Sch├Âne Ostern!

Schlichtes f├╝r den Ostertisch: unbemalte H├╝hner- und G├Ąnseeier, dazu ein paar Eierschalen. Ich mag besonders den Nougatton – ihn tragen die Eier aus dem hiesigen H├╝hnermobil.

Die Typobecher dienen als Vase und das P auf der passenden Schale steht aktuell f├╝r „P├óques“.

Ich w├╝nsch‘ dir wundervolle Osterfeiertage!

Fotos: Sabine Wittig

Schneerosen

Christrosen in Bisquitporzellan

Wehm├╝tig denke ich an den ersten Winter nach dem Einzug in unser Haus hier in Markgr├Âningen zur├╝ck. Es war die Saison 2008/2009. Teils wadenhoch lag damals der Schnee. ├ťberall glitzerndes, knirschendes Wei├č. Der kleine Feldweg hinter unserem Garten wurde zur Langlaufloipe und wir genossen Schneespazierg├Ąnge wie sonst nur im Winterurlaub.

Stillleben mit Christrosen und Porzellan

Solch traumhafte Verh├Ąltnisse gab es seitdem nicht mehr. Keine Schneedecke, die sich wochenlang gn├Ądig ├╝ber kahle Beete und den vernachl├Ąssigten Vorgarten legt. Die die Tage strahlen l├Ąsst und den Mondn├Ąchten magisches Licht verleiht.

Bl├╝hende Christrosen im Garten

Seit Dezember bl├╝hen die Christrosen (Helleborus niger) im Garten.

Aber ich habÔÇś h├╝bsche Trostpflaster rund ums Haus: bl├╝hende Christrosen. ┬áAuch Schneerosen genannt. Kleine wei├če Inseln in einem Meer aus Braun- und dunklen Gr├╝nt├Ânen.

Stillleben mit Christrosen

Von Zeit zu Zeit zupfe ich winzige Str├Ąu├čchen f├╝r Fensterbank oder Esstisch. Feine, vom Winterwind zerzauste Vorfr├╝hlingsboten, die so sch├Ân in kleine Vasen aus Bisquitporzellan passen.

Christrosen Close up

Styling und Fotos: Sabine Wittig

Rezept f├╝r Zitronenkuchen (und Zitronenk├╝chlein)

Mini-Zitronen-Gugelhupf Foto: Sabine Wittig

Es ist hier gute Tradition geworden, (fast) jedes Wochenende einen Kuchen zu backen. Zu unseren liebsten geh├Ârt der Zitronenkuchen. So herrlich frisch, fluffig und saftig. Und das Rezept ist ganz einfach. Die Basis: ein schneller R├╝hrteig.

Meist entsteht daraus nicht nur ein einziger Kuchen, sondern ein Hauptkuchen plus eine Handvoll kleine K├╝chlein. Dazu teile ich den Teig auf: Aus dem gr├Â├čeren Teil wird ein Kastenkuchen, aus dem Rest entstehen ein paar Mini-Gugelhupfe.

Zutaten:

Teig

125 g weiche Butter oder Margarine
160 g Zucker
Abrieb einer gro├čen Bio-Zitrone (die Zitrone danach auspressen, den Saft brauchst du sp├Ąter f├╝r das Sirup und die Glasur)
3 Eier (Raumtemperatur)
250 g Mehl
1 Teel├Âffel Reinweinstein-Backpulver
1 Prise Salz
125 ml Milch oder Haferdrink (Raumtemperatur)

Zitronensirup

H├Ąlfte des Safts der Zitrone
1 Essl├Âffel Zucker

Zitronenzuckerguss

die andere H├Ąlfte des Zitronensafts
gesiebter Puderzucker

Mini-Gugelhupf Foto: Sabine Wittig

Eine Kastenbackform (ca. 21 bis 25 cm lang) mit Backpapier auslegen oder gut fetten. Wenn du – wie ich – gleichzeitig ein paar Mini-K├╝chlein backen magst: Vier bis sechs kleine Gugelhupff├Ârmchen (jeweils ca. 8 cm Durchmesser) fetten. Meine F├Ârmchen sind aus Silikon, sie kommen ganz ohne Fett aus.

Backofen auf 180 ┬░C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Weiche Butter, Zucker und den Zitronenabrieb mit dem Handmixer cremig r├╝hren.

Die Eier nach und nach hinzuf├╝gen und alles gut vermengen.

Mehl, Backpulver und Salz mischen. Abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und (nicht mehr allzu lange) mixen, sodass eine homogene Masse entsteht.

Den Teig in die Form(en) geben. Den Kuchen ca. 50 bis 60 Minuten backen, die kleinen K├╝chlein sind bereits nach ca. 25 Minuten fertig.

F├╝r den Sirup die H├Ąlfte des Zitronensafts mit einem Essl├Âffel Zucker verr├╝hren und aufkochen.

Den Kuchen (und die K├╝chlein) direkt nach dem Backen mehrmals mit Hilfe einer Stricknadel (oder eines Holzst├Ąbchens) einstechen. Den Sirup mit einem Pinsel gro├čz├╝gig ├╝ber den Kuchen verteilen.

F├╝r den Zuckerguss die andere H├Ąlfte des Zitronensafts mit gesiebtem Puderzucker anr├╝hren und Kuchen und K├╝chlein nach dem Abk├╝hlen damit bestreichen.

Kleine Zitronenk├╝chlein Foto: Sabine Wittig

Fotos: Sabine Wittig

Ausklang

Wei├čes Porzellan und Vasenh├╝lle in gold/wei├č

Die Zeit zwischen den Jahren – ich mag sie sehr. Die letzten Weihnachtspl├Ątzchen genie├čen, aufr├Ąumen, aussortieren, Neues planen, die ersten Termine und Projekte des kommenden Jahres im Kalender notieren. In diesem Jahr freilich ist diese Zeit nicht so unbeschwert wie gewohnt und es f├Ąllt mir – bei allem Optimismus – nicht immer leicht, zuversichtlich zu bleiben.

Auf der eine Seite ist da die Hoffnung, dass die Menschen aus der Pandemie lernen. Ihr Verhalten ├Ąndern, mehr R├╝cksicht nehmen, im richtigen Moment verzichten. Andererseits die Sorge, dass Egoismus und Verharren an Gewohntem uns wieder und wieder zur├╝ckwerfen.

Faltvase aus wei├č/goldenem Papier

Ob wir’s am Ende hinbekommen? Ich w├╝nsch es uns allen. Wir k├Ânnen gemeinsam so vieles zum Besseren wenden. Auch jenseits der Pandemie.

M├╝rbe Tannen und wei├čes Porzellan zur Teatime

Kommt gut in ein gl├╝ckliches 2021 – passt aufeinander auf und bleibt gesund!

So sch├Ân, dass ihr da seid!

Herzlich, Sabine

Fotos: Sabine Wittig

Wundervollste B-Ware

Im Sommer 2019 f├╝llte das tempor├Ąre Restaurant L├╝cke f├╝r drei Monate eine Baul├╝cke in der Weimarer Innenstadt. Aufgebaut wurde das Pop-Up-Restaurant ausschlie├člich aus Restmaterialien wie gebrauchten Bauz├Ąunen, ausrangierten Fenstern, Lkw-B├Âden und Scheunentoren. Auch das Geschirr der L├╝cke sollte nachhaltig sein ÔÇô und dennoch etwas Besonderes.

Geschirrkonzept von Susann Paduch

Das Designknonzept von Susann Paduch macht aus fehlerhaftem Porzellan eine einzigartige Geschirrserie.

Die Entwicklung einer eigenen Geschirrserie w├Ąre viel zu aufw├Ąndig (und nicht wirklich nachhaltig) gewesen. Deshalb machte sich die Designerin Susann Paduch auf die Suche nach bereits existierenden Tellern, Tassen und Co., denen sie durch Oberfl├Ąchenveredelung ein zum Pop-Up-Restaurant passendes Gesicht geben konnte. F├╝ndig wurde sie im B-Waren-Verkauf des Porzellanherstellers Kahla ÔÇô nur wenige Kilometer von Weimar entfernt. Die Wahl fiel auf die Geschirrserie Update von Kahla-Designerin Prof. Barbara Schmidt.

Update ist aufgrund seines Designs bereits ausgesprochen nachhaltig: Die Serie basiert auf nur wenigen Teilen, die jeweils mehrere Funktionen ├╝bernehmen. So ist ein Teller gleichzeitig Deckel, Untersetzer, Untertasse oder Serviersch├Ąlchen. Gut 500 Update-Geschirrteile stiftete Kahla f├╝r das Restaurant L├╝cke.

Kleine Makel ├╝bernehmen die Hauptrolle

Inspiration f├╝r das Design fand Susann Paduch in den kleinen Makeln der B-Ware. Zum Beispiel schwarze P├╝nktchen, die w├Ąhrend des Brennprozesses durch vergl├╝hte Partikel in der Luft entstehen. Oder als Nadelstiche bezeichnete Gasbl├Ąschen in der Glasur. Die Funktionalit├Ąt des Geschirrs wird durch diese Ausschusskriterien nicht beeintr├Ąchtigt, dennoch empfinden Konsumenten sie laut Kahla als st├Ârend. Betroffene Porzellanteile werden deshalb aussortiert und als B-Ware verkauft oder sogar vernichtet.

Geschirrserie L├╝cke von Susann Paduch und Kahla

Jedes Geschirrteil erz├Ąhlt (s)eine kleine Geschichte.

Die Designerin hat jedes Teil des gespendeten Geschirrs untersucht, alle Unregelm├Ą├čigkeiten (Susanne Paduch nennt sie Ph├Ąnomen) notiert und kategorisiert und mit einem Etikett versehen, das ├╝ber die Art des Ph├Ąnomens, dessen Ursprung und H├Ąufigkeit innerhalb des gesamten Geschirrsatzes informiert. Die Etiketten wurden in die Glasur dauerhaft eingebrannt. Sie machen jedes Geschirrteil zum Unikat und erz├Ąhlen etwas ├╝ber die Komplexit├Ąt der Porzellanherstellung.

Ausgezeichnetes Design

Ich mag dieses Projekt sehr. Nicht nur, weil die Designerin fehlerhaftem Porzellan eine neue Ästhetik gegeben hat. Auch, weil Makel nicht versteckt, sondern betont werden und die Etiketten neugierig auf den Herstellprozess machen. Und vielleicht zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anregen.

Die Gestaltungs- und Umweltexperten der Jury des Bundespreises Ecodesign waren von dem Konzept ebenfalls ├╝berzeugt und zeichneten Susann Paduch und Kahla Ende November mit dem Bundespreis Ecodesign 2020 aus. Herzlichen Gl├╝ckwunsch!

L├ťCKE - Pop-up-Restaurant in Weimar

15 Sommerwochen lang hatte das Pop-up-Restaurant L├╝cke 2019 in Weimar ge├Âffnet.

Susann Paduch ist k├╝nstlerische Mitarbeiterin der Professur Material und Umwelt an der Bauhaus Universit├Ąt Weimar.

Kahla Porzellan mit Sitz im gleichnamigen Ort in Th├╝ringen wurde 1844 gegr├╝ndet. Das Unternehmen tr├Ągt das Pro-├ľko-Siegel und produziert zu 100 Prozent in Deutschland.

Fotos: Philipp Montenegro

Gutes f├╝r Gutes

Porzellan von Anna Badur

Mit dabei: Anna Badur. Ihr wundervolles Porzellan geh├Ârt schon lange zu meinen Favoriten (Foto: Anne Deppe)

(Unbeauftragte Werbung*) Wenn du schon l├Ąnger hier liest, wei├čt du, dass mein Herz f├╝r kleine und kleinste Labels und Gesch├Ąfte schl├Ągt. Gerade jetzt haben sie es besonders schwer. Ich m├Âchte dir deshalb die sehr unterst├╝tzenswerte Aktion „Gutes f├╝r Gutes“ vorstellen.

Worum geht’s?

Kleine Unternehmen, die Produkte in hoher Qualit├Ąt in Deutschland oder dem angrenzenden europ├Ąischen Ausland herstellen, spenden im Rahmen der Initiative 25 % ihrer Ums├Ątze an die gemeinn├╝tzigen Organisationen amref germany (unterst├╝tzt die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Afrika), die Arche (engagiert sich gegen Kinderarmut in Deutschland) und die Seebr├╝cke (setzt sich f├╝r sichere Fluchtwege und die Entkriminalisierung der Seenotrettung ein).

Beistelltisch Boobsie B von artcanbreakyourheart

F├╝r mich eins der fantasievollsten deutschen Labels: artcanbreakyourheart aus Bielefeld (Foto: artcanbreakyourheart)

An wen die einzelnen Labels spenden, erf├Ąhrst du in den jeweiligen Online-Shops. Manche haben sich f├╝r eine der drei Hilfsorganisation entschieden, bei anderen kannst du beim Bestellen ausw├Ąhlen, welche Organisation die Unterst├╝tzung erhalten soll.

Mobile Mehrfachsteckdose Stromer von njustudio

Praktische Alltagshelfer in sch├Ân gibt’s bei njustudio. Zum Beispiel den Stromer – ein entz├╝ckendes Wesen mit eingebauter Steckdosenleiste (Foto: njustudio)

Trotz der gro├čz├╝gigen Spenden der Labels bezahlst du f├╝r deine bestellten Produkte den regul├Ąren Preis – ganz ohne Aufschlag. Vielleicht findest du was Sch├Ânes – f├╝r dich selbst (als Belohnung f├╝rs Zuhausebleiben) oder du l├Ąsst einem Herzensmenschen ein ├ťberraschungsp├Ąckchen nach Hause liefern?

Design aus sibirischer Birkenrinde von moya

Nachhaltiges Design aus sibirischer Birkenrinde von MOYA (Foto: Sabine Wittig)

Diese f├╝nf an der Initiative beteiligten Labels gefallen mir besonders (aber auch alle anderen sind richtig, richtig gut und haben tolle Produkte zum Ewigbehalten):

Anna Badur
Ihr wundervoll schlichtes Porzellan wird in Th├╝ringen hergestellt. www.annabadur.de

artcanbreakyourheart
Sascha ist der Erfinder der Buchstabenhocker. Er entwirft und schreinert in Bielefeld aber auch andere Lieblingsm├Âbel – oft mit einem Augenzwinkern. Zum Beispiel das Tischchen Boobsie B auf dem Foto oben. www.buchstabenhocker.de

njustudio
Gut durchdachte Produkte made in Coburg. www.njustudio.com

MOYA
Anastasiya fertigt ihre zeitlosen Wohnaccessoires aus einem ungew├Âhnlichen, nachhaltigen Rohstoff: Birkenrinde aus der sibirischen Taiga.
www.moya-birchbark.com

Theresa von Bodelschwingh
Die h├╝bschen Porzellanbecher „Papyrus“ werden in Bayern produziert.
www.theresa-bodelschwingh.de

Porzellan von Theresa von Bodelschwingh

Porzellansch├Ânheiten von Theresa von Bodelschwingh (Foto: Theresa von Bodelschwingh)

Neben meinen Favoriten findest du bei Instagram noch viele weitere (auch aus den Bereichen Schmuck und Mode). Vielleicht magst du ein wenig st├Âbern? Dann bitte hier entlang: @gutesf├╝rgutes

*Dieser Beitrag ist mit Werbung gekennzeichnet, da ich auf die gezeigten Labels und die unterst├╝tzten Organisiationen verlinke.

Sommerblau

Rittersporn und Blaubeeren | Foto: Sabine Wittig

Obwohl ich alle Jahreszeiten und damit alle Monate mag, bleibt der Juni doch etwas ganz Besonderes. Noch nicht ganz Sommer, aber schon richtig warm. Die l├Ąngsten Tage des Jahres. Das Gartengr├╝n noch frisch und saftig. Rosen und Rittersporn bl├╝hen unerm├╝dlich.

Rittersporn | Foto: Sabine Wittig

Der k├Ânigsblaue Rittersporn war’s auch, der mich zu diesen Fotos inspirierte.

Sommertafel in blau/wei├č | Foto: Sabine Wittig

Blau und wei├č. So herrlich frisch.

Rittersporn | Foto: Sabine Wittig

Eine einzige Bl├╝te reicht als Blickfang. Vielleicht noch ein wenig filigrane Begleitung – hier in Gestalt der Wilden M├Âhre, die sich jedes Jahr zuverl├Ąssig in jedem Winkel des Gartens auss├Ąt.

Blaubeeren | Foto: Sabine Wittig

Essbares Lieblingsblau ist die Heidelbeere. Sie kommt beinahe t├Ąglich ins M├╝sli und ist oft im Obstsalat mit von der Partie.

Sommertafel in blau und wei├č | Foto: Sabine Wittig

Mit dem Juni geht nun auch die Bl├╝tezeit des Rittersporns zu Ende. Zumindest die der Stauden. Die einj├Ąhrigen Exemplare bleiben mir noch eine Weile erhalten. Manche beginnen gar erst zu bl├╝hen. Die Stauden schneide ich in den n├Ąchsten Tagen eine Handbreit ├╝ber dem Boden zur├╝ck – dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit auf eine zweite Bl├╝te im September.

Rittersporn | Foto: Sabine Wittig

Fotos: Sabine Wittig

Poesie aus Porzellan

Installation Leaves von Ulli B├Âhmelmann im Museum F├╝rstenberg | Foto: F├╝rstenberg

{Werbung (unbezahlt)} W├Ąre F├╝rstenberg nicht so weit weg von uns – ich h├Ątte mich wohl schon l├Ąngst von den schneewei├čen Bl├Ąttern aus Porzellan umschweben lassen. LEAVES – BL├äTTER nennt die K├╝nstlerin Ulli B├Âhmelmann ihre Rauminstallation, die sie f├╝r das Museum Schloss F├╝rstenberg gestaltet hat. Die Ausstellung war urspr├╝nglich bis 30. Juni angesetzt, aufgrund der vielen Blattliebhaber wurde sie jetzt bis zum 3. November 2019 verl├Ąngert.Ausstellung LEAVES im Museum Schloss F├╝rstenberg von Ulli B├Âhmelmann | Foto: Ralf BauerUlli B├Âhmelmann ist bekannt f├╝r ihre in den Raum geh├Ąngten und gespannten Installationen. Leichtigkeit und Transparenz bestimmen oft ihre Materialwahl.

Ausstellung LEAVES im Museum Schloss F├╝rstenberg von Ulli B├Âhmelmann | Foto: Ralf Bauer

F├╝r LEAVES – BL├äTTER hat sie hunderte hauchd├╝nne Porzellanbl├Ątter an nahezu unsichtbaren F├Ąden aufgeh├Ąngt. Jedes Blatt ist dabei ein Unikat – hergestellt in der Besucherwerkstatt des Museums Schloss F├╝rstenberg.

Das vom Wind umtoste Schloss F├╝rstenberg und ├╝ber den Schlosshof gewehtes Laub haben die K├╝nstlerin zu der Installation inspiriert. Ihre Porzellanbl├Ątter scheinen wie vom Wind aufgewirbelt zu schweben. Wundersch├Ân!
Falls du durch diesen besonderen Bl├Ątterwald schreiten magst, findest du alle Informationen zur Ausstellung direkt auf der Internetseite des Musems Schloss F├╝rstenberg.
Fotos: F├╝rstenberg, Ralf Bauer

Porzellanplissee

{Werbung (unbezahlt)}
Nicht nur Stoff l├Ąsst sich fein in Falten legen. Auch Porzellan kann das. Drei h├╝bsche Beispiele f├╝r zarte Plissees und schlichte Reliefs auf wei├čem Gold:

Porzellan-Beistelltisch Plisago von F├╝rstenberg

F├╝rstenberg Plisago Porzellan-Beistelltisch | Fotonachweis: Porzellanmanufaktur F├╝rstenbergSieht auf den allerersten Blick aus wie in flie├čenden Stoff geh├╝llt, besteht aber in Wirklichkeit komplett aus Porzellan. Der ungew├Âhnliche Beistelltisch ist das Ergebnis einer Kooperation der Porzellanmanufaktur F├╝rstenberg mit dem Studio Besau-Marguerre. Ich mag ihn sehr und befinde mich damit in bester Gesellschaft. Denn der Rat f├╝r Formgebung hat Plisago k├╝rzlich mit dem German Design Award 2019 in Gold (Kategorie Furniture) ausgezeichnet.

Porzellan-Beistelltisch Plisago von Besau-Marguerre f├╝r F├╝rstenberg | Fotonachweise: Porzellanmanufaktur F├╝rstenberg

Links: Plisago 42 cm und 52 cm hoch | Rechts: Das Designduo Eva Marguerre und Marcel Besau

Terrakotta Bowls von Kristina Dam Studio

Keramik von Kristina Dam | Fotonachweis: Kristina Dam StudioDie sch├Ânsten Gef├Ą├če aus Terrakotta fertigt Kristina Dam. Vor kurzem hat die d├Ąnische Designerin ihre Serie um zus├Ątzliche Bowls erweitert. Das Material ist mit grauer Keramikmasse ├╝berzogen – das macht die Entw├╝rfe so herrlich neutral.

Keramik von Kristina Dam | Fotonachweis: Kristina Dam Studio

Geschirrserie Blend von Rosenthal

Geschirrserie Rosenthal Blend | Fotonachweis: RosenthalBecher, Teller, Bowls: Mehr braucht’s gar nicht f├╝r ein alltagstaugliches Porzellanservice. Diese sch├Ân schlichte Serie hat der franz├Âsische Produktdesigner Christophe de la Fontaine f├╝r Rosenthal entworfen. Das Besondere an Blend: Es gibt die Einzelteile in drei verschiedenen Reliefmustern. Klassisch nach oben auslaufend, zweidimensional gegeneinander laufend oder dreidimensional ├╝bereinander gelegt. Es darf also jeden Tag aufs Neue gemixt werden.

Bilder: Porzellanmanufaktur F├╝rstenberg (1-3), Kristina Dam Studio (4-6), Rosenthal (7)

Herbstrosa: Dahlien und Chrysanthemen

Dahlien und Chrysanthemen | Fotos: Sabine Wittig, azurweiss

Frisch gepfl├╝ckt: Dahlien und Chrysanthemen. Da sich die W├╝hlm├Ąuse in unserem Garten so wohl f├╝hlen, pflanze ich keine Dahlien mehr direkt in die Erde. Sie w├╝rden in k├╝rzester Zeit zur M├Ąusedelikatesse werden. Meine Dahlien wachsen seit dieser Saison in T├Âpfen und stehen auf der Terrasse.

Dahlien | Foto: Sabine Wittig, azurweiss

Sie bl├╝hen unerm├╝dlich – wenn auch nicht in der Farbe, in der ich sie gekauft hab‘. Der urspr├╝nglich so zarte Lachston ist zu Himbeereisrosa geworden. Auch sch├Ân.

Dahlien und Chrysanthemen | Fotos: Sabine Wittig | www.azurweiss.de

Mindestens genauso h├╝bsch sind die zerzausten Chrysanthemen in herrlichem Blassrosa.

Dahlien | Foto: Sabine Wittig, azurweiss

Fotos: Sabine Wittig