Was machst du jetzt eigentlich?

Seitdem ich (z.B. hier) das Ende meines Online-Shops angekĂŒndigt hab‘, haben mich etliche Fragen von euch erreicht. Und ich dachte, ich beantworte die hĂ€ufigsten einfach hier nochmal. FĂŒr alle. Also:

Was arbeitest du jetzt?

Ich hab‘ das nie offensiv kommuniziert, aber la mesa war immer ein ‚Nebenher‘. Im Hauptjob arbeite ich seit mehr als 17 Jahren freiberuflich als PR-Beraterin und Texterin. Darauf konzentriere ich mich jetzt wieder.

Und was machst du da genau?

In der Hauptsache schreibe ich Kommunikationskonzepte und ich texte z. B. fĂŒr Internetseiten, Mitarbeiterzeitschriften, Corporate Blogs, Newsletter und PowerPoint-PrĂ€sentationen.

Konntest du alle Produkte aus deinem Shop verkaufen?

Nein – das hatte ich auch nicht erwartet. Ich hatte in den letzten Monaten nur noch wenig Ware nachgeordert und praktisch keine neuen Produkte mehr aufgenommen, sodass das Lager angenehm luftig wurde. Seit Mitte November gab’s großzĂŒgige Rabatte in meinem Shop – da wurde nochmal krĂ€ftig bestellt und vieles war am Ende ausverkauft. Aber es ist schon noch ein bisschen was ĂŒbrig.

Was machst du mit den Sachen, die nicht verkauft wurden?

Einige LieblingsstĂŒcke hab‘ ich mir fĂŒr mich selbst genommen. Manches kommt in den ‚Geschenkevorratsschrank‘. Dort sammle ich HĂŒbsches um immer ein PrĂ€sent oder ein kleines Mitbringsel zur Hand zu haben. Die restlichen Dinge werden im Freundeskreis verschenkt bzw. gehen ins Sozialkaufhaus.

Hase aus Bisquitporzellan | Foto: Sabine Wittig

Wirst du auch deinen Blog schließen?

Nein – ganz im Gegenteil. Der Plan ist, wieder sehr viel hĂ€ufiger zu bloggen. Das Stylen und Fotografieren der Produkte war mit meine LieblingsbeschĂ€ftigung als Shopbetreiberin und ich freue mich drauf, bald wieder mehr Zeit und Muße dafĂŒr zu haben.

Gehst du weiterhin auf Messen?

Die ĂŒblichen Branchenmessen lasse ich jetzt erst mal ausfallen. Ehrlich gesagt, bin ich wĂ€hrend der letzten Jahre ein bisschen messemĂŒde geworden. Aber kleinere Veranstaltungen abseits des Mainstreams werde ich nach wie vor besuchen. Ich mag die Interiorwelt ja schon gern und find’s nach wie vor spannend, vor allem kleine und besondere Marken zu entdecken. Nachdem la mesa nun wegfĂ€llt, soll mein Blog (auch) zur Sammelstelle fĂŒr kleine und kleinste Labels werden. Im nĂ€chsten Jahr – und mit etwas Abstand – gehe ich vielleicht wieder zur Ambiente nach Frankfurt oder zur Möbelmesse nach Köln. Mal sehen.

Glas, Samt und Porzellan | Foto: Sabine Wittig

Was passiert mit dem Raum, in dem la mesa untergebracht war?

Das ist mein aktuelles Lieblingsprojekt! Aus dem la mesa Showroom (der sich ja im Untergeschoss unseres Wohnhauses befand) wird eine Kombination aus Atelier (zum Fotografieren fĂŒr azurweiss), Bibliothek und GĂ€stezimmer. In den nĂ€chsten Tagen werden die letzten Regale abgeholt. Sobald der Raum leer ist, geht’s an die Planung und Neugestaltung. Die wichtigste Neuanschaffung wird ein Schlafsofa fĂŒr GĂ€ste sein. Falls du da Tipps hast – schreib‘ mir gerne unter sw@nullsabine-wittig.de . Ich hab‘ mir noch nicht so wahnsinnig viele Gedanken dazu gemacht und freu‘ mich ĂŒber jede Anregung!

Mir bleibt jetzt noch, ein letztes Mal Dankeschön zu sagen. FĂŒr die vielen Bestellungen, die netten Kontakte, die schönen RĂŒckmeldungen und fĂŒr die vielen persönlichen Begegnungen auf Messen, Veranstaltungen und wĂ€hrend der Open Showrooms hier bei uns im Haus.

Es war eine wundervolle Zeit! Danke!

la mesa small interior labels

Fotos: Sabine Wittig, Mirja Höchst

#shopsmallandhappy2018

{Werbung (unbezahlt)}

Ich mag das Internet unter anderem dafĂŒr, dass es auch kleinen und kleinsten Unternehmen Raum bietet. Aufmerksamkeit ĂŒber lokale und regionale Grenzen hinweg. Als das Web 2.0 noch (sehr) jung war, waren die Rahmenbedingungen dabei fĂŒr alle Akteure – ob Weltkonzern oder Einfrau/Einmann-Betrieb – praktisch identisch. Inzwischen bestimmen Algorithmen und Werbebudgets ĂŒber die Sichtbarkeit im Netz. FĂŒr die Kleinen wird es immer schwieriger, entdeckt und wahrgenommen zu werden.

Zum GlĂŒck gibt es Sammelstellen und Multiplikatoren fĂŒr die kleinen, individuellen Labels. Besonders mag ich die Initiative, die Christiane aka renna deluxe und Kathrin von Studio Karamelo im vergangenen Jahr ins Leben gerufen haben: #shopsmallandhappy. Unter diesem Hashtag prĂ€sentieren unabhĂ€ngige DesignerInnen sich und ihre Kollektionen bei Instagram und Facebook. Du kannst also ganz gezielt nach kleinen Labels suchen – und viel Schönes, Individuelles und Nachhaltiges entdecken. Papeterie, Interior, Mode, Schmuck, Kunst, Spielzeug.

FĂŒr einen besseren Überblick haben die beiden den Hashtag jetzt ergĂ€nzt: Unter #shopsmallandhappy2018 findest du die aktuellsten EintrĂ€ge der Menschen, die ihre kleinen Labels mit viel Herz und Leidenschaft betreiben.

Christiane HĂŒbner und Kathrin Bender | Foto links: Anke Sundermeier; Foto rechts: Jean-Marie Engel

Die Initiatorinnen: Christiane HĂŒbner (links), Inhaberin des Labels renna deluxe, und Kathrin Bender von Studio Karamelo | Fotos: Anke Sundermeier (links) und Jean-Marie Engel

Ich hab‘ auch wieder ein bisschen gestöbert und zeig‘ dir vier meiner liebsten ’small and happy labels‘:

Design Delights von renna deluxe | Fotos: renna deluxerenna deluxe: Christiane und ihr Label kenne und mag ich schon seit etlichen Jahren.  Einige ihrer Arbeiten sind auch bei uns zu Hause zu finden. Zum Beispiel die handbedruckten puristischen WeihnachtsanhĂ€nger ‚Engel‘, ‚Stern‘ und ‚Stille‘ . Sie werden auch dieses Jahr im Advent ein BĂŒndel Zweige schmĂŒcken.

Die personalisierten Kulturbeutel sind wundervolle Weihnachtsgeschenke – und sind die FarnblĂ€tter aus Papier nicht allerschönste Wanddekoration?

Papier & Textilien von bastisRIKE | Fotos: bastisRIKEbastisRIKE: Ruhig, schlicht, zeitlos sind Rikes Arbeiten. Immer nachhaltig produziert und auf Langlebigkeit ausgerichtet. DafĂŒr mag ich die Produkte so sehr. Vielleicht hast du bei mir ja schon eines ihrer feinen (und leider ausverkauften) Kissen entdeckt. Oder die kuschlige Webdecke ‚The Grid‘, die es jetzt auch in einem schönen Haselnussbraun gibt. Sehr gern mag ich auch Rikes TĂŒcher und Tischdecken aus Biobaumwolle und den Weihnachtsbaum Print.

Filigrane Stempelkunst von Studio Karamelo | Fotos: Studio KarameloStudio Karamelo: Kathrins Inspirationsquelle ist die Botanik. In ihrem Studio Karamelo findest du Blumenpressen, florale Papeterie und diese wunderschönen Stempel mit den feinfiligranen Pflanzenmotiven. Perfekt zum Verschönern von GeschenkanhĂ€ngern, SamentĂŒtchen, TischkĂ€rtchen, Geschenkpapier und vielem, vielem mehr. Mag ich sehr.

Feine Dinge aus Holz - made in Bielefeld | Fotos: kitschcanmakeyourichKitschcanmakeyourich: Hier ist der Name nicht Programm, denn die Möbel und Wohnaccessoires von Lilli und Sascha sind das Gegenteil von kitschig. Schlicht, schön und zum Ewigbehalten gemacht. Das hĂŒbsche Buchstaben-Brettchen gibt’s von A bis Z. Und das freundliche Krokodil ist Lowboard, Sitzbank, Regal.

Ich hĂ€tte hier noch zahlreiche weitere kleine Labels vorstellen können. Denn schönerweise gibt es richtig viele, die so wundervolle Produkte machen, dass sie unbedingt auch außerhalb ihrer Communities gefunden werden sollten. Wenn du magst, stöber‘ doch ein bisschen:  #shopsmallandhappy2018

Fotos: Anke Sundermeier (1), Jean-Marie Engel (2), Renna Deluxe (3-5), bastisrike (6-9), Studio Karamelo (10,11), kitschcanmakeyourich (12,13)

Bye-bye la mesa – und ab sofort 20 % Rabatt fĂŒr dich

Mit la mesa habe ich mir meinen Wunsch vom eigenen Interior Laden erfĂŒllt. Kein echter Laden mit GeschĂ€ftsrĂ€umen, Schaufenstern und Öffnungszeiten – das hĂ€tte sich mit meinem Hauptberuf als freie PR-Beraterin und Texterin (den ich nie aufgeben wollte) nicht vereinbaren lassen. Es ist ein virtueller Shop geworden. Mit einer fein kuratierten Auswahl an Produkten zum Ewigbehalten und Jeden-Tag-Dran-Freuen. Immer ein wenig abseits des Mainstreams.

Aquarell von Nina Sophie und Papierkranz Twig von Jurianne Matter. | Fotos: Sabine Wittig

Aquarell von Nina Sophie und Papierkranz Twig von Jurianne Matter.

Ich mag meinen Shop nach wie vor sehr. Stehe hinter jedem einzelnen Label und jedem Produkt. Freue mich ĂŒber jede Bestellung, jeden Kundenkontakt, jede Presse-veröffentlichung. Im FrĂŒhjahr habe ich mich dennoch dafĂŒr entschieden, la mesa zum Jahresende zu schließen. Aus zwei GrĂŒnden: Der erste hat mit Zeit zu tun, der zweite mit meinem eigenen, verĂ€nderten Konsumverhalten.

Zeitfresserchen BĂŒrokratie und Technologie
Kleine, feine Labels aufspĂŒren, die schönsten Sachen auswĂ€hlen und in Szene setzen. Das war immer Antrieb, Lieblingsaufgabe und fĂŒr lange Zeit auch HauptbeschĂ€ftigung. Inzwischen fordert das Schritthalten mit technologischen Entwicklungen (Wie ticken im Moment die Algorithmen der Suchmaschinen?, Braucht’s eine la mesa App?, Welche neuen Shopsystem-Plugins sind sinnvoll? Soll ich weitere Zahlungsarten anbieten?) und rechtlichen Anforderungen mehr und mehr Teile meines Zeitbudgets. Viele der Themen sind spannend und reizvoll – ich mag ihnen trotzdem nicht noch mehr Raum geben.

Holzschale Dua von kommod | Foto: Sabine Wittig

Holzschale Dua von kommod

Mein eigenes Konsumverhalten
Ich mag kleine LĂ€den, kleine Labels, kleine Unternehmen. Produkte, die ordentlich produziert wurden und lange glĂŒcklich machen. Das alles spiegelt auch das la mesa Sortiment. Und dennoch fĂŒhle ich mich nicht mehr rundum wohl damit. Ich hab’ Freude an schönen Dingen und bin (noch) weit von der Konsumminimalistin entfernt – aber ich kaufe immer selektiver und bewusster. Aus demselben Grund passt wohl auch das Verkaufen nicht mehr so richtig zu mir. Ich mag es viel lieber, Ideen und Inspirationen zu teilen, als Produkte anzupreisen.

Was bleibt?
Die Entscheidung, la mesa zu eröffnen, gehört zu den wichtigsten meines Lebens. Denn ich hab’ mir einen Traum erfĂŒllt. HĂ€tte ich’s nicht getan, wĂŒrde ich mich irgendwan sicher fragen: „Was wĂ€re denn gewesen, wenn?“. NatĂŒrlich gab es Momente, in denen ich mir gewĂŒnscht hĂ€tte, keinen Shop zu haben. Wenn die Vorweihnachtszeit alles andere als besinnlich war, weil so viele Bestellungen kamen und gleichzeitig Kundentexte geschrieben werden mussten. Wenn Lieferanten nicht geliefert und Kunden nicht bezahlt haben. Wenn die Technik ein merkwĂŒrdiges Eigenleben entwickelte. Aber alles in allem waren es wundervolle Jahre. Ich hab’ unfassbar viel gelernt – ĂŒber den Handel, die Interiorwelt, das Internet. Ohne la mesa hĂ€tte ich vielleicht nie angefangen zu bloggen, hĂ€tte womöglich weder Facebook-Profil noch Instagram-Account. Und ich hĂ€tte nicht so viele fantastische und faszinierende Menschen getroffen. Virtuell und real. Kunden, Lieferanten, Designer, Blogger, PR-Leute, andere Shopbesitzer. Einige sind zu Freunden geworden – allein dafĂŒr bin ich unendlich dankbar.

Untersetzer aus 100 % Schurwolle und Porzellan von Anna Badur. | Fotos: Sabine Wittig

Untersetzer aus 100 % Schurwolle und Porzellan von Anna Badur.

Was kommt?
Jetzt genieße ich die verbleibenden Wochen als Onlineshop-Betreiberin. Zweimal wird la mesa wĂ€hrend dieser Zeit noch zum echten Laden: Am 22.12.2018 gibt’s einen letzten Open Day und am 12.1.2019 einen Lagerverkauf.

Ich freu‘ mich darauf, ab Mitte Januar wieder mehr Zeit zu haben. FĂŒr Privates, fĂŒrs Bloggen und fĂŒr die Unternehmenskommunikation.

Heute möchte ich danke sagen: allen Kunden und Begleitern fĂŒr die vielen Bestellungen, die entzĂŒckenden RĂŒckmeldungen, die Weiterempfehlungen und die herzlichen und lustigen Begegnungen auf Messen, Veranstaltungen, im la mesa Showroom und zu den Open Days. Allen Lieferanten fĂŒr ihre fantastischen Produkte und das unkomplizierte Miteinander.

Ein ganz besonderes und dickes Dankeschön geht an Jurianne. Viele Jahre haben wir zusammengearbeitet. Uns gegenseitig inspiriert und unterstĂŒtzt. Juriannes feine Designs waren das Herz meines Sortiments und haben so viele meiner Kunden begeistert. Ich bin sehr dankbar fĂŒr diese wundervolle Zeit. Sehr.

Porzellanbecher von Anna Sykora und Postkarten von Jurianne Matter. | Fotos: Sabine Wittig und Jurianne Matter

Porzellanbecher von Anna Sykora und Postkarten von Jurianne Matter.

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Porzellan trifft Birkenrinde: Anna Badur & Moya Birchbark

Ausstellung von Anna Badur und Moya Birchbark bei Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine Wittig{Werbung (unbezahlt)} Zwei kreative Designerinnen, beide leben in Berlin, jede fĂŒhrt ihr eigenes kleines Label. Anna Badur und Anastasiya Koshcheeva. Anna entwirft Wundervolles aus Porzellan, Stoff und Stein. Anastasiya hat sich ganz der Birkenrinde als Werkstoff fĂŒr ihre  Wohnaccessoires verschrieben. Bei einer Veranstaltung haben die beiden Frauen sich kennengelernt und arbeiten seitdem immer mal wieder zusammen. Ihr letztes Projekt: eine gemeinsame Ausstellung ihrer Produkte. Ich hab‘ die beiden im MĂ€rz – am vorletzten Tag der Ausstellung – in Berlin besucht und war begeistert, wie fein ihre Kollektionen zusammenpassen.

Anna Badur und Moya Birchbark bei Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigAnnas Arbeiten kenne ich schon lĂ€nger – vor allem ihre erst kĂŒrzlich entstandenen Porzellanserien mag ich sehr. Die Teller, Becher und Vasen haben etwas FlĂŒchtiges, Leichtes. Erinnern an Wasser, Nebel, Gischt und an die permanent wechselnden Muster, die Meereswellen in Sand zeichnen. Das verwundert nicht, denn Annas wichtigste Inspiration ist die NordseekĂŒste. Dort ist sie aufgewachsen.

Porzellanserie TIDE von Anna Badur | Foto: Sabine WittigDie Dessins werden von Hand aufgemalt und sind auf jedem StĂŒck ein bisschen anders.  Seit Februar gibt’s Becher und Vasen der Serie TIDE auch bei la mesa.

Moya Birchbark im Showraum Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigBirkenrinde als Material fĂŒr Wohnaccessoires? Was man wohl nicht auf Anhieb in Zusammenhang bringt, ist in Wirklichkeit traditionelle sibirische Handwerkskunst. Unter ihrem Label MOYA verwandelt die deutsch-russische Designerin Anastasiya Koshcheeva das Naturprodukt in schlichtes, nachhaltiges Design.So schön. FĂŒr ihre Vorratsdosen, Leuchten und Hocker nutzt sie naturbelassene Rinde aus der Taiga Sibiriens. Geerntet wird einmal pro Jahr. Dabei wird darauf geachtet, dass die innere Rindenschicht nicht verletzt wird und die BĂ€ume keinen Schaden nehmen.

Vorratsdosen aus Birkenrinde von Moya und Porzellanteller von Anna Badur | Foto: Sabine WittigWomit ich nicht gerechnet hĂ€tte: Die Vorratsdosen sind lebensmittelecht – Kaffee, Tee und Leckereien dĂŒrfen also ohne zusĂ€tzliche Verpackung rein. Die BehĂ€lter können mit Wasser ausgespĂŒlt werden, ohne dass sich das Material verzieht, austrocknet oder porös wird. Ziemlich gut, oder?

Showraum Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigNicht nur die Produkte von Anna und Anastasiya passen aufs Schönste zusammen – die beiden Designerinnen haben sich fĂŒr ihre Ausstellung auch einen perfekten Rahmen gewĂ€hlt: den Showraum Trofejas im Erdgeschoss eines Wohnhauses in Berlin-Charlottenburg. Die eklektische Möblierung des Raums erzeugt spannende StilbrĂŒche und ist wunderbare BĂŒhne fĂŒr feines Design. Schon bald findet dort eine weitere – sicher sehenswerte – Ausstellung statt: Dieses Mal treffen Schmuck und Fotokunst aufeinander. Schau‘ doch vorbei, wenn du in Berlin wohnst – oder in der NĂ€he bist.

Einladung zur Ausstellung im Trofejas Showraum in Berlin-Charlottenburg

Der Trofejas Showraum befindet sich in der Wielandstraße 31 in Berlin-Charlottenburg. Einfach wĂ€hrend  der Öffnungszeiten an der HaustĂŒr klingeln!

Fotos: Sabine Wittig; Ausstellungseinladung: Trofejas, Ülle Kouts, Jurga Graf

Zu Besuch bei Nata Pestune (Suntree Studio) in Hamburg

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

{Werbung (unbezahlt)} War’s ein Foto auf Instagram? Ein inspirierender Beitrag auf einem meiner Lieblingsblogs? Oder tauchte sie in meinem Facebook-Feed auf? Ich kann gar nicht mehr sagen, wie ich auf Natas wundervolle Keramik gestoßen bin. Aber ich weiß noch, dass mir die schlichten Teller, Becher, Kannen & Co. auf Anhieb gefallen haben. Sehr. Eine Auswahl von Natas Kollektion hab‘ ich spontan ins la mesa Sortiment aufgenommen. Und meine Hamburgreise im vergangenen Sommer hab‘ ich dazu genutzt, Nata in ihrem Atelier in EimsbĂŒttel zu besuchen.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Nata Pestune lebt seit gut fĂŒnf Jahren in Hamburg. 2014 hat sie ihr Label Suntree gegrĂŒndet. // Foto links: Sabine Wittig | Foto rechts: Igor Trepeshchenok

GegrĂŒndet hat Nata ihr Label vor rund 3,5 Jahren. UrsprĂŒnglich hatte die gebĂŒrtige Lettin Sinologie studiert – und auch einige Zeit in China gelebt. Dann wurde die Passion fĂŒr Keramik intensiver und Suntree ist entstanden. Nata teilt sich ihr Studio in EimsbĂŒttel mit der Grafikerin Friederike Stoffregen, deren Poster und Karten die schlichte Keramik perfekt ergĂ€nzen. In einem kleinen Interview erzĂ€hlt Nata von ihrer Arbeit und verrĂ€t ihre drei Hamburger LieblingscafĂ©s.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Ein Laden, zwei Labels: Die Papeterie von Friederike Stoffregen (Studiofrigo) ergÀnzt Natas Keramik ganz wundervoll.

Nata, woher kommt deine Liebe zur Keramik?

In China spielt Tee eine große Rolle. WĂ€hrend meiner Zeit dort, kam ich tĂ€glich mit gutem Tee und der passenden Keramik in BerĂŒhrung. Da habe ich meine Leidenschaft fĂŒr das Material entdeckt. Meine ersten selbst gefertigten StĂŒcke waren Teebecher, erst kleinere, dann grĂ¶ĂŸere. Ich mag gut verarbeitete Produkte, die schön, funktional und langlebig sind. Keramik und Porzellan sind perfekte Materialien dafĂŒr.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Keramik oder Porzellan – fĂŒr welches Material schlĂ€gt dein Herz höher?

FĂŒr beide. Aber aus unterschiedlichen GrĂŒnden. Porzellan kann Glasuren wunderschön zum Strahlen bringen. An Keramik mag ich das Rustikale, Raue. Keramik und Porzellan – fĂŒr mich ist das ein bisschen wie Himmel und Erde.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Foto links: Igor Trepeshchenok | Foto rechts: Sabine Wittig

Was inspiriert dich fĂŒr deine Arbeit?

ZunĂ€chst ist da eine Idee in meinem Kopf. Es beflĂŒgelt mich, wenn ich genau weiß, was ich tun möchte und ein klares Bild des fertigen Produkts vor Augen habe. Gleichzeitig verĂ€ndere ich manchmal nur eine Kleinigkeit und es entsteht etwas völlig anderes. Und: Ich probiere gerne unterschiedliche Farbkombinationen aus.

Von Zeit zu Zeit arbeite ich auch mit komplett anderen Materialen – Textilien zum Beispiel. Besonders inspirierend und motivierend sind fĂŒr mich auch der Austausch und die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kreativen.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Schöne Kombi: Becher aus glasierter und Krug aus matter Keramik.

Dein perfekter Arbeitstag 


Ich stehe zwischen sechs und halb sieben auf und drehe eine Runde mit meiner HĂŒndin Luna. Dann mache ich ein paar Yoga-Übungen – einige Asanas und den Sonnengruß. Nach dem FrĂŒhstĂŒck gehe ich ins Studio. Am liebsten in Begleitung von Luna, wenn sie nicht mit meinem Mann zur Arbeit geht. Ich versuche, mein Tagespensum bis 17.00 Uhr zu schaffen um genĂŒgend Zeit fĂŒr Familie, Sport und zum Lesen zu haben. Obwohl ich meine Arbeit sehr liebe, möchte ich kĂŒnftig versuchen, sie in maximal fĂŒnf Stunden pro Tag zu erledigen um noch mehr Zeit fĂŒr anderes zu gewinnen.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Du lebst seit fĂŒnf Jahren in Hamburg, welches sind deine liebsten CafĂ©s und Restaurants?

Vor einiger Zeit hat das GlĂŒcksburg Altona (Ophagen 1) eröffnet, ein kleines Take-Away-CafĂ©, das ich sehr gerne mag. Es gibt dort so liebevoll gemachte vegane Kuchen. Die Alpenkantine (Osterstraße 98) mag ich besonders wegen der leckeren Desserts. Und einen wunderbar leckeren Mittagstisch gibt’s im CafĂ© DĂ©lice in der Osterstraße 168.

Dankesehr, Nata, fĂŒr den inspirierenden Nachmittag in deinem schönen Suntree Studio!

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Wenn du in Hamburg wohnst – oder die schöne Hansestadt besuchst – schau‘ doch mal bei Nata und Friederike vorbei. Die Adresse ist:

SUNTREE Studio + Studiofrigo
Hellkamp 60
20255 Hamburg

www.suntreestudio.com
www.studiofrigo-hamburg.com

Fotos: Igor Trepeshchenok (3 + 6), Sabine Wittig (1,2,4,5,7-11)

Eine kleine Auswahl von Natas Keramik findest du bei la mesa.

Unterwegs: 2,5 Tage Hamburg

Elphilharmonie Hamburg | Foto: Sabine WittigDie letzte Station auf unserer kleinen SommerstĂ€dtereise war Hamburg. Und ich hab‘ dir auch aus der schönen Hansestadt eine Handvoll Lieblingsadressen mitgebracht. Wenn du samstags in Hamburg bist und gut durchmischte FlohmĂ€rkte magst, möchte ich dir unbedingt die Flohschanze ans Herz legen. Jeden Samstag von acht bis 16 Uhr findest du rund um die Alte Rinderschlachthalle Geschirr, Kleidung, Möbel, Deko & Co. aus vielen Jahrzehnten. Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal dort – und wie damals hat es auch heuer BindfĂ€den geregnet (deshalb gibt’s auch kein Foto). Aber wie damals sind wir auch diese Mal fĂŒndig geworden und haben unter anderem zwei hĂŒbsche Retrolampen gekauft (du siehst einen kleinen Teil der einen hier auf einem meiner Instagram-Fotos). Von der Flohschanze aus kannst du durch das Schanzenviertel schlendern, Kaffee bei Herrn Max trinken und bei Lokaldesign (wundervoller Interiorladen), im Gebrauchtwarenkaufhaus Genbrug und bei Human Empire (Interior, Papeterie und Mode) stöbern.

Klippkroog, Große Bergstraße 255, Hamburg (Altona) | Foto: Sabine Wittig

Restaurant Klippkroog in Altona

Zum (Abend-)essen empfehle ich dir den Klippkroog in Altona – nur ein paar Schritte vom S-Bahnhof entfernt. Die Einrichtung eine Augenweide (feinstes Industrial Vintage), die Mitarbeiter super nett und das Essen wahnsinnig lecker.

CafĂ© Forelle, Erzberger Straße 14, Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Café Forelle in Altona (Ottensen)

Ebenfalls in Altona findest du das CafĂ© Forelle. Schönes Interieur – der Hingucker sind wundervoll tĂŒrkisfarbene Fliesen. Wir waren erst kurz vor Ladenschluss dort, deshalb hat’s nur noch auf eine Limo gereicht. Das Essen testen wir dann beim nĂ€chsten Mal.

Das 7. Zimmer Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Das 7. Zimmer in Eppendorf

Schon lange steht das 7. Zimmer auf meiner Diese-LĂ€den-mag-ich-unbedingt-mal-besuchen-Liste. Jetzt hat’s geklappt. Auf dem Heuboden einer alten Brotfarbik findest du hier (Interior-)SchĂ€tze beinahe jeder Stilrichtung. Nostalgisches, Kurioses, AlltĂ€gliches. Barock, Industrial, Landhaus. Alles fein gemixt.

Suntree Studio, Hellkamp 60, Hamburg (EimsbĂŒttel) | Foto: Sabine Wittig

Suntree Studio in EimsbĂŒttel

Mein letzter Tipp ist ein kleiner, feiner Showroom in EimsbĂŒttel, den sich zwei kreative Frauen teilen: die Keramikerin Nata Pestune mit ihrem Label Suntree Studio und die Grafikgesignerin Friederike Stoffregen mit dem Papeterie-Label Studiofrigo. Natas Arbeit werde ich demnĂ€chst im Rahmen meiner Serie Atelierbesuche hier vorstellen.

Übrigens: Die Suntree Studio Keramik gibt’s schon bei la mesa – die hĂŒbschen Prints von Friederike werde ich ab Oktober im Sortiment haben.

Fotos: Sabine Wittig

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TschĂŒss Detail am Dienstag – hallo Inspiration am Dienstag

Room to dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen | Foto: Sabine WittigAm 3. Dezember 2013 ist hier mein erstes Detail am Dienstag erschienen. 168 Wochen lang hab‘ ich immer dienstags eine aktuelle Deko aus unserem Zuhause  gezeigt. Jetzt wird es Zeit fĂŒr eine neue Kolumne. Ich möchte den Fokus etwas erweitern und nicht mehr nur auf Einzelheiten aus meinen vier WĂ€nden beschrĂ€nken. KĂŒnftig sollen ganz einfach Dinge, die mir besonders gut gefallen und die mich inspirieren, im Mittelpunkt stehen. Das kann ein Blumenstrauß sein, eine Textur, das Styling in einem Restaurant, ein Flohmarktfund oder, oder, oder.

Der Zeitpunkt bleibt derselbe: Immer dienstags gibt’s eine Inspiration. Ich fĂ€nd’s schön, wenn du am neuen Konzept ebenso Freude hĂ€ttest wie bislang an den Dienstagsdetails.

Room to dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen | Foto: Sabine WittigMeine Inspiration fĂŒr diese Woche ist die aktuelle Tischdekoration in Sabines Concept Store Room to Dream in MĂŒnchen. Ich hab‘ Sabine letzten Donnerstag ziemlich spontan besucht (wir tauschen uns gerne und regelmĂ€ĂŸig aus) und war hingerissen von ihrer pastelligen Ostertafel – eine feine Kombination verwaschener Pudertöne. Sabine gehört zu den Menschen, die rosafarbene Tische dekorieren können, ohne dass es kitschig wird. Einfach schön!

Room to dream, Lenbachplatz 7, MĂŒnchen | Foto: Sabine Wittig
*Immer dienstags zeige ich hier kĂŒnftig Dinge, die mir besonders gut gefallen und mich inspirieren.

Fotos: Sabine Wittig

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Berlin-Tipp: Ladencafé Eliza in Kreuzberg (inklusive Kuchenrezept)

CafĂ© Eliza, Sorauer Straße 6, Berlin-Kreuzberg | Fotos: Sabine Wittig

Wenn ich in Berlin bin, versuche ich immer, einen Besuch im Eliza einzuplanen. Nicht nur des feinen Kaffees und der leckeren Kuchen wegen (laut Aussage eines Gastes gibt es hier den besten Carrot Cake der Welt), sondern auch, weil sich Anne Hinkels Ladencafé stÀndig verÀndert und man die wundervollsten (Vintage-) Wohnsachen dort kaufen kann.

Anne Hinkel und ihr Café Eliza in Berlin-Kreuzberg | Foto links: schoberfoto.de; Foto rechts: Sabine Wittig

Links: Anne Hinkel (Foto: schoberfoto.de); rechts: Blick in den Ladenraum des Cafés

Anne ist gelernte Dekorateurin. Sie arbeitet (auch heute noch ab und zu) freiberuflich als Set-Dresserin beim Film und hat sich mit dem Eliza den Traum vom eigenen GeschĂ€ft erfĂŒllt. „Das Eliza bin ich – hier kann ich alle meine Ideen umsetzen, alles so machen, wie ich es gerne möchte“, erzĂ€hlt sie. Seit MĂ€rz 2013 tut sie das mit Herz und Seele. Und schafft damit diese ganz besondere AtmosphĂ€re, die ihre GĂ€ste so mögen.

Als leidenschaftliche TrödelmarktgĂ€ngerin sammelt Anne schon seit Jahren Möbel, Geschirr, Lampen und etliches mehr.  Als sie ihr LadencafĂ© eröffnete, hatte sie genĂŒgend Zusammengetragenes fĂŒr die Einrichtung und Dekoration. Beides verĂ€ndert sich ĂŒbrigens regelmĂ€ĂŸig – denn Anne findet immer neue SchĂ€tze, tauscht Tische, StĂŒhle, SchrĂ€nke aus und dekoriert liebend gerne um.

CafĂ© Eliza, Sorauer Straße 6, Berlin-Kreuzberg | Foto: Sabine Wittig

Ein paar besondere SchĂ€tze haben kĂŒrzlich zu Anne gefunden: Eine Architektin aus Frankfurt hatte alte Fotos des CafĂ©s – das frĂŒher eine Seifenhandlung war – vorbeigebracht. Sie zeigen die ehemalige Ladenbesitzerin (die Großtante der Architektin) vor der EingangstĂŒr zu ihrem GeschĂ€ft. Die Bilder haben einen Ehrenplatz im Eliza bekommen – und ich glaube nicht, dass Anne sich von ihnen trennen wird.

CafĂ© Eliza, Sorauer Straße 6, Berlin-Kreuzberg | Fotos: Sabine Wittig

In einem Nebenraum des CafĂ©s versammelt Anne Flohmarktfunde und Wohnaccessoires aus aktuellen Kollektionen. Zur Freude ihrer Kunden, die gerne und regelmĂ€ĂŸig zum Stöbern vorbeischauen.

eliza 500

Hin und wieder werden Teile des Mobiliars verkauft  – eine gute Gelegenheit, schöne StĂŒcke fĂŒrs eigene Zuhause zu ergattern.

Eliza
Café und Lieblingsladen
Sorauer Straße 6
Berlin Kreuzberg (Wrangelkiez)
www.elizaberlin.de

Elizas veganes Schoko-Bananen-Brot. Das Rezept gibt's auf azurweiss | Foto: Sabine Wittig

Anne war so nett und hat mir das Rezept fĂŒr das bei ihren GĂ€sten so beliebte Schoko-Bananen-Brot verraten. Ich hab’s kĂŒrzlich ausprobiert – lecker!

Zutaten:

250 g Dinkelmehl
3,5 TL Backpulver
1 TL Natron
150 g brauner Zucker
100 g Zartbitterschokolade (vegan)
100 g gehackte Mandeln
4 reife Bananen, zerdrĂŒckt
230 ml Mandelmilch (alternativ Soja- oder Haselnussmilch)
100 ml Rapsöl

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kastenform (ca. 30 cm lang) mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver und Natron sieben, mit Zucker mischen.

Schokolade hacken, mit den Mandeln mischen und unterheben.

Bananen, Mandelmilch und Öl zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Teig in die Form fĂŒllen und ca. 45 – 50 min. backen. StĂ€bchenprobe machen!

Wer mag, kann den Kuchen mit geschmolzener Zartbitterschokolade und getrockneten Bananenchips dekorieren. Guten Appetit!

Fotos: schoberfoto.de (3), Sabine Wittig (1,2, 4 bis 10)

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Stippvisite in Haarlem

FahrrĂ€der abstellen verboten | Haarlem | Foto: Sabine WittigDie kleine, feine Designmesse Show Up fĂŒhrte Herrn azurweiss und mich vergangene Woche ins niederlĂ€ndische Haarlem. Meine liebsten Messe-Entdeckungen zeige ich dir in den nĂ€chsten Tagen. FĂŒr heute lasse ich ein paar gute Adressen hier – falls du Amsterdams entzĂŒckender kleiner Schwester einmal einen Besuch abstatten magst.

Portrait Concept Store, Raamvest 29a, 2011 ZJ Haarlem | Foto: Sabine Wittig

Portrait Concept Store

Einkaufen

Wunderbar zusammengestelltes Sortiment (Interior, Mode, Stationary): Portrait Concept Store, Raamvest 29a (siehe Foto oben)

Klasse sortierter Buchladen: H. de Vries Boeken, Gedempte Oude Gracht 27

Mehrere Mini-LĂ€den unter einem Dach. Auf den ersten Blick schrecklich ramschig, aber drinnen gibt’s echte Midcentury SchĂ€tzchen. Raaks Halle, Drossestraat 2

Sehr fein ausgewÀhltes Sortiment (vor allem Wohnaccessoires, Geschenke und Papeterie) Mashed Concept Store, Kleine Houtstraat 19

Schlichte Mode fĂŒr Damen, Babys und Kleinkinder. Dazu Schmuck und Wohnaccessoires – und eine Tasse Kaffee gibt’s auch. Einfach schön!  Foof, Kleine Houtstraat 23

Genießen
Nennt sich zwar Café, ist aber auch ein wundervoller Ort, um (ausgesprochen gut!) zu Abend zu essen. Unser Liebling! Café Colette, Oude Groenmarkt 22

Herrlich unkompliziert und lecker: Dijkers, Warmoestraat 5-7

Die perfekte Kaffeepause. Entweder du sitzt draußen zum Leutegucken an der lebendigen FußgĂ€ngerzone oder du gehst nach drinnen und genießt Kaffee und Kuchen mit Blick auf das idyllische Hofje. Hofje zonder Zorgen, Grote Houtstraat 14A

Leuchtende HortensienbÀlle in Haarlem | Foto: Sabine Wittig Schönes Wochenende!

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Nachhaltig einkaufen in Berlin: Standard Saubere Sachen

Standard Saubere Sachen in Neukölln | Foto: Therese Aufschlager

Katrin Hieronimus (links) und Katharina Beth. Foto: Therese Aufschlager

Seit letzten Dezember gibt es in Berlin eine neue Adresse fĂŒr nachhaltige, zeitlose Mode, feine (Wohn-)accessoires und ausgesucht Kulinarisches: Standard Saubere Sachen. Das Konzept steht fĂŒr gutes Design, faire Produktion und Ökologie.

Die beiden GrĂŒnderinnen Katrin und Katharina kennen sich von gemeinsamen Theaterprojekten – Katharina ist KostĂŒmbildnerin, Katrin BĂŒhnen- und KostĂŒmbildnerin. Aus privatem Interesse an grĂŒner Mode ist die Idee fĂŒr den gemeinsamen Laden entstanden. Neben Kleidung fĂŒr Damen, Herren und Kinder verkaufen die beiden Papeterie, Schmuck, Kosmetik und einiges mehr zum Verschenken und Selbstbehalten. Alles sehr sorgsam ausgewĂ€hlt und immer mit einer ‚grĂŒnen‘ Geschichte. Schon nach kurzer Zeit wurden die ersten Kunden zu Stammkunden. „Meine Jeans kaufe ich ab jetzt nur noch bei Euch“, sagte z. B. ein Kunde, der eher zufĂ€llig in den Laden kam.

Mitte Juni hab‘ ich Katrin und Katharina in ihrem hĂŒbschen GeschĂ€ft in Neukölln besucht und mit ihnen ĂŒber ihr Konzept gesprochen.

Standard Saubere Sachen | Fotos: Sabine Wittig

Mode und Accessoires, die mit Sicherheit mehr als eine Saison gerne getragen werden. Im Sortiment sind z. B. die Marken markl miura und Beaumont Organic

Was ist das Besondere an eurem Konzept?

Mit dem Wissen um die ZustĂ€nde in der ’normalen‘ Modeindustrie fiel es uns zunehmend schwer, noch was anderes zu kaufen als nachhaltige Kleidung und wir haben uns immer intensiver mit dem Thema ‚grĂŒne Mode‘ beschĂ€ftigt. Wir verkaufen nur Dinge, die fair und nachhaltig produziert werden – und die uns natĂŒrlich auch gefallen. Wir wollen keine schnellen Modetrends bedienen, sondern unseren Kunden Lieblingsteile anbieten, an denen sie lange Freude haben. Erweitert haben wir unser Angebot durch Recycling- und Upcycling Produkte, z. B. um GlĂ€ser und Vasen aus alten Weinflaschen, Espressotassen aus gepresstem Kaffeesatz und Taschen aus gebrauchten ReissĂ€cken.

Standard Saubere Sachen | Foto: Sabine Wittig

Upcycling made in Berlin: Jesper Jensen fertigt Vasen und Becher aus alten Weinflaschen. Die PapierblĂŒten sind von Jurianne Matter.

Was bedeutet euch euer Laden ganz persönlich?

Im Theaterbetrieb muss man bei den Materialien fĂŒr BĂŒhnenbilder und KostĂŒme  leider oft Abstriche hinsichtlich ihrer Herkunft machen. Auch deshalb ist ‚Standard‘ eine Herzensangelegenheit fĂŒr uns. Zudem ist der Laden unser zweites Standbein und soll uns helfen, mehr Zeit hier in Berlin zu verbringen. Als Theater-Ausstatterinnen arbeiten wir oft in anderen StĂ€dten, was mit Kindern nicht immer so einfach zu organisieren ist.

Standard Saubere Sachen, Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Links: Der knallgelbe Kulturbeutel kommt aus Uganda. Im Rahmen des Projekts ‚Women For Better Life‘ nĂ€hen – meist HIV-positive – Frauen Taschen aus gebrauchten Reis- und Zuckerverpackungen. Rechts: Tragbare, zeitlose Mode fĂŒr Frauen zwischen 25 und 75 ist das Herz von Standard.

Nach welchen Kriterien wÀhlt ihr Produkte und Lieferanten aus?

Es muss immer eine ’saubere‘ Geschichte hinter den Produkten stehen. Zum Beispiel das Recycling von Jeansstoffen um daraus Pullover zu stricken. Oder T-Shirts, die in Deutschland von ehemaligen FlĂŒchtlingen genĂ€ht werden. Oder der Stoff, der aus PlastikmĂŒll aus dem Meer gewonnen wird um Röcke daraus zu nĂ€hen.

Standard Saubere Sachen | Foto: Sabine Wittig

Papeterie, KĂŒnstlerarbeiten, Feines fĂŒr den Gaumen: Besondere Geschenke fĂŒr beinahe jeden Anlass.

Liebe Katrin, liebe Katharina – herzlichen Dank fĂŒr die Einblicke!

Standard Saubere Sachen | Fotos: Sabine Wittig

Standard Saubere Sachen
Reuterstraße 53
12047 Berlin (Neukölln)

Geöffnet:
Dienstag bis Freitag 12 bis 19 Uhr
Samstag 12 bis 16 Uhr

Du findest Standard auch bei Facebook und Instagram

Weitere Lieblingsadressen in Berlin gibt’s hier.

Fotos: Therese Aufschlager (1), Sabine Wittig (2 bis 9)

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