Urban Jungle No. 1 von typealive

Print Urban Jungle No 1 von typealive | Foto: Sabine Wittig[Werbung*] Schon ein paar Mal waren mir in meinem Instagram Feed die hĂŒbschen Typo- und Pflanzenprints aufgefallen. Dass das Label typealive dahinter steht, wusste ich nicht – bis mich Anfang April eine E-Mail von Jan Biermann erreichte. Jan fĂŒhrt zusammen mit Sabine Averbeck die kleine Grafik-Manufaktur in MĂŒnster, in der die Poster (sowie Kalender, Emaillebecher und Turnbeutel) entstehen. Er fragte, ob ich Lust hĂ€tte, mich ein wenig im Angebot von typealive umzuschauen. Ich hatte. Denn ich mag kleine Labels, schlichtes Design und ich war gerade auf der Suche nach einem neuen Blickfang fĂŒr unsere Esszimmerwand. Ich klickte mich durch das feine Postersortiment und meine Wahl fiel auf Urban Jungle No. 1 und ein weiteres Motiv (das hĂ€ngt derzeit in meinem Arbeitszimmer – wenn du magst, kannst du in meinem Instagram Konto einen Blick drauf werfen). Jan hat mir die beiden Prints ohne Berechnung zugeschickt – danksehr dafĂŒr nochmals nach MĂŒnster!

Print Urban Jungle No 1 von typealive | Fotos: Sabine WittigDie HĂ€ngepflanze auf dem Print erinnert mich daran, dass ich schon lĂ€ngst einmal eine AufhĂ€ngung fĂŒr Übertöpfe knĂŒpfen wollte. Seitdem ich vor ziemlich genau zwei Jahren (!) ĂŒber Makramee geschieben hab‘, geht mir dieses kreative Vorhaben nicht mehr aus dem Kopf. Immerhin hab‘ ich jetzt einen schönen Ersatz – und vielleicht reicht die Inspiration ja, um endlich knĂŒpfend aktiv zu werden …

Mein Urban Jungle No. 1 misst 50 x 70 cm. Es gibt das Motiv (wie alle anderen auch) noch in weiteren Formaten. In insgesamt zehn um genau zu sein. Von klein und zierlich (DIN A5) bis ziemlich groß (60 x 90 cm). Und: Auch an Postkarten haben Sabine und Jan gedacht. Fein, oder?

vintage keramik krug | Foto: Sabine WittigIch mag die neue HĂ€ngepflanze sehr. Sie passt gut in mein aktuelles Esszimmer-Farbschema weiß-schwarz-haselnuss. So, wie der wundervolle Vintage Krug aus mattschwarzer Keramik, den ich im Gebrauchtwarenkaufhaus entdeckt hab‘. Das frische BlattgrĂŒn stammt von der Hainbuche aus unserem Garten.

**Das Poster wurde mir von typealive kostenlos zur VerfĂŒgung gestellt. Deshalb ist der Beitrag mit Werbung gekennzeichnet.

Fotos: Sabine Wittig

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Einladung zur Tisch & Tafel nach Fellbach bei Stuttgart

Tisch & Tafel in Fellbach

Am 13. und 14. Mai öffnet die Tisch & Tafel die Tore der Alten Kelter in Fellbach. Im letzten Jahr hab‘ ich die kleine, feine Messe als Bloggerin besucht und war sehr angetan von den sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlten Ausstellern und ihren individuellen Produkten. Dieses Jahr gehöre ich mit la mesa selbst zum Kreis der Aussteller und ich wĂŒrd‘ mich wahnsinnig freuen, dich in der Weinstadt Fellbach – nicht weit von Stuttgart entfernt – zu treffen!

Du kannst auf der Tisch & Tafel Kulinarisches entdecken und probieren, dich in der ShowkĂŒche inspirieren lassen, gemĂŒtlich Kaffee trinken und HĂŒbsches fĂŒr Tisch und KĂŒche shoppen. Und vielleicht findest du noch ein besonderes Geschenk zum Muttertag – in letzter Minute sozusagen.

Porzellanvasen von Anna Sykora und Kuloer | Fotos: Sabine WittigMein Stand wird sich ganz in der NĂ€he der ShowkĂŒche befinden und ich werde vor allem Porzellan (zum Beispiel die wundervollen Vasen, Bowls und Becher von Anna Sykora und Kulor) und Papeterie (u.a. Jurianne Matters Sommerkollektion) dabei haben.

Papierschiffchen 'Sweet Fleet' und 'Rejse' von Jurianne Matter Außerdem: HĂŒbsches fĂŒr Hochzeiten, Sommerfeste & Co. sowie GrĂŒnes fĂŒr Urban Jungle Fans.

Urban Jungle Details | Fotos: Sabine Wittig

Alle Infos zur Veranstaltung – inklusive Ausstellerliste und Anfahrtsbeschreibung – findest du auf der Seite der Tisch & Tafel.

Sehen wir uns? Ich fĂ€nd’s schön!

 

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Inspiration am Dienstag* – Obstbaumzweige und Pralinen

ObstbaumblĂŒten | Fotos: Sabine WittigUnser Garten ist leider viel zu klein fĂŒr BĂ€ume. Nicht mal ein zierliches ApfelbĂ€umchen hĂ€tte ausreichend Platz zum Wachsen. Ich hab‘ also keine Möglichkeit, blĂŒhende Obstbaumzweige direkt vor der TerrassentĂŒr zu schneiden.

Vergissmeinnicht | Foto: Sabine WittigUmso grĂ¶ĂŸer war meine Freude beim Besuch auf dem HĂ€ckselplatz in der Woche vor Ostern. Kurz vor meiner Ankunft dort hatte jemand frischen Obstbaumschnitt abgeladen – und ich konnte eine Handvoll Zweige mit nach Hause nehmen (eine Pflanzenschere hab‘ ich immer griffbereit im Handschuhfach).

ObstbaumblĂŒten | Fotos: Sabine WittigAm Ostersamstag waren alle Knospen aufgeblĂŒht. Ich hab‘ eine weiße Lyngby Vase und die neue Vase aus der Fresco Serie von Anna Sykora damit bestĂŒckt …

ObstbaumblĂŒten | Foto: Sabine Wittig

… und ein kleines Tablesetting gestylt. Neben den schneeweißen ObstblĂŒten waren himmelblaue Vergissmeinnicht die Stars. Außerdem: die hĂŒbschen PralinĂ©s aus der Pralinenmanufactur Große-Bölting, die Herr azurweiss mit nach Hause gebracht hatte.

ObstbaumblĂŒten | Fotos: Sabine Wittig

Die kleinen Kalorienbömbchen sind richtige Kunstwerke. Und weil sie so hĂŒbsch sind, haben wir bislang kaum von ihnen genascht. Aber das holen wir jetzt nach. Jeden Tag eine kleine SĂŒnde. Oder zwei.

FrĂŒhlingsblĂŒten | Foto: Sabine Wittig

*Immer dienstags zeige ich hier Dinge, die mir besonders gut gefallen und die mich inspirieren.

Fotos: Sabine Wittig

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Detail am Dienstag* – Kaffeepausenplatz

reading nook | photo: Sabine Wittig
Im schmalen Flur vor unserer SchlafzimmertĂŒr befindet sich dieses kleine PlĂ€tzchen. Ich sitz‘ hier gerne beim Telefonieren oder einfach zwischendurch um – eine Tasse Kaffee auf dem Fensterbrett – in Zeitschriften zu blĂ€ttern.

reading nook | photo: Sabine Wittig
Passend zu den schneehellen Januartagen dominieren derzeit pastelliges Eisblau und sanftes RosĂ© die kleine Sitzecke. Das runde Kissen ist das Ergebnis einer wunderbaren Upcyclingidee: Eva schneidet ausgediente T-Shirts und Bettlaken in Streifen und hĂ€kelt daraus individuelle Kissen und Teppiche, die sie ĂŒber die Plattform selekkt verkauft.

Die weiße Lyngby Vase hab‘ ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt. Seit meinem Trip nach Kopenhagen im FrĂŒhjahr 2014 (!) schleiche ich schon um sie rum.

wooden doll by Alexander Girard | photo: Sabine Wittig

cup by feine dinge | photo: Sabine Wittig

*Immer dienstags zeige ich ein aktuelles (Deko-)Detail aus unserem Zuhause.

Fotos: Sabine Wittig

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Messesplitter: Designers‘ Open in Leipzig

Designers Open Leipzig | Fotos: Tom Schulze

Fotos: Leipziger Messe / Tom Schulze

[Werbung] Am vorletzten Oktoberwochenende stand Leipzig ganz im Zeichen des Designfestivals „Designers‘ Open“ und ich hab‘ mich sehr ĂŒber die Einladung der Initiative „So geht sĂ€chsisch“ gefreut, die Ausstellung zusammen mit elf anderen Bloggerinnen und Bloggern zu besuchen. Mehr als 250 Akteure aus den Bereichen Interior, Mode, Kunst und Architektur zeigten in der frisch renovierten Kongresshalle direkt am Leipziger Zoo und an 34 ĂŒber die ganze Stadt verteilten Spots aktuelle Produkte, Ideen und Konzepte. Was mich besonders freut: Das Thema Nachhaltigkeit spielt fast immer eine wesentliche Rolle.

Zum Beispiel fĂŒr die Designerin Sophie Döhler und ihr erst ein Jahr altes Label Megalomania.

Vasenhusse ZWIRN von Megalomania | Fotos: Sabine Wittig

Vasenhussen ZWIRN | Fotos: Sabine Wittig

Sophie entwirft und produziert in ihrem Leipziger Atelier wunderschöne – ganz unterschiedliche – Produkte aus recycelten, organischen und nachhaltigen Materialien. Die Vasenhusse ZWIRN wird aus Draht und Bambusgarn gefertigt. Sie ist unten offen und wird einfach ĂŒber eine Flasche oder Vase gestĂŒlpt. Das Ergebnis: ein wundervoller Blickfang.

Wiesensteckleuchte von Megalomania | Fotos: Megalomania

Wiesensteckleuchte | Fotos: Megalomania

Sophies Wiesensteckleuchte war eins meiner liebsten Produkte der Ausstellung. Kern der Leuchte ist ein Block aus Fichtenholz mit vielen, vielen Lochbohrungen. In diese Löcher lassen sich BlĂŒten, GrĂ€ser, Misteln und Co. stecken und immer wieder austauschen.

Wiesensteckleuchte von Megalomania | Foto: Megalomania

Die Wiesensteckleuchte im FrĂŒhjahrskleid | Foto: Megalomania

Wer die Wiesensteckleuchte nicht kaufen möchte, kann sie sich auch nachbauen – die Anleitung dafĂŒr stellt Sophie auf ihrer Internetseite zur VerfĂŒgung.

To Go Becher aus Porzellan von Kahla | Fotos: Kahla

To Go Becher aus Porzellan von Kahla | Fotos: Kahla

Eine richtig schöne Alternative zu Einwegbechern (allein wir Deutschen verbrauchen 320.000 Einwegbecher stĂŒndlich!) hat Kahla aus ThĂŒringen prĂ€sentiert. Der To Go Porzellanbecher kommt mit in die Stadt und ins BĂŒro und er steht sicher in der GetrĂ€nkeablage im Auto. (Davon abgesehen macht er sich auch gut im KĂŒchenregal). Silikonapplikationen an der GriffflĂ€che sorgen dafĂŒr, dass  sich niemand am heißen Inhalt die Finger verbrennt.

Tapetenwerk in Leipzig | Foto: Sabine Wittig

Tapetenwerk Leipzig | Fotos: Sabine Wittig

Das Tapetenwerk – eine stillgelegte Fabrikanlage aus der GrĂŒnderzeit – war einer der 34 Spots der Designers‘ Open. Im Tapetenwerk befinden sich heute kleine Ateliers, WerkstĂ€tten und ein CafĂ©. In einer der WerkstĂ€tten entwirft und produziert die Candy Company ihre „sĂŒĂŸen“ Möbel und Wohnaccessoires.

Leuchte und Hocker von Candy Company | Foto links: Candy Company; Foto rechts: Sabine Wittig

Zuckerperlenleuchte und Zuckerperlenhocker | Fotos: Candy Company (links) und Sabine Wittig

Den Zuckerperlenhocker (rechts) hatte ich schon öfter in der Presse bewundert – jetzt konnte ich ihn in natura anschauen und vor allem anfassen. FĂŒhlt sich wunderbar an! Und wer erinnert sich nicht gern an die pastelligen Brausehalsketten aus Kindertagen? Sie standen Pate fĂŒr die AufhĂ€ngung der  Zuckerperlenleuchte. Schön!

Leipziger Baumwollspinnerei | Fotos: Sabine Wittig

Leipziger Baumwollspinnerei | Fotos: Sabine Wittig

Auch die 1884 errichtete Leipziger Baumwollspinnerei, in der noch bis 1989 produziert wurde, war ein Designers‘ Open Spot. Auf dem 10 Hektar großen GelĂ€nde haben sich Freiberufler, KĂŒnstler und Handwerker angesiedelt. Es gibt Galerien, Ateliers, WerkstĂ€tten und ein nettes Restaurant (Die Versorger).

Beitrag von loeserbettels Design Studio zur Enkotopia auf der Designers' Open 2016 in Leipzig | Foto: Sabine Wittig

Enkotopia 2016, Baumwollspinnerei Leipzig | Foto: Sabine Wittig

Im Eventraum des Caterers Enk auf dem SpinnereigelĂ€nde hatten fĂŒnf Designer und Designteams jeweils „einen Platz zum Speisen“ geschaffen. Mein Liebling: die goldene Tafel des Design Studios loeserbettels aus Halle. (Das allererste Bild dieses Beitrags zeigt einen weiteren Speiseplatz).

In der Baumwollspinnerei in Leipzig | Foto: Anja Hesse-Grunert

In der Baumwollspinnerei | Foto: Anja Hesse-Grunert

Das war (m)ein kleiner Ausschnitt der Designers‘ Open. Es gab noch weit mehr Sehens- und Berichtenswertes und das eine oder andere Label werde ich hier sicher noch vorstellen. Leider hat die Zeit nicht gereicht, um alle Spots zu besuchen. Aber ich bin inspiriert und mit schönen Erinnerungen im GepĂ€ck nach Hause gefahren. Und: Ich hab‘ mich neu in Leipzig verliebt (mein letzter Besuch liegt gut 15 Jahre zurĂŒck) und werde nĂ€chsten Sommer wieder kommen! Nicht ganz unschuldig an meiner wieder erwachten Begeisterung sind ĂŒbrigens Conni (im Bild oben in der Mitte) und Anja (die das Foto geschossen hat). Die beiden Leipzigerinnen schreiben gemeinsam den Blog schönes & leben. Sie haben Jessica (im Foto oben links) und mich so wundervoll an die Hand genommen und uns ihre Stadt gezeigt. Danke fĂŒr die vergnĂŒgliche Zeit mit euch!

Übrigens: 2017 findet die Designers‘ Open vom 20. bis 22. Oktober statt.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Leipziger Messe und der Initiative So geht sĂ€chsisch entstanden. Dankesehr fĂŒr die nette Zusammenarbeit!

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Messesplitter: Blickfang Stuttgart und MĂŒnchen 2016

Die Blickfang in Stuttgart gehört schon lange zu meinen FrĂŒhjahrshighlights in Sachen Design. Dieses Jahr war ich zusĂ€tzlich auf der Blickfang in MĂŒnchen. Auf beiden Veranstaltungen gab’s – wie erwartet – etliche Designleckerbissen. Meine liebsten Entdeckungen siehst du hier:

Ontwerpduo:Ontwerpduo auf der Blickfang StuttgartDie Glasdose (linkes Bild) des niederlĂ€ndischen Labels ontwerpduo ist nicht nur wunderschön anzusehen, sie hat auch eine ganz praktische Seite. Denn: Der Deckel aus Walnussholz ist gleichzeitig hĂŒbsches SchĂ€lchen. In die Vase rechts hat das Designduo eine Glasglocke integriert. Platziert man kleine Objekte darunter, wirkt es, als wĂ€ren sie auf Tauchstation. Schön!

Dechem Studio:Studio Dechem auf der Blickfang StuttgartHerrliche Glasvasen mit leichtem Farbverlauf fertigt das Dechem Studio aus Prag. So schön, dass Blumen eigentlich ĂŒberflĂŒssig sind.

fritz und franken:fritz und franken auf der Blickfang StuttgartEigentlich sind Miriam Franken und Friedrich Gerdes fĂŒr ihr Regalsystem Kontur bekannt. Doch die beiden Kreativen hinter fritz und franken machen auch hĂŒbsche kleine VĂ€schen, feine Lampen und zierliche Holzboxen, die genausogut Bilderrahmen sein können.

Karina Wendt:Karina Wendt auf der Blickfang MĂŒnchenNochmal Glas. Nochmal Pastell. Auch die Objekte der Designerin Karina Wendt sind eine Augenweide. Besondere Highlights: die Bonbonnieren und Schmuckdosen. Sie werden passend zu vorhandenen Vintage Porzellandeckeln gefertigt.

kommod:kommod auf der Blickfang MĂŒnchenEinfaches und Praktisches aus Holz – dafĂŒr steht das noch junge Label kommod aus Niederbayern. Im Sortiment sind Sideboards, Tischchen, clevere Gardarobenlösungen und so herrlich schlichte Accessoires wie diese Vasen und Schalen aus Esche.

einhandmöbel:einhandmöbel auf der Blickfang MĂŒnchenWenn bei Johannes Eppler Stahl auf Beton (oder Holz, oder Glas) trifft, entstehen daraus filigrane aber höchst robuste Tische und BĂ€nke. Individuell nach Kundenwunsch gefertigt.

Die nÀchste Möglichkeit, eine Blickfang Messe zu besuchen ist kommendes Wochenende in Basel. Ende Oktober kommt die Blickfang ins schöne Wien.

Übrigens: In Stuttgart feiert sie nĂ€chstes Jahr vom 17. bis 19. MĂ€rz ihr 25-jĂ€hriges JubilĂ€um.

Fotos: Sabine Wittig

Wenn du magst, kannst du dir hier meine Blickfang-Highlights der Jahre 2015 und 2014 anschauen.

Sofa, Sessel, Tisch: Zu Besuch bei Sitzfeldt in Berlin

Die Produkte: herrlich schlichte Sofas, Sessel und Couchtische – solide gearbeitet und dennoch bezahlbar. Das Team: unheimlich sympathisch, mit klaren Vorstellungen und kompromisslos in Sachen Design und QualitĂ€t. HĂ€tte ich nur eine Handvoll Worte zur VerfĂŒgung um das Berliner Labels Sitzfeldt zu beschreiben, das wĂ€re meine Kurzfassung.

Sitzfeld Sofa Sky

Sofa Sky | Foto: Sabine Wittig

Erstmals begegnete mir Sitzfeldt im November 2013 bei Indre. Das Konzept des von den Geschwistern Anna und Clemens Deyerling und ihrem gemeinsamen Freund Julius Martini gegrĂŒndeten Unternehmens gefiel mir auf Anhieb. Die drei setzen auf gutes Design, hochwertige Materialen und eine Fertigung in Europa. Trotzdem sind die Sofas, Sessel und Couchtische verglichen mit anderen Premiummarken ausgesprochen moderat im Preis. Denn: Produziert wird erst nach Bestelleingang und es gibt keine ZwischenhĂ€ndler. Das spart Kosten fĂŒr LagerflĂ€chen und Handelsmargen.

Sitzfeldt FirmengrĂŒnder

Das GrĂŒnderteam (v.l.n.r.): Clemens Deyerling, Anna Deyerling und Julius Martini | Foto: Sitzfeldt

Im Sommer diesen Jahres konnte ich Sitzfeldt live erleben. Anna, Clemens und Julius hatten einige Blogger zur Kollektions-Preview in die wundervolle Eventlocation GebrĂŒder Fritz nach Berlin eingeladen. Julius prĂ€sentierte die neuen WohnschmuckstĂŒcke zusammen mit dem Designer Steffen Kehrle, der fĂŒr Sitzfeldt Möbel entwirft und das Team in Sachen Designentwicklung berĂ€t.

Sitzfeldt Schlafsessel Match

Meine LieblingsstĂŒcke der aktuellen Kollektion: Schlafsessel Match und Beistelltisch Game | Foto links: Andy KĂŒchenmeister, Foto rechts: Sabine Wittig

Wir konnten ausgiebig Probesitzen, ProbefĂŒhlen, Hinterfragen. Sehr schnell hatte sich vor allem der Schlafsessel Match (oben) in mein Herz geschlichen und ich sah ihn schon im Arbeitszimmer von Herrn azurweiss stehen. Leider ist die vorgesehene und einzig mögliche Zimmerecke zu klein fĂŒr das wundervolle Möbel.

Sitzfeld Beistelltisch Game

HĂŒbsch praktisch: Beistelltisch Game | Foto: Sabine Wittig

Vielleicht zieht dafĂŒr irgendwann der Beistelltisch Game in unser Wohnzimmer ein. Game hat nicht nur die perfekte GrĂ¶ĂŸe, er versteckt unter seiner verschiebbaren Tischplatte auch ein bisschen Stauraum.

Sitzfeldt bei GebrĂŒder Fritz

Kollektions-Preview in Berlin im GebrĂŒder Fritz | Fotos: Andy KĂŒchenmeister

Ich hab‘ Sitzfeldt sehr gerne in meine Rubrik Lieblingslabel aufgenommen. Mir gefĂ€llt die Philosophie unheimlich gut. Und man spĂŒrt, dass das gesamte Team mit Herz, Seele und Verantwortung arbeitet. Dankeschön an alle Sitzfelder fĂŒr den schönen Abend mit spannenden Einblicken und dankeschön speziell an Anna, die mir nicht nur in Berlin viel erklĂ€rt, sondern auch im Nachgang so ausfĂŒhrlich auf meine Fragen geantwortet hat:

Ihr seid seit fĂŒnf Jahren am Markt. Welches waren die prĂ€gendsten Erlebnisse wĂ€hrend dieser Zeit? Ist etwas eingetreten, das ihr so nie erwartet hĂ€ttet?
Anna:
„Wir haben unsere Firma im MĂ€rz 2010 gegrĂŒndet und sind dann im Dezember 2010 mit unserer ersten Kollektion live gegangen. Die Online-Schaltung war auf jeden Fall ein sehr wichtiger Moment fĂŒr uns, wobei noch aufgeregter waren wir, als der erste Kunde anrief, um ein Sofa zu bestellen. Da haben wir uns fast nicht ans Telefon getraut ;-) . Besondere und prĂ€gende Momente sind fĂŒr mich immer wieder die, in denen etwas wahr wird, worauf wir schon sehr lange hingearbeitet haben. Als zum Beispiel letztes Jahr gleich zwei unserer neuen Produkte mit dem Interior Innovation Award ausgezeichnet wurden, das war ein solcher Moment. Oder auch wenn wir einen neuen Showroom eröffnen. Gerade bereiten wir die Eröffnung unseres vierten Showrooms (Berlin, Köln und Frankfurt gibt es ja schon) vor: Im Dezember ist es soweit und wir eröffnen in MĂŒnchen. Darauf freuen wir uns schon sehr! Aber natĂŒrlich gab es auch viele HĂŒrden und Probleme, die wir meistern mussten. Das schwierigste ist tatsĂ€chlich, bekannt und auf dem Markt wahrgenommen zu werden. Das hatten wir uns auf jeden Fall einfacher vorstellt. Überhaupt muss ich heute manchmal ĂŒber uns schmunzeln, wie naiv wir doch viele Dinge angegangen sind. Und wir haben auch nicht immer alles richtig gemacht
. Aber letztendlich hat uns unsere NaivitĂ€t auch geholfen: Sonst hĂ€tten wir den Schritt in die SelbstĂ€ndigkeit vielleicht nicht gewagt und das wĂ€re auf jeden Fall unser grĂ¶ĂŸter Fehler gewesen.“

Welches sind deiner Meinung nach die wesentlichen Trends im Bereich Sitzen/Wohnen?
Anna:
„Ich beschĂ€ftige mich natĂŒrlich vor allem und fast ausschließlich mit dem Thema Sofa. Anfangs habe ich immer versucht, Trends und Richtungen zu erkennen. Heute wĂŒrde ich sagen, dass es in dem Bereich kaum Trends gibt. Die Experimentierfreudigkeit hĂ€lt sich hier sehr in Grenzen und man findet immer wieder zurĂŒck zu altbewĂ€hrten Formen und Farben. Trends spielen sich dann eher um das Sofa herum ab. Nur die Orte, an welchen die Sofas stehen, verĂ€ndern sich. Ein Sofa ist lĂ€ngst kein MöbelstĂŒck mehr, das nur im Wohnzimmer steht. Das tollste ist doch, ein Sofa in der KĂŒche und im BĂŒro zu haben. Dann braucht man eigentlich gar kein Wohnzimmer mehr.“

Sitzfeldt Tisch Pin | Foto: Sabine Wittig

Schön schlicht: Couchtische Pin | Foto: Sabine Wittig

Wie schafft ihr die Balance zwischen gĂŒnstigem Preis und Top-QualitĂ€t? Welche Standards habt ihr fĂŒr euch festgelegt?
Anna:
„FĂŒr uns ist eines klar: Wir gehen keine Kompromisse ein. Und deshalb setzen wir ĂŒberall nur die besten Materialien ein: Stoffe, Leder, Schaumstoffe – bei uns ist alles mit großer Sorgfalt ausgewĂ€hlt. Trotzdem haben wir ein unschlagbar gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis, was an unserem Konzept an sich liegt. Muss man bei anderen Herstellern immer noch die Margen aller ZwischenhĂ€ndler und teure LadenflĂ€chen mit bezahlen, kauft man bei uns direkt und meistens online. Das schlĂ€gt sich in unseren Preisen nieder. Am Ende profitieren davon unsere Kunden, die nur fĂŒr das bezahlen, was sie wirklich wollen.“

Mehr Infos zu Sitzfeld gibt’s auf der Sitzfeldt Internetseite, bei Facebook und bei Instagram.

Weitere Impressionen zum Sitzfeldt-Abend in Berlin haben z. B.  Nicola und Vanessa auf ihren Blogs.

Fotos: Andy KĂŒchenmeister (3), Sitzfeldt (1) und Sabine Wittig (3)

trend spot*: Indigo

Blau – die Farbe von Himmel und Meer. Von Enzian, Vergissmeinnicht und Kornblume. Wer kann sich ihrem Zauber schon entziehen? In letzter Zeit macht krĂ€ftig-sattes Indigoblau von sich reden. Hier drei wundervolle Beispiele :

Anna Badur | Drawn by nature

Foto: Anna Badur

Inspiriert vom Wind und der Meeresbrandung an der NordseekĂŒste hat  Anna Badur ihre Textilserie „Drawn by nature“ entwickelt. Bei der Gestaltung hat die Natur im wahrsten Sinne ihre Hand im Spiel: Die Designerin lĂ€sst vom KĂŒstenwind blaue Farbpigmente auf die Stoffe wehen. Auf diese Weise entstehen kraftvolle, einzigartige Muster.

Shibori TĂŒcher | Renna Deluxe

Foto: Renna Deluxe

Die GeschirrtĂŒcher von Renna Deluxe werden nach der japanischen Shibori Technik gearbeitet. Durch Falten und SchnĂŒren des Stoffes ergeben sich die individuellen Dessins, die jedes Tuch zum Unikat machen. GefĂ€rbt wird mit echtem Indigo.

Print Blues von philuko

Foto: philuko

Julia Schenk, aka philuko, ist eine Meisterin der schlichten, aber ausdrucksstarken Grafik. Bester Beweis: ihr Print „Blues“ in tiefen Blau-Nuancen.

Hast du Lust auf weitere Indigo-Inspirationen? Schau‘ einfach auf meinem Pinterest Board Indigo vorbei.

*trend spot ist meine monatliche Kolumne in der ich drei Lieblingsbeispiele zu einem aktuellen Trendthema zeige.

Fotos: Anna Badur (1); Renna Deluxe (2); philuko (3)

The Knots Berlin – Vintage Orientteppiche

Vintage Rug The Knots | Foto: The Knots Berlin

Foto: The Knots

Wir sollten ĂŒber Teppiche sprechen. Über Orientteppiche, um genau zu sein. Deren Image wird im Moment nĂ€mlich krĂ€ftig entstaubt und sie machen richtig Boden gut.

The Knots Vintage Rugs | Foto: Sabine Wittig

Auf ganz besondere Exemplare durfte ich kĂŒrzlich einen Blick werfen, als ich Katrin ten Eikelder in ihrem Studio in Berlin Mitte besuchte. Inspiriert von den vielen kleinen Galerien und Vintage-LĂ€den in Brooklyn, wo sie eine Zeitlang lebte und arbeitete, grĂŒndete Katrin letztes Jahr ihr eigenes Teppich Label The Knots.

The Knots Vintage Rugs | Foto: The Knots Berlin

Foto: The Knots

Das Besondere an Katrins Teppichen: Es sind restaurierte, bis zu 80 Jahre alte Originale aus der TĂŒrkei und dem Iran. Ihren modernen Look erhalten sie durch ein spezielles Bearbeitungsverfahren. Um ihnen die Originalfarben zu entziehen, werden sie zunĂ€chst gewaschen. Dann wird der Flor gekĂŒrzt und die Teppiche werden neu eingefĂ€rbt. Das ursprĂŒngliche Muster bleibt dabei mal mehr, mal weniger deutlich erhalten.

The Knots Vintage Rugs | Foto: Sabine WittigJeder Teppich ist ein Unikat und erhĂ€lt seine eigene Nummer. Außerdem stellt Katrin fĂŒr jedes Exemplar einen kleinen Steckbrief zusammen, sodass der KĂ€ufer weiß, aus welcher Region sein LieblingsstĂŒck stammt, wie viele Knoten es pro qm aufweist und wie alt es ist.

The Knots Vintage Rugs | Foto: Sabine Wittig
Ich mag die Idee hinter The Knots sehr. Diese besondere Art des Upcycling. Wundervoll! Übrigens hatten Katrins Teppiche schon bald nach GrĂŒndung des Labels ihren ersten großen Auftritt: auf dem Laufsteg von Isabell de Hillerin wĂ€hrend der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin.

The Knots Studio und Showroom (am besten vorher anrufen): Torstraße 98, 10119 Berlin Mitte, Telefon: 0160 8006708

Fotos: The Knots (1 + 3), Sabine Wittig (2, 4,5)

trend spot: Netzmuster

Heute starte ich mit einer neuen, kleinen Kolumne – den trend spots. Einmal im Monat zeige ich drei Lieblingsprodukte zu einem aktuellen Trendthema. Den Anfang macht das Netzmuster, das sich derzeit gerne auf unterschiedlichstem Material prĂ€sentiert.

Mesh Colours | Foto: Rosenthal

Foto: Rosenthal

Auf der Ambiente entdeckt: die Geschirrserie Mesh Colours, die die spanische Industriedesignerin Gemma Bernal fĂŒr  Rosenthal entworfen hat. Ich mag nicht nur das zarte Reliefnetz, sondern auch die Farbpalette creme, aqua und walnuss.

Tablett von Camp Cirrus | Foto: Sabine Wittig
Wie grob gewebter Stoff legt sich das zarte Netzmuster ĂŒber Cina Kjellsons Tablett aus Schichtbirkenholz.

Webdecke the Grid von BastisRIKE

Ein grobmaschiges Netz auf flauschig wĂ€rmender Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau: Die Decke the Grid  von Rike Schoen alias BastisRIKE ist seit ihrem Eintreffen im Hause azurweiss das LieblingsstĂŒck auf unserem Sofa.

Wo gibt’s die Sachen?
Rosenthal Geschirr: im Fachhandel oder im Rosenthal Online-Shop.
Tablett: Camp Cirrus ĂŒber la mesa
Decke the Grid: BastsRIKE ĂŒber la mesa (Im Moment ist the Grid ausverkauft, ab ca. Mitte April wird sie wieder lieferbar sein. Sobald ich sie am Lager habe, gebe ich auf der la mesa Facebook-Seite Bescheid).

Fotos: 1) Rosenthal; 2) und 3) Sabine Wittig