Rezept fĂŒr Himbeer-Zitronen-Muffins

Himbeer-Muffins

Es ist Anfang November und ich habe im Garten Himbeeren gepflĂŒckt. Fast alle StrĂ€ucher haben Ende September noch einmal frische BlĂŒten angesetzt und seit einigen Tagen werden die ersten neuen Beeren reif. WĂ€hrend des Sommers hatten die StrĂ€ucher tĂ€glich wundervolle FrĂŒchte geliefert – wenn auch nicht so viele wie im vergangenen Jahr. Es war wohl die Hitze, die ihnen zugesetzt hatte.

Zum Backen hat die heutige Ernte nicht gereicht, sie kam ins FrĂŒhstĂŒcksmĂŒsli. Aber im Sommer sind etliche Male Himbeer-Muffins entstanden. Fast immer nach diesem Rezept (eine Abwandlung aus dem Muffin-Rezeptbuch, nach dem ich schon jahrelang backe).

Himbeermuffins und frische Himbeeren auf Porzellantellern.

Saftige Himbeer-Zitronen-Muffins

Zutaten:

Teig fĂŒr ca. 12-15 Muffins

250 g Mehl

2 Teelöffel Reinweinstein-Backpulver

80 g Zucker

1 /2 Teelöffel Salz

Abrieb einer großen Bio-Zitrone (die Zitrone danach auspressen, den Saft brauchst du spĂ€ter fĂŒr das Sirup)

1 Ei (Raumtemperatur)

200 g Sahne

50 g CrĂšme fraĂźche

ca. 50 ml Haferdrink (je nach Konsistenz des Teigs)

ca. 90 g Himbeeren

 

Zitronensirup

HĂ€lfte des Safts der Zitrone

1 Esslöffel Zucker

Frische Himbeeren und ein Muffin auf Porzellanteller

Ein Muffinblech gut fetten oder mit Muffinförmchen aus Papier auslegen.

Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Himbeeren waschen und vorsichtig trocken tupfen.

Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und Zitronenabrieb in einer RĂŒhrschĂŒssel vermischen.

In einer anderen SchĂŒssel das Ei mit Sahne, CrĂšme fraĂźche und Haferdrink cremig rĂŒhren. Die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles zusammen zu einer homogenen Masse rĂŒhren.

Die gewaschenen Himbeeren vorsichtig unterheben.

Teig in die Förmchen fĂŒllen. Die Muffins ca. 20 Minuten backen. Ofen ausschalten und die Muffins noch fĂŒnf Minuten im Ofen lassen.

FĂŒr den Sirup die HĂ€lfte des Zitronensafts mit einem Esslöffel Zucker verrĂŒhren und aufkochen.

Frische Himbeeren und Himbeer-Muffins mit einer Flasche Zitronensirup und einem Becher Kaffee auf einem weiß gedeckten Tisch.

Die Muffins direkt nach dem Backen mehrmals mit Hilfe einer Stricknadel (oder eines HolzstĂ€bchens) einstechen. Den Sirup mit einem Pinsel großzĂŒgig ĂŒber den Kuchen verteilen.

Statt des Zitronensirups kannst du auch Limoncello oder ein anderes Sirup verwenden.

Smiley aus einzelnen Himbeeren

Fotos: Sabine Wittig

Schlicht schön: Die neue Geschirrserie der Porzellanmanufaktur FĂŒrstenberg

Porzellanserie Datum von FĂŒrstenberg

Datum – die neue Geschirrkollektion der Porzellanmanufaktur FĂŒrstenberg

Manchmal trÀume ich von einem Leben im tiny house. Ich hÀtte nur (noch) wenig Besitz, alles wÀre praktisch und schön zugleich und jeder Gegenstand hÀtte mindestens zwei Funktionen.

Ein passendes Geschirr hĂ€tte ich schon gefunden: die neue Serie Datum der Porzellanmanufaktur FĂŒrstenberg. So pur, so schlicht, so schön und so wunderbar wandelbar. Teller sind gleichzeitig Servierplatten und Deckel fĂŒr SchĂŒsseln, Bowls und Becher. Die Teile sind so gearbeitet, dass sie sich platzsparend stapeln lassen.

Porzellanserie Datum von FĂŒrstenberg

Die Geschirrteile folgen einer strengen Geometrie.

Entwickelt wurde Datum in Zusammenarbeit mit dem Architektur- und Designstudio Foster + Partners. Ich mag die klare Formensprache der Geschirrserie unheimlich gern. Und ich finde das modulare Konzept passt perfekt in unsere Zeit – auch wenn es mit meinem tiny house erst einmal nichts wird.

Porzellanserie Datum von FĂŒrstenberg

Anspruchsvolles Design, prÀzise gefertigt

Übrigens: 1747 von Herzog Carl I. von Braunschweig gegrĂŒndet, wird FĂŒrstenberg dieses Jahr 275 Jahre alt. Gefeiert wird am 28. August mit einem Tag der offenen Manufaktur und einem Sommerfest im Hof des Schlosses FĂŒrstenberg. Im Schloss befindet sich auch das sehr sehenswerte Porzellanmuseum. Ich war im FrĂŒhjahr 2018 dort und denke sehr gerne an diesen Besuch zurĂŒck.

Die Porzellanmanufaktur FĂŒrstenberg befindet sich in der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Holzminden im sĂŒdlichen Niedersachen und liegt – ganz grob – zwischen Paderborn und Göttingen. Vielleicht lebst du ja in der NĂ€he, oder die Manufaktur befindet sich auf deiner Urlaubsreisestrecke?

Fotos: Porzellanmanufaktur FĂŒrstenberg

Schöne Ostern!

Schlichtes fĂŒr den Ostertisch: unbemalte HĂŒhner- und GĂ€nseeier, dazu ein paar Eierschalen. Ich mag besonders den Nougatton – ihn tragen die Eier aus dem hiesigen HĂŒhnermobil.

Die Typobecher dienen als Vase und das P auf der passenden Schale steht aktuell fĂŒr „PĂąques“.

Ich wĂŒnsch‘ dir wundervolle Osterfeiertage!

Fotos: Sabine Wittig

Schneerosen

Christrosen in Bisquitporzellan

WehmĂŒtig denke ich an den ersten Winter nach dem Einzug in unser Haus hier in Markgröningen zurĂŒck. Es war die Saison 2008/2009. Teils wadenhoch lag damals der Schnee. Überall glitzerndes, knirschendes Weiß. Der kleine Feldweg hinter unserem Garten wurde zur Langlaufloipe und wir genossen SchneespaziergĂ€nge wie sonst nur im Winterurlaub.

Stillleben mit Christrosen und Porzellan

Solch traumhafte VerhĂ€ltnisse gab es seitdem nicht mehr. Keine Schneedecke, die sich wochenlang gnĂ€dig ĂŒber kahle Beete und den vernachlĂ€ssigten Vorgarten legt. Die die Tage strahlen lĂ€sst und den MondnĂ€chten magisches Licht verleiht.

BlĂŒhende Christrosen im Garten

Seit Dezember blĂŒhen die Christrosen (Helleborus niger) im Garten.

Aber ich hab‘ hĂŒbsche Trostpflaster rund ums Haus: blĂŒhende Christrosen.  Auch Schneerosen genannt. Kleine weiße Inseln in einem Meer aus Braun- und dunklen GrĂŒntönen.

Stillleben mit Christrosen

Von Zeit zu Zeit zupfe ich winzige StrĂ€ußchen fĂŒr Fensterbank oder Esstisch. Feine, vom Winterwind zerzauste VorfrĂŒhlingsboten, die so schön in kleine Vasen aus Bisquitporzellan passen.

Christrosen Close up

Styling und Fotos: Sabine Wittig

Rezept fĂŒr Zitronenkuchen (und ZitronenkĂŒchlein)

Mini-Zitronen-Gugelhupf Foto: Sabine Wittig

Es ist hier gute Tradition geworden, (fast) jedes Wochenende einen Kuchen zu backen. Zu unseren liebsten gehört der Zitronenkuchen. So herrlich frisch, fluffig und saftig. Und das Rezept ist ganz einfach. Die Basis: ein schneller RĂŒhrteig.

Meist entsteht daraus nicht nur ein einziger Kuchen, sondern ein Hauptkuchen plus eine Handvoll kleine KĂŒchlein. Dazu teile ich den Teig auf: Aus dem grĂ¶ĂŸeren Teil wird ein Kastenkuchen, aus dem Rest entstehen ein paar Mini-Gugelhupfe.

Zutaten:

Teig

125 g weiche Butter oder Margarine
160 g Zucker
Abrieb einer großen Bio-Zitrone (die Zitrone danach auspressen, den Saft brauchst du spĂ€ter fĂŒr das Sirup und die Glasur)
3 Eier (Raumtemperatur)
250 g Mehl
1 Teelöffel Reinweinstein-Backpulver
1 Prise Salz
125 ml Milch oder Haferdrink (Raumtemperatur)

Zitronensirup

HĂ€lfte des Safts der Zitrone
1 Esslöffel Zucker

Zitronenzuckerguss

die andere HĂ€lfte des Zitronensafts
gesiebter Puderzucker

Mini-Gugelhupf Foto: Sabine Wittig

Eine Kastenbackform (ca. 21 bis 25 cm lang) mit Backpapier auslegen oder gut fetten. Wenn du – wie ich – gleichzeitig ein paar Mini-KĂŒchlein backen magst: Vier bis sechs kleine Gugelhupfförmchen (jeweils ca. 8 cm Durchmesser) fetten. Meine Förmchen sind aus Silikon, sie kommen ganz ohne Fett aus.

Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Weiche Butter, Zucker und den Zitronenabrieb mit dem Handmixer cremig rĂŒhren.

Die Eier nach und nach hinzufĂŒgen und alles gut vermengen.

Mehl, Backpulver und Salz mischen. Abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und (nicht mehr allzu lange) mixen, sodass eine homogene Masse entsteht.

Den Teig in die Form(en) geben. Den Kuchen ca. 50 bis 60 Minuten backen, die kleinen KĂŒchlein sind bereits nach ca. 25 Minuten fertig.

FĂŒr den Sirup die HĂ€lfte des Zitronensafts mit einem Esslöffel Zucker verrĂŒhren und aufkochen.

Den Kuchen (und die KĂŒchlein) direkt nach dem Backen mehrmals mit Hilfe einer Stricknadel (oder eines HolzstĂ€bchens) einstechen. Den Sirup mit einem Pinsel großzĂŒgig ĂŒber den Kuchen verteilen.

FĂŒr den Zuckerguss die andere HĂ€lfte des Zitronensafts mit gesiebtem Puderzucker anrĂŒhren und Kuchen und KĂŒchlein nach dem AbkĂŒhlen damit bestreichen.

Kleine ZitronenkĂŒchlein Foto: Sabine Wittig

Fotos: Sabine Wittig

Ausklang

Weißes Porzellan und VasenhĂŒlle in gold/weiß

Die Zeit zwischen den Jahren – ich mag sie sehr. Die letzten WeihnachtsplĂ€tzchen genießen, aufrĂ€umen, aussortieren, Neues planen, die ersten Termine und Projekte des kommenden Jahres im Kalender notieren. In diesem Jahr freilich ist diese Zeit nicht so unbeschwert wie gewohnt und es fĂ€llt mir – bei allem Optimismus – nicht immer leicht, zuversichtlich zu bleiben.

Auf der eine Seite ist da die Hoffnung, dass die Menschen aus der Pandemie lernen. Ihr Verhalten Ă€ndern, mehr RĂŒcksicht nehmen, im richtigen Moment verzichten. Andererseits die Sorge, dass Egoismus und Verharren an Gewohntem uns wieder und wieder zurĂŒckwerfen.

Faltvase aus weiß/goldenem Papier

Ob wir’s am Ende hinbekommen? Ich wĂŒnsch es uns allen. Wir können gemeinsam so vieles zum Besseren wenden. Auch jenseits der Pandemie.

MĂŒrbe Tannen und weißes Porzellan zur Teatime

Kommt gut in ein glĂŒckliches 2021 – passt aufeinander auf und bleibt gesund!

So schön, dass ihr da seid!

Herzlich, Sabine

Fotos: Sabine Wittig

Wundervollste B-Ware

Im Sommer 2019 fĂŒllte das temporĂ€re Restaurant LĂŒcke fĂŒr drei Monate eine BaulĂŒcke in der Weimarer Innenstadt. Aufgebaut wurde das Pop-Up-Restaurant ausschließlich aus Restmaterialien wie gebrauchten BauzĂ€unen, ausrangierten Fenstern, Lkw-Böden und Scheunentoren. Auch das Geschirr der LĂŒcke sollte nachhaltig sein – und dennoch etwas Besonderes.

Geschirrkonzept von Susann Paduch

Das Designknonzept von Susann Paduch macht aus fehlerhaftem Porzellan eine einzigartige Geschirrserie.

Die Entwicklung einer eigenen Geschirrserie wĂ€re viel zu aufwĂ€ndig (und nicht wirklich nachhaltig) gewesen. Deshalb machte sich die Designerin Susann Paduch auf die Suche nach bereits existierenden Tellern, Tassen und Co., denen sie durch OberflĂ€chenveredelung ein zum Pop-Up-Restaurant passendes Gesicht geben konnte. FĂŒndig wurde sie im B-Waren-Verkauf des Porzellanherstellers Kahla – nur wenige Kilometer von Weimar entfernt. Die Wahl fiel auf die Geschirrserie Update von Kahla-Designerin Prof. Barbara Schmidt.

Update ist aufgrund seines Designs bereits ausgesprochen nachhaltig: Die Serie basiert auf nur wenigen Teilen, die jeweils mehrere Funktionen ĂŒbernehmen. So ist ein Teller gleichzeitig Deckel, Untersetzer, Untertasse oder ServierschĂ€lchen. Gut 500 Update-Geschirrteile stiftete Kahla fĂŒr das Restaurant LĂŒcke.

Kleine Makel ĂŒbernehmen die Hauptrolle

Inspiration fĂŒr das Design fand Susann Paduch in den kleinen Makeln der B-Ware. Zum Beispiel schwarze PĂŒnktchen, die wĂ€hrend des Brennprozesses durch verglĂŒhte Partikel in der Luft entstehen. Oder als Nadelstiche bezeichnete GasblĂ€schen in der Glasur. Die FunktionalitĂ€t des Geschirrs wird durch diese Ausschusskriterien nicht beeintrĂ€chtigt, dennoch empfinden Konsumenten sie laut Kahla als störend. Betroffene Porzellanteile werden deshalb aussortiert und als B-Ware verkauft oder sogar vernichtet.

Geschirrserie LĂŒcke von Susann Paduch und Kahla

Jedes Geschirrteil erzÀhlt (s)eine kleine Geschichte.

Die Designerin hat jedes Teil des gespendeten Geschirrs untersucht, alle UnregelmĂ€ĂŸigkeiten (Susanne Paduch nennt sie PhĂ€nomen) notiert und kategorisiert und mit einem Etikett versehen, das ĂŒber die Art des PhĂ€nomens, dessen Ursprung und HĂ€ufigkeit innerhalb des gesamten Geschirrsatzes informiert. Die Etiketten wurden in die Glasur dauerhaft eingebrannt. Sie machen jedes Geschirrteil zum Unikat und erzĂ€hlen etwas ĂŒber die KomplexitĂ€t der Porzellanherstellung.

Ausgezeichnetes Design

Ich mag dieses Projekt sehr. Nicht nur, weil die Designerin fehlerhaftem Porzellan eine neue Ästhetik gegeben hat. Auch, weil Makel nicht versteckt, sondern betont werden und die Etiketten neugierig auf den Herstellprozess machen. Und vielleicht zum Nachdenken ĂŒber das eigene Konsumverhalten anregen.

Die Gestaltungs- und Umweltexperten der Jury des Bundespreises Ecodesign waren von dem Konzept ebenfalls ĂŒberzeugt und zeichneten Susann Paduch und Kahla Ende November mit dem Bundespreis Ecodesign 2020 aus. Herzlichen GlĂŒckwunsch!

LÜCKE - Pop-up-Restaurant in Weimar

15 Sommerwochen lang hatte das Pop-up-Restaurant LĂŒcke 2019 in Weimar geöffnet.

Susann Paduch ist kĂŒnstlerische Mitarbeiterin der Professur Material und Umwelt an der Bauhaus UniversitĂ€t Weimar.

Kahla Porzellan mit Sitz im gleichnamigen Ort in ThĂŒringen wurde 1844 gegrĂŒndet. Das Unternehmen trĂ€gt das Pro-Öko-Siegel und produziert zu 100 Prozent in Deutschland.

Fotos: Philipp Montenegro

Gutes fĂŒr Gutes

Porzellan von Anna Badur

Mit dabei: Anna Badur. Ihr wundervolles Porzellan gehört schon lange zu meinen Favoriten (Foto: Anne Deppe)

(Unbeauftragte Werbung*) Wenn du schon lĂ€nger hier liest, weißt du, dass mein Herz fĂŒr kleine und kleinste Labels und GeschĂ€fte schlĂ€gt. Gerade jetzt haben sie es besonders schwer. Ich möchte dir deshalb die sehr unterstĂŒtzenswerte Aktion „Gutes fĂŒr Gutes“ vorstellen.

Worum geht’s?

Kleine Unternehmen, die Produkte in hoher QualitĂ€t in Deutschland oder dem angrenzenden europĂ€ischen Ausland herstellen, spenden im Rahmen der Initiative 25 % ihrer UmsĂ€tze an die gemeinnĂŒtzigen Organisationen amref germany (unterstĂŒtzt die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Afrika), die Arche (engagiert sich gegen Kinderarmut in Deutschland) und die SeebrĂŒcke (setzt sich fĂŒr sichere Fluchtwege und die Entkriminalisierung der Seenotrettung ein).

Beistelltisch Boobsie B von artcanbreakyourheart

FĂŒr mich eins der fantasievollsten deutschen Labels: artcanbreakyourheart aus Bielefeld (Foto: artcanbreakyourheart)

An wen die einzelnen Labels spenden, erfĂ€hrst du in den jeweiligen Online-Shops. Manche haben sich fĂŒr eine der drei Hilfsorganisation entschieden, bei anderen kannst du beim Bestellen auswĂ€hlen, welche Organisation die UnterstĂŒtzung erhalten soll.

Mobile Mehrfachsteckdose Stromer von njustudio

Praktische Alltagshelfer in schön gibt’s bei njustudio. Zum Beispiel den Stromer – ein entzĂŒckendes Wesen mit eingebauter Steckdosenleiste (Foto: njustudio)

Trotz der großzĂŒgigen Spenden der Labels bezahlst du fĂŒr deine bestellten Produkte den regulĂ€ren Preis – ganz ohne Aufschlag. Vielleicht findest du was Schönes – fĂŒr dich selbst (als Belohnung fĂŒrs Zuhausebleiben) oder du lĂ€sst einem Herzensmenschen ein ÜberraschungspĂ€ckchen nach Hause liefern?

Design aus sibirischer Birkenrinde von moya

Nachhaltiges Design aus sibirischer Birkenrinde von MOYA (Foto: Sabine Wittig)

Diese fĂŒnf an der Initiative beteiligten Labels gefallen mir besonders (aber auch alle anderen sind richtig, richtig gut und haben tolle Produkte zum Ewigbehalten):

Anna Badur
Ihr wundervoll schlichtes Porzellan wird in ThĂŒringen hergestellt. www.annabadur.de

artcanbreakyourheart
Sascha ist der Erfinder der Buchstabenhocker. Er entwirft und schreinert in Bielefeld aber auch andere Lieblingsmöbel – oft mit einem Augenzwinkern. Zum Beispiel das Tischchen Boobsie B auf dem Foto oben. www.buchstabenhocker.de

njustudio
Gut durchdachte Produkte made in Coburg. www.njustudio.com

MOYA
Anastasiya fertigt ihre zeitlosen Wohnaccessoires aus einem ungewöhnlichen, nachhaltigen Rohstoff: Birkenrinde aus der sibirischen Taiga.
www.moya-birchbark.com

Theresa von Bodelschwingh
Die hĂŒbschen Porzellanbecher „Papyrus“ werden in Bayern produziert.
www.theresa-bodelschwingh.de

Porzellan von Theresa von Bodelschwingh

Porzellanschönheiten von Theresa von Bodelschwingh (Foto: Theresa von Bodelschwingh)

Neben meinen Favoriten findest du bei Instagram noch viele weitere (auch aus den Bereichen Schmuck und Mode). Vielleicht magst du ein wenig stöbern? Dann bitte hier entlang: @gutesfĂŒrgutes

*Dieser Beitrag ist mit Werbung gekennzeichnet, da ich auf die gezeigten Labels und die unterstĂŒtzten Organisiationen verlinke.

Sommerblau

Rittersporn und Blaubeeren | Foto: Sabine Wittig

Obwohl ich alle Jahreszeiten und damit alle Monate mag, bleibt der Juni doch etwas ganz Besonderes. Noch nicht ganz Sommer, aber schon richtig warm. Die lĂ€ngsten Tage des Jahres. Das GartengrĂŒn noch frisch und saftig. Rosen und Rittersporn blĂŒhen unermĂŒdlich.

Rittersporn | Foto: Sabine Wittig

Der königsblaue Rittersporn war’s auch, der mich zu diesen Fotos inspirierte.

Sommertafel in blau/weiß | Foto: Sabine Wittig

Blau und weiß. So herrlich frisch.

Rittersporn | Foto: Sabine Wittig

Eine einzige BlĂŒte reicht als Blickfang. Vielleicht noch ein wenig filigrane Begleitung – hier in Gestalt der Wilden Möhre, die sich jedes Jahr zuverlĂ€ssig in jedem Winkel des Gartens aussĂ€t.

Blaubeeren | Foto: Sabine Wittig

Essbares Lieblingsblau ist die Heidelbeere. Sie kommt beinahe tĂ€glich ins MĂŒsli und ist oft im Obstsalat mit von der Partie.

Sommertafel in blau und weiß | Foto: Sabine Wittig

Mit dem Juni geht nun auch die BlĂŒtezeit des Rittersporns zu Ende. Zumindest die der Stauden. Die einjĂ€hrigen Exemplare bleiben mir noch eine Weile erhalten. Manche beginnen gar erst zu blĂŒhen. Die Stauden schneide ich in den nĂ€chsten Tagen eine Handbreit ĂŒber dem Boden zurĂŒck – dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit auf eine zweite BlĂŒte im September.

Rittersporn | Foto: Sabine Wittig

Fotos: Sabine Wittig

Poesie aus Porzellan

Installation Leaves von Ulli Böhmelmann im Museum FĂŒrstenberg | Foto: FĂŒrstenberg

{Werbung (unbezahlt)} WĂ€re FĂŒrstenberg nicht so weit weg von uns – ich hĂ€tte mich wohl schon lĂ€ngst von den schneeweißen BlĂ€ttern aus Porzellan umschweben lassen. LEAVES – BLÄTTER nennt die KĂŒnstlerin Ulli Böhmelmann ihre Rauminstallation, die sie fĂŒr das Museum Schloss FĂŒrstenberg gestaltet hat. Die Ausstellung war ursprĂŒnglich bis 30. Juni angesetzt, aufgrund der vielen Blattliebhaber wurde sie jetzt bis zum 3. November 2019 verlĂ€ngert.Ausstellung LEAVES im Museum Schloss FĂŒrstenberg von Ulli Böhmelmann | Foto: Ralf BauerUlli Böhmelmann ist bekannt fĂŒr ihre in den Raum gehĂ€ngten und gespannten Installationen. Leichtigkeit und Transparenz bestimmen oft ihre Materialwahl.

Ausstellung LEAVES im Museum Schloss FĂŒrstenberg von Ulli Böhmelmann | Foto: Ralf Bauer

FĂŒr LEAVES – BLÄTTER hat sie hunderte hauchdĂŒnne PorzellanblĂ€tter an nahezu unsichtbaren FĂ€den aufgehĂ€ngt. Jedes Blatt ist dabei ein Unikat – hergestellt in der Besucherwerkstatt des Museums Schloss FĂŒrstenberg.

Das vom Wind umtoste Schloss FĂŒrstenberg und ĂŒber den Schlosshof gewehtes Laub haben die KĂŒnstlerin zu der Installation inspiriert. Ihre PorzellanblĂ€tter scheinen wie vom Wind aufgewirbelt zu schweben. Wunderschön!
Falls du durch diesen besonderen BlĂ€tterwald schreiten magst, findest du alle Informationen zur Ausstellung direkt auf der Internetseite des Musems Schloss FĂŒrstenberg.
Fotos: FĂŒrstenberg, Ralf Bauer