbertrĂ€gt.

Atelierbesuch bei CĂ©line Mehl | Fotos: Sabine Wittig

Bevor gedruckt werden kann, wird die Farbe gemischt. CĂ©line arbeitet mit Volltonfarben nach dem Pantone Farbsystem. Die gewĂŒnschten Farbtöne werden anhand eines Pantone FarbfĂ€chers ausgewĂ€hlt und aus verschiedenen Basisfarben gemischt. Um das richtige MischungsverhĂ€ltnis zu erreichen, werden die Basisfarben aufs Mikrogramm (!) genau gewogen. Schon kleinste Abweichungen beim Gewicht können den Farbton im gedruckten Produkt verĂ€ndern.

Atelierbesuch bei CĂ©line Mehl | Fotos: Sabine Wittig

Die fertig gemischte Farbe wird auf die Druckpresse aufgetragen und die Papeterie Bogen fĂŒr Bogen eingelegt und bedruckt (und gleichzeitig geprĂ€gt). Was sich einfach anhört, erfordert in Wirklichkeit jede Menge Geduld, GespĂŒr und handwerkliches Können. Die Maschine muss exakt auf das jeweilige Papier abgestimmt, DruckprĂ€zision und Farbauftrag mĂŒssen laufend ĂŒberprĂŒft werden. CĂ©line druckt ĂŒbrigens am liebsten auf einer echten AntiquitĂ€t: einer Chandler & Price Tiegeldruckpresse, die 1890 in Cleveland, Ohio gebaut wurde und die sie eigens fĂŒr ihr Atelier aus den USA importiert hat.

Atelierbesuch bei CĂ©line Mehl | Fotos: Sabine Wittig

Stimmt die Farbe mit dem ausgewĂ€hlten Farbton ĂŒberein? Ist die PrĂ€gung in Ordnung? Immer wieder checkt CĂ©line das Druckergebnis.

Sollen mehrfarbige Produkte entstehen, werden die einzelnen Farben nacheinander gedruckt. Jede Farbe macht ein eigenes Klischee und einen separaten Druckdurchlauf erforderlich. Ja, Letterpress ist ein aufwendiges Verfahren. Aber die Ergebnisse sind wundervoll. Auch, weil Céline sehr viel Wert auf die richtige PapierqualitÀt legt.

Atelierbesuch bei CĂ©line Mehl | Fotos: Sabine Wittig

Die Entscheidung, ihren festen Job fĂŒr die SelbstĂ€ndigkeit aufzugeben hat CĂ©line noch nie bereut. „Ich liebe die UnabhĂ€ngigkeit. So stressig und verantwortungsvoll es auch ist, und der Staat es einem nicht einfach macht, möchte ich die Freiheit, die ich als SelbstĂ€ndige habe, nicht mehr missen“, erklĂ€rt sie. „Mein perfekter Arbeitstag: Mit einem guten FrĂŒhstĂŒck und vielleicht ein bisschen Yoga in den Tag starten. Ohne Stau ins Studio fahren, das Dringlichste abarbeiten um den Stein fĂŒr den Tag fallen lassen zu können. Dann bei guter Musik Produkte konzipieren und produzieren – um am Abend mit dem guten GefĂŒhl nach Hause fahren, wieder viel erledigt zu haben.“

Atelierbesuch bei CĂ©line Mehl | Fotos: Sabine Wittig

CĂ©lines Lieblings-Lunch-Adressen in Stuttgarts SĂŒden

Wenn CĂ©line keine Lust hat, sich ihr Essen von zu Hause mitzubringen, geht sie gerne ins Claus (Deli & Eismanufaktur) in die TĂŒbinger Straße 41 oder ins Reiskorn in die Torstraße 27. FĂŒr den Kaffee zwischendurch empfiehlt CĂ©line das Misch Misch in der TĂŒbinger Straße 95.

Atelierbesuch bei CĂ©line Mehl | Foto: Sabine Wittig

Ich fand meinen Besuch bei und den Austausch mit CĂ©line sehr inspirierend. Hab‘ die AtmosphĂ€re der historischen RĂ€ume, den Geruch nach Farbe und das melodische „rtsch, rtsch“ der nostalgischen Druckpressen sehr genossen. Dankeschön, liebe CĂ©line, dass du dir trotz vollen Terminkalenders Zeit fĂŒr mich genommen hast!

CĂ©line Mehl
Dot or dash – Studio fĂŒr Letterpress & Design
www.dotordash.com

Eine kleine Auswahl von CĂ©lines Papeterie findest du auch bei la mesa.

Der Besuch bei Céline ist der Start einer neuen Rubrik auf azurweiss. Von Zeit zu Zeit werde ich kreative Menschen in ihren Ateliers und WerkstÀtten besuchen und ihre Arbeit vorstellen.

Fotos: Sabine Wittig

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TschĂŒss Detail am Dienstag – hallo Inspiration am Dienstag

Room to dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen | Foto: Sabine WittigAm 3. Dezember 2013 ist hier mein erstes Detail am Dienstag erschienen. 168 Wochen lang hab‘ ich immer dienstags eine aktuelle Deko aus unserem Zuhause  gezeigt. Jetzt wird es Zeit fĂŒr eine neue Kolumne. Ich möchte den Fokus etwas erweitern und nicht mehr nur auf Einzelheiten aus meinen vier WĂ€nden beschrĂ€nken. KĂŒnftig sollen ganz einfach Dinge, die mir besonders gut gefallen und die mich inspirieren, im Mittelpunkt stehen. Das kann ein Blumenstrauß sein, eine Textur, das Styling in einem Restaurant, ein Flohmarktfund oder, oder, oder.

Der Zeitpunkt bleibt derselbe: Immer dienstags gibt’s eine Inspiration. Ich fĂ€nd’s schön, wenn du am neuen Konzept ebenso Freude hĂ€ttest wie bislang an den Dienstagsdetails.

Room to dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen | Foto: Sabine WittigMeine Inspiration fĂŒr diese Woche ist die aktuelle Tischdekoration in Sabines Concept Store Room to Dream in MĂŒnchen. Ich hab‘ Sabine letzten Donnerstag ziemlich spontan besucht (wir tauschen uns gerne und regelmĂ€ĂŸig aus) und war hingerissen von ihrer pastelligen Ostertafel – eine feine Kombination verwaschener Pudertöne. Sabine gehört zu den Menschen, die rosafarbene Tische dekorieren können, ohne dass es kitschig wird. Einfach schön!

Room to dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen | Foto: Sabine Wittig
*Immer dienstags zeige ich hier kĂŒnftig Dinge, die mir besonders gut gefallen und mich inspirieren.

Fotos: Sabine Wittig

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Sommerfinale im Chianti – mit fĂŒnf Toskana-Tipps

Sommerfinale im Chianti | Fotos: Sabine WittigDer Oktober begann fĂŒr Herrn azurweiss und mich mit ein paar Tagen Auszeit im Chianti. Anlass der Reise war die eroica, ein nostalgisches Radrennen, das sich Herr azurweiss schon seit lĂ€ngerer Zeit anschauen wollte.

Sommerfinale im Chianti | Fotos: Sabine WittigDas Timing war perfekt, die Tage sonnig und die Luft erfĂŒllt vom sĂŒĂŸen Duft des Traubentresters.

Sommerfinale im Chianti | Fotos: Sabine Wittig, Lars SchietingerWir haben die Ruhe der ausklingenden Saison genossen, uns durch Gassen und GĂ€sschen treiben lassen, hervorragenden (und hin und wieder auch nicht so guten) Cappuccino getrunken, am Pool gelesen – und uns bestens erholt.

chianti-400

Falls du eine Reise in die Toskana planst – hier meine fĂŒnf Lieblinge unserer Reise:

AntiquitÀtenmarkt in Arezzo
Am ersten Wochenende des Monats findet auf der Piazza Grande und den umliegenden Gassen ein großer AntiquitĂ€tenmarkt statt. Wir haben auch drei StĂ€nde mit Midcentury Modern SchĂ€tzen – z. B. Bitossi Keramik – entdeckt. Nach dem Rundgang haben wir das Markttreiben auf der kleinen Terrasse einer Bar an der Piazza sitzend beobachtet. Herrlich!

Ristorante Malborghetto in Lecchi in Chianti
Das Essen in diesem kleinen Restaurant  war so lecker und der Koch – der auch die Bestellung aufnimmt – so nett, dass wir gleich an zwei Abenden dort waren. Dass das Malborghetto gut ist, hat sich rumgesprochen (wir haben den Tipp aus dem ReisefĂŒhrer Florenz & Chianti von Michael MĂŒller) und du solltest unbedingt einen Tisch reservieren. Falls bei deinem Besuch das Schokotörtchen mit flĂŒssigem Kern noch auf der Dessertkarte steht – nimm’s! Ristorante Malborghetto, Via Monteluco 4. 

Tea Room in Siena
Eigentlich wollten wir in Siena im Tea Room eine heiße Schokolade trinken. Auch diesen Tipp haben wir aus Michael MĂŒllers ReisefĂŒhrer. Leider war ausgerechnet an dem Tag geschlossen – aber die Location sieht schon von außen so entzĂŒckend aus, dass ich dir den Besuch dort trotzdem ans Herz legen möchte. (Und wir versuchen unser GlĂŒck nochmal, wenn wir wieder in Siena sind). Parken kann man in Siena ĂŒbrigens perfekt am Parkplatz San Francesco in der Via Baldassare Peruzzi. Von dort aus sind es nur wenige Schritte zu einer Rolltreppe, die dich zur Innenstadt bringt.

Nuvolari Bar außerhalb von Castellina in Chianti
Etwas außerhalb von Castellina in Chianti, direkt an der Straße gelegen, findest du die Nuvolari Bar mit wunderschöner Terrasse. Hier kannst du gut essen (ich hatte ein perfektes Pici Cacio e Pepe) – oder einfach nur einen Cappuccino trinken. Die Kellner sind super nett. Nuvolari Bar, Loc. Pietrafitta, 41

Bar Centrale in Gaiole in Chianti
Komplett unstylish – aber es gibt einen richtig guten Cappuccino und man kann so schön draußen sitzen und Leute gucken. Bar Centrale, Via Ricasoli 39

Fotos: Sabine Wittig (1-5, 7, 8) und Lars Schietinger (6)

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Designers‘ Open in Leipzig | #do16

Designers' Open Leipzig | Foto: Anne Schwerin

Designers‘ Open Leipzig 2015 | Foto: Anne Schwerin

[Werbung] Leipzig. Mindestens 15 Jahre liegt mein letzter Besuch dort zurĂŒck. Jetzt hab‘ ich einen schönen Anlass, diese wundervolle Stadt mal wieder zu erkunden: das Designfestival Designers‘ Open am kommenden Wochenende. Die Initiative „So geht sĂ€chsisch“ hat zwölf Blogger eingeladen, sich auf dem Festival umzusehen und ihre EindrĂŒcke mit ihren Leserinnen und Lesern zu teilen.

Designers' Open Leipzig | Foto: Anne Schwerin

Designers‘ Open Leipzig 2015 | Foto: Anne Schwerin

Ich freu‘ mich auf drei Tage Inspiration in Sachen Interior, Mode, Kunst, Kommunikation und Architektur. Auf die frisch renovierte Kongresshalle am Leipziger Zoo (hier findet die Ausstellung – das Herz des Festivals – statt), auf das Kunstkraftwerk (dort gibt’s eine Sonderausstellung zum Thema Upcycling) und auf viele kleine LĂ€den, WerkstĂ€tten und Ateliers in der ganzen Stadt, die anlĂ€sslich der Designers‘ Open ihre TĂŒren öffnen und aktuelle Projekte prĂ€sentieren. Meine persönlichen Highlights gibt’s Anfang November dann hier.

Vielleicht hast du ja auch Zeit und Lust fĂŒr einen Besuch der Designers‘ Open – hier findest du alle Infos:

Designers‘ Open Leipzig
21. bis 23. Oktober 2016

(Das Kombiticket gilt ĂŒbrigens auch fĂŒr die Grassimesse, die zeitgleich stattfindet.)

Und wenn du das Festival ĂŒber Twitter oder Instagram begleiten magst: Der Hashtag ist #do16

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Leipziger Messe und der Initiative So geht sĂ€chsisch entstanden. Dankesehr fĂŒr die nette Zusammenarbeit!

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Stippvisite in Haarlem

FahrrĂ€der abstellen verboten | Haarlem | Foto: Sabine WittigDie kleine, feine Designmesse Show Up fĂŒhrte Herrn azurweiss und mich vergangene Woche ins niederlĂ€ndische Haarlem. Meine liebsten Messe-Entdeckungen zeige ich dir in den nĂ€chsten Tagen. FĂŒr heute lasse ich ein paar gute Adressen hier – falls du Amsterdams entzĂŒckender kleiner Schwester einmal einen Besuch abstatten magst.

Portrait Concept Store, Raamvest 29a, 2011 ZJ Haarlem | Foto: Sabine Wittig

Portrait Concept Store

Einkaufen

Wunderbar zusammengestelltes Sortiment (Interior, Mode, Stationary): Portrait Concept Store, Raamvest 29a (siehe Foto oben)

Klasse sortierter Buchladen: H. de Vries Boeken, Gedempte Oude Gracht 27

Mehrere Mini-LĂ€den unter einem Dach. Auf den ersten Blick schrecklich ramschig, aber drinnen gibt’s echte Midcentury SchĂ€tzchen. Raaks Halle, Drossestraat 2

Sehr fein ausgewÀhltes Sortiment (vor allem Wohnaccessoires, Geschenke und Papeterie) Mashed Concept Store, Kleine Houtstraat 19

Schlichte Mode fĂŒr Damen, Babys und Kleinkinder. Dazu Schmuck und Wohnaccessoires – und eine Tasse Kaffee gibt’s auch. Einfach schön!  Foof, Kleine Houtstraat 23

Genießen
Nennt sich zwar Café, ist aber auch ein wundervoller Ort, um (ausgesprochen gut!) zu Abend zu essen. Unser Liebling! Café Colette, Oude Groenmarkt 22

Herrlich unkompliziert und lecker: Dijkers, Warmoestraat 5-7

Die perfekte Kaffeepause. Entweder du sitzt draußen zum Leutegucken an der lebendigen FußgĂ€ngerzone oder du gehst nach drinnen und genießt Kaffee und Kuchen mit Blick auf das idyllische Hofje. Hofje zonder Zorgen, Grote Houtstraat 14A

Leuchtende HortensienbÀlle in Haarlem | Foto: Sabine Wittig Schönes Wochenende!

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Messesplitter: Blickfang Stuttgart und MĂŒnchen 2016

Die Blickfang in Stuttgart gehört schon lange zu meinen FrĂŒhjahrshighlights in Sachen Design. Dieses Jahr war ich zusĂ€tzlich auf der Blickfang in MĂŒnchen. Auf beiden Veranstaltungen gab’s – wie erwartet – etliche Designleckerbissen. Meine liebsten Entdeckungen siehst du hier:

Ontwerpduo:Ontwerpduo auf der Blickfang StuttgartDie Glasdose (linkes Bild) des niederlĂ€ndischen Labels ontwerpduo ist nicht nur wunderschön anzusehen, sie hat auch eine ganz praktische Seite. Denn: Der Deckel aus Walnussholz ist gleichzeitig hĂŒbsches SchĂ€lchen. In die Vase rechts hat das Designduo eine Glasglocke integriert. Platziert man kleine Objekte darunter, wirkt es, als wĂ€ren sie auf Tauchstation. Schön!

Dechem Studio:Studio Dechem auf der Blickfang StuttgartHerrliche Glasvasen mit leichtem Farbverlauf fertigt das Dechem Studio aus Prag. So schön, dass Blumen eigentlich ĂŒberflĂŒssig sind.

fritz und franken:fritz und franken auf der Blickfang StuttgartEigentlich sind Miriam Franken und Friedrich Gerdes fĂŒr ihr Regalsystem Kontur bekannt. Doch die beiden Kreativen hinter fritz und franken machen auch hĂŒbsche kleine VĂ€schen, feine Lampen und zierliche Holzboxen, die genausogut Bilderrahmen sein können.

Karina Wendt:Karina Wendt auf der Blickfang MĂŒnchenNochmal Glas. Nochmal Pastell. Auch die Objekte der Designerin Karina Wendt sind eine Augenweide. Besondere Highlights: die Bonbonnieren und Schmuckdosen. Sie werden passend zu vorhandenen Vintage Porzellandeckeln gefertigt.

kommod:kommod auf der Blickfang MĂŒnchenEinfaches und Praktisches aus Holz – dafĂŒr steht das noch junge Label kommod aus Niederbayern. Im Sortiment sind Sideboards, Tischchen, clevere Gardarobenlösungen und so herrlich schlichte Accessoires wie diese Vasen und Schalen aus Esche.

einhandmöbel:einhandmöbel auf der Blickfang MĂŒnchenWenn bei Johannes Eppler Stahl auf Beton (oder Holz, oder Glas) trifft, entstehen daraus filigrane aber höchst robuste Tische und BĂ€nke. Individuell nach Kundenwunsch gefertigt.

Die nÀchste Möglichkeit, eine Blickfang Messe zu besuchen ist kommendes Wochenende in Basel. Ende Oktober kommt die Blickfang ins schöne Wien.

Übrigens: In Stuttgart feiert sie nĂ€chstes Jahr vom 17. bis 19. MĂ€rz ihr 25-jĂ€hriges JubilĂ€um.

Fotos: Sabine Wittig

Wenn du magst, kannst du dir hier meine Blickfang-Highlights der Jahre 2015 und 2014 anschauen.

Messesplitter: Heimtextil 2015

Vergangenen Mittwoch hab‘ ich mich in Frankfurt auf der Heimtextil – der weltweit grĂ¶ĂŸten Fachmesse fĂŒr Wohn- und Objekttextilien – umgeschaut und ein paar EindrĂŒcke mitgebracht:

Heimtextil 2015
Muster und Materialien – bunt und stimmig gemixt. Im Theme Park – einer vom Stijlinstituut Amsterdam inszenierten TrendflĂ€che.

Heimtextil 2015
Schöne Inspiration: Papier und Gewebtes an der Wand

Heimtextil 2015 David Fussenegger und Theme Park
GrĂŒn trifft TĂŒrkis. Kissen und Decken (oben links und unten rechts) sind made in Österreich (David Fussenegger).

Heimtextil 2015 TrendspotZarte Rosé- und Pfirsichtöne passen perfekt zur krÀftigen Koralle.

Heimtextil 2015
Garnrollen als Dekoobjekte

Heimtextil 2015
Man möchte sie unentwegt streicheln: Kissen und Decken aus besonders weichen, sinnlichen Stoffen. Sind die sanften Farbtöne nicht Balsam fĂŒr die Seele?

Fotos: Sabine Wittig