Blitzschnell gemacht: drei Dekotipps mit Tapete

Tapetenbahn als Bild
Tapetenwechsel ganz ohne Kleister & Co.: Eine einzelne mintfarbene Tapetenbahn ist seit heute der Star in meinem Arbeitszimmer. Ich hab‘ sie hinter der Heizung hochgezogen und mit goldenem Washi Tape an der Wand fixiert. Fertig.
Tapete Farrow an Ball
Jetzt reicht vom Schreibtisch aus ein Blick nach rechts um die beruhigende Wirkung des wei√üen Vogelschwarms auf dem matten, mintgr√ľnen Hintergrund zu genie√üen.
Tapetenbild
Bildsch√∂n: Wer’s lieber etwas kleiner mag, h√ľllt einfach einen Keilrahmen in ein zurecht geschnittenes Tapetenst√ľck und h√§ngt oder lehnt ihn an die Wand.
Banderole aus Tapete
Musterst√ľck: Hier macht ein Streifen Tapete einen schlichten Blumentopf im Handumdrehen zum feinen Hingucker.
Tapete Yukutori von Farrow & Ball
So wirkt die Tapete wenn sie die gesamte Wand schm√ľckt. Sie hei√üt √ľbrigens Yukutori und ist von Farrow & Ball. Auf den ersten vier Bildern ist die Farbe 4303 zu sehen, auf dem letzten Bild die Farbnummer 4304.

Die Tapete wurde mir von Farrow & Ball zugeschickt. Dankesch√∂n daf√ľr!

Fotos 1 bis 4: Sabine Wittig
Foto 5 (ganz unten): Farrow & Ball

Kulinarische Kindheitserinnerungen …

… so das Motto, das sich Clara, Jeanny und Rike von der „Post aus meiner K√ľche“ f√ľr ihre¬†M√§rz-Tauschaktion ¬†ausgedacht hatten. Omas Rhabarberkuchen, Wassereis, Dampfnudeln, Quittengelee, Grie√übrei mit Zucker und Zimt, Zitronenkuchen, Linzer Torte, Cornflakes Schokocrossies, Brausepulver und das herrlich fruchtige¬†Orangeneis vom Eismann, der fast jeden Sommerabend mit seinem kleinen Bus in unsere Stra√üe kam.¬†Allein die Liste meiner¬†s√ľ√üen Kindheitserinnerungen (die¬†deftigen¬†hab‘ ich mal¬†weggelassen)¬†ist lang und am allerliebsten h√§tte ich¬†Susanne,¬†meiner entz√ľckenden¬†Tauschpartnerin,¬†den Rhabarberkuchen nach Omas Rezept gebacken. Aber die Reise in den Norden der Republik w√§re ihm sicher nicht gut bekommen. Deshalb hab ich Rhabarbergelee gekocht und ihr ein Gl√§schen ins Paket gelegt.

Rhabarbergelee und Plätzchen
Ein weiteres Kuchenhighlight meiner Kindheit war der Zitronenkuchen.¬†Dabei konnte die Glasur nicht dick genug sein und am liebsten h√§tte ich nur sie¬†gegessen. F√ľr Susanne gab’s deshalb kleine M√ľrbteigh√§schen mit ordentlich Zitronenguss. Dritte im Bunde waren Cornflakes Schokocrossies.¬†Die kleinen Knusperberge¬†waren die ersten K√∂stlichkeiten, die ich als Kind selbst hergestellt hab‘ und¬†sie geh√∂ren¬†heute noch zu meinem¬†Backrepertoire.

√úbrigens habe ich ein ganz grandioses Tauschp√§ckchen von Susanne bekommen und ich hab so ein bisschen den Verdacht, dass sie Gedanken lesen kann. Denn sie hat mir tats√§chlich kleine Linzer T√∂rtchen (ich hatte als Kind eine regelrechte Linzer Phase), selbst gemachtes Brausepulver (muss ich dazu noch was sagen?) und eine feine Erdbeermarmelade (so schmeckte schon immer der Sommer!) geschickt. Dankesch√∂n nochmals, liebe Susanne, f√ľr die k√∂stliche Post aus deiner K√ľche!

Auf ihrem Blog Serendipity verr√§t Susanne √ľbrigens die Rezepte zu ihren Kindheitserinnerungen.