Herbstrosa: Dahlien und Chrysanthemen

Dahlien und Chrysanthemen | Fotos: Sabine Wittig, azurweiss

Frisch gepfl├╝ckt: Dahlien und Chrysanthemen. Da sich die W├╝hlm├Ąuse in unserem Garten so wohl f├╝hlen, pflanze ich keine Dahlien mehr direkt in die Erde. Sie w├╝rden in k├╝rzester Zeit zur M├Ąusedelikatesse werden. Meine Dahlien wachsen seit dieser Saison in T├Âpfen und stehen auf der Terrasse.

Dahlien | Foto: Sabine Wittig, azurweiss

Sie bl├╝hen unerm├╝dlich – wenn auch nicht in der Farbe, in der ich sie gekauft hab‘. Der urspr├╝nglich so zarte Lachston ist zu Himbeereisrosa geworden. Auch sch├Ân.

Dahlien und Chrysanthemen | Fotos: Sabine Wittig | www.azurweiss.de

Mindestens genauso h├╝bsch sind die zerzausten Chrysanthemen in herrlichem Blassrosa.

Dahlien | Foto: Sabine Wittig, azurweiss

Fotos: Sabine Wittig

Im Museum der K├Âniglichen Porzellan-Manufaktur KPM in Berlin

K├Ânigliche Porzellan-Manufaktur Berlin | Foto: KPM

K├Ânigliche Porzellan-Manufaktur Berlin | Foto: KPM

[Werbung*] Berlin. Immer wenn ich dort bin, f├╝hrt mindestens ein Weg zu KPM. Manchmal schauÔÇś ich nur in dem h├╝bschen kleinen Shop ÔÇ×The BoxÔÇť in den Hackeschen H├Âfen vorbei, meist gehtÔÇÖs aber zum Flagshipstore in die Wegelystra├če. Hier befindet sich auch das Museum des Porzellanherstellers. W├Ąhrend meiner letzten Berlinreise im M├Ąrz hab‘ ich mir daf├╝r mal wieder Zeit genommen. Seit meinem letzten Besuch vor ein paar Jahren hat sich manches ver├Ąndert.

Mitmach-Manufaktur KPM Berlin | Foto: KPM

Mitmach-Manufaktur KPM Berlin. In der Mitte an der Wand: das kobaltblaue Zepter, mit dem das Porzellan seit der Gr├╝ndung der Manufaktur gemarkt wird. | Foto: KPM

So gibt es dort jetzt die KPM Mitmach-Manufaktur. Ein sch├Âner heller Raum, in dem man den Manufakturisten nicht nur ├╝ber die Schulter schauen, sondern in Workshops auch selbst Hand anlegen kann. Ich durfte w├Ąhrend meines Besuchs ein Milchk├Ąnnchen und eine Tasse mit Henkel versehen – und wei├č Manufakturporzellan seitdem noch mehr zu sch├Ątzen. Denn: Was sich trivial anh├Ârt, erfordert au├čerordentliches Fingerspitzegef├╝hl. Der Henkel wird pr├Ązise angesetzt und mit Schlicker (so nennen Porzelliner ihren Klebstoff) fixiert. Reste des Schlickers m├╝ssen sehr schnell und sehr gr├╝ndlich wieder entfernt werden, ohne dabei Tasse oder Henkel zu verformen. Und die Gefahr ist gro├č, denn das Porzellan ist in diesem Stadium noch ganz weich.

Mitmachmanufaktur KPM Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Geht nur mit viel Erfahrung und Gef├╝hl: die manuelle Fertigung von Porzellan. Fotos: Sabine Wittig

Den Henkel hab‘ ich zwar mehr oder weniger gerade hinbekommen, aber beim Entfernen des Schlickers hab‘ ich aufgegeben und das der Expertin ├╝berlassen.

Mitmach-Manufaktur KPM Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Porzellan besteht aus Kaolin, Feldspat und Quarz. Die genaue Rezeptur – das Arkanum – bleibt aber ein wohl geh├╝tetes Geheimnis. Fotos: Sabine Wittig

KPM Mitmach-Manufaktur | Fotos: Sabine Wittig

Farben, Marken, Qualit├Ąt: unterschiedliche Themeninseln in der Mitmach-Manufaktur geben Einblicke in die Herstellung von KPM Porzellan. Fotos: Sabine Wittig

Auch ohne Workshop lohnt es sich, sich in der Mitmach-Manufaktur genauer umzusehen. Du erf├Ąhrst hier viele Details der Porzellanherstellung, kannst anfassen, staunen, nachvollziehen. Oder dich einfach nur inspirieren lassen.

Museum KPM K├Ânigliche Porzellan-Manufaktur | Foto: KPM

Ausstellungsraum in der K├Âniglichen Porzellan-Manufaktur Berlin | Foto: KPM

Die K├Ânigliche Porzellan-Manufaktur ist Berlins ├Ąltester noch existierender Handwerksbetrieb. Gegr├╝ndet wurde sie von Friedrich II., dem Gro├čen, der 1763 eine bestehende Porzellanmanufaktur des Berliner Kaufmanns Ernst Gotzkowsky erworben hatte. Der ‚Alte Fritz‘ selbst lie├č bei KPM 21 Hofservice f├╝r die k├Âniglichen Schl├Âsser fertigen und bezeichnete sich selbst als sein bester Kunde. Bis zur Abdankung Kaiser Wilhelms II. im Jahr 1918 war die Manufaktur im Besitz von sieben K├Ânigen und Kaisern.

Die Geschichte von KPM – sie ist eng mit der Geschichte Preu├čens und Berlins verkn├╝pft – wird in der Ausstellung anhand vieler Exponate erz├Ąhlt. Man braucht nicht unbedingt eine F├╝hrung, denn alle St├╝cke sind ausf├╝hrlich beschrieben. Aber spannender wird der Rundgang mit F├╝hrer auf jeden Fall. Ich hab‘ die Erkl├Ąrungen und Anekdoten rund um das wei├če Gold sehr genossen, viel ├╝ber die Porzellanherstellung dazugelernt und jede Menge (Kunst)Geschichtliches aus den unterschiedlichen Epochen – vom Rokoko ├╝ber das Bauhaus bis heute – erfahren.

Porzellanformen und Service Urbino im Museum bei KPM Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Inspirierend pr├Ąsentiert: Gussformen f├╝r die Porzellanherstellung (links). Eins meiner Lieblingsgeschirre von KPM: die Serie Urbino – entworfen 1930 bis 1932 von Trude Petri (rechts). Fotos: Sabine Wittig

Ein wundervolles Highlight der KPM Welt ist die Inszenierung der historischen Ringkammerofenhalle. Die Ofenkammern – in denen einst das Porzellan gebrannt wurde – sind heute R├Ąume f├╝r die inspirierende Zurschaustellung von Geschirr, Formen, Hilfsmitteln und sogar Scherben. Herrlich!

Ringkammerofenhalle KPM Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Die einstigen Ofenkammern werden heute als B├╝hne f├╝r kreative Inszenierungen genutzt. Fotos: Sabine Wittig

KPM Berlin Museumscaf├ę | Fotos: Sabine Wittig

Aus welcher Tasse magst du deinen Kaffee genie├čen? Im KPM Caf├ę hast du freie Wahl beim Geschirr. Ich hab‘ mich f├╝r Kurland entschieden – ein KPM Klassiker. Die Serie ist im Jahr 1790 (!) entstanden und tr├Ągt den Namen des damaligen Auftraggebers, dem Herzog von Kurland. Fotos: Sabine Wittig

Nach dem Museumsbesuch kannst du im KPM Flagshipstore st├Âbern (es gibt dort auch immer ein paar preisreduzierte II.Wahl-St├╝cke und wenn du Gl├╝ck hast, ist dein Lieblingsservice dabei) und Kaffee und Kuchen im KPM Caf├ę genie├čen.

*Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie ├╝ber Porzellanmuseen. Ich schreibe diese Serie, weil kein anderer Werkstoff mich so fasziniert wie das wei├če Gold. KPM hat mir f├╝r diesen Artikel freien Eintritt ins Museum erm├Âglicht und eine F├╝hrung sowie einen Mini-Workshop in der Mitmach-Manufaktur organisiert. Deshalb ist mein Beitrag als Werbung gekennzeichnet. Herzlichen Dank nochmals an KPM f├╝r die spannenden und inspirierenden Stunden – und bis zum n├Ąchsten Mal!

KPM Welt
Museum und Flagshipstore
Wegelystra├če 1
Ge├Âffnet Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr
S-Bahn: Tiergarten

www.kpm-berlin.com

Fotos: KPM (1, 2, 10); Sabine Wittig (3 bis 9 und 11 bis 16)

Porzellan trifft Birkenrinde: Anna Badur & Moya Birchbark

Ausstellung von Anna Badur und Moya Birchbark bei Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigZwei kreative Designerinnen, beide leben in Berlin, jede f├╝hrt ihr eigenes kleines Label. Anna Badur und Anastasiya Koshcheeva. Anna entwirft Wundervolles aus Porzellan, Stoff und Stein. Anastasiya hat sich ganz der Birkenrinde als Werkstoff f├╝r ihre┬á Wohnaccessoires verschrieben. Bei einer Veranstaltung haben die beiden Frauen sich kennengelernt und arbeiten seitdem immer mal wieder zusammen. Ihr letztes Projekt: eine gemeinsame Ausstellung ihrer Produkte. Ich hab‘ die beiden im M├Ąrz – am vorletzten Tag der Ausstellung – in Berlin besucht und war begeistert, wie fein ihre Kollektionen zusammenpassen.

Anna Badur und Moya Birchbark bei Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigAnnas Arbeiten kenne ich schon l├Ąnger – vor allem ihre erst k├╝rzlich entstandenen Porzellanserien mag ich sehr. Die Teller, Becher und Vasen haben etwas Fl├╝chtiges, Leichtes. Erinnern an Wasser, Nebel, Gischt und an die permanent wechselnden Muster, die Meereswellen in Sand zeichnen. Das verwundert nicht, denn Annas wichtigste Inspiration ist die Nordseek├╝ste. Dort ist sie aufgewachsen.

Porzellanserie TIDE von Anna Badur | Foto: Sabine WittigDie Dessins werden von Hand aufgemalt und sind auf jedem St├╝ck ein bisschen anders.┬á Seit Februar gibt’s Becher und Vasen der Serie TIDE auch bei la mesa.

Moya Birchbark im Showraum Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigBirkenrinde als Material f├╝r Wohnaccessoires? Was man wohl nicht auf Anhieb in Zusammenhang bringt, ist in Wirklichkeit traditionelle sibirische Handwerkskunst. Unter ihrem Label MOYA verwandelt die deutsch-russische Designerin Anastasiya Koshcheeva das Naturprodukt in schlichtes, nachhaltiges Design.So sch├Ân. F├╝r ihre Vorratsdosen, Leuchten und Hocker nutzt sie naturbelassene Rinde aus der Taiga Sibiriens. Geerntet wird einmal pro Jahr. Dabei wird darauf geachtet, dass die innere Rindenschicht nicht verletzt wird und die B├Ąume keinen Schaden nehmen.

Vorratsdosen aus Birkenrinde von Moya und Porzellanteller von Anna Badur | Foto: Sabine WittigWomit ich nicht gerechnet h├Ątte: Die Vorratsdosen sind lebensmittelecht – Kaffee, Tee und Leckereien d├╝rfen also ohne zus├Ątzliche Verpackung rein. Die Beh├Ąlter k├Ânnen mit Wasser ausgesp├╝lt werden, ohne dass sich das Material verzieht, austrocknet oder por├Âs wird. Ziemlich gut, oder?

Showraum Trofejas in Berlin-Charlottenburg | Fotos: Sabine WittigNicht nur die Produkte von Anna und Anastasiya passen aufs Sch├Ânste zusammen – die beiden Designerinnen haben sich f├╝r ihre Ausstellung auch einen perfekten Rahmen gew├Ąhlt: den Showraum Trofejas im Erdgeschoss eines Wohnhauses in Berlin-Charlottenburg. Die eklektische M├Âblierung des Raums erzeugt spannende Stilbr├╝che und ist wunderbare B├╝hne f├╝r feines Design. Schon bald findet dort eine weitere – sicher sehenswerte – Ausstellung statt: Dieses Mal treffen Schmuck und Fotokunst aufeinander. Schau‘ doch vorbei, wenn du in Berlin wohnst – oder in der N├Ąhe bist.

Einladung zur Ausstellung im Trofejas Showraum in Berlin-Charlottenburg

Der Trofejas Showraum befindet sich in der Wielandstra├če 31 in Berlin-Charlottenburg. Einfach w├Ąhrend┬á der ├ľffnungszeiten an der Haust├╝r klingeln!

Fotos: Sabine Wittig; Ausstellungseinladung: Trofejas, ├ťlle Kouts, Jurga Graf

Zu Besuch im Museum der Porzellanmanufaktur F├╝rstenberg

Museum Schloss F├╝rstenberg an der Weser | Foto: F├╝rstenberg

Lohnender Zwischenstopp auf unserem Weg an die Ostsee: Das Museum Schloss F├╝rstenberg im Weserbergland. | Foto: F├╝rstenberg

Wenn du hier schon l├Ąnger mitliest, kennst du meine Schw├Ąche f├╝r feines Porzellan. ┬á Immer, wenn wir auf Reisen gehen, schaue ich, ob nicht ein Porzellanmuseum auf der Strecke liegt. Auf dem Weg in einen kurzen Ostsee-Februar-Urlaub war’s f├╝r Herrn azurweiss und mich nur ein kleiner Schlenker zum Museum der Porzellanmanufaktur F├╝rstenberg. Die Manufaktur wurde 1747 von Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenb├╝ttel gegr├╝ndet und noch heute entstehen dort die wundervollen Produkte aus ‚wei├čem Gold‘ gr├Â├čtenteils in Handarbeit. Das Museum befindet sich direkt neben der Manufaktur – im ehemaligen herzoglichen Jagdschloss. Es wurde erst im M├Ąrz 2017 – nach l├Ąngerer Umbau- und Sanierungsphase – neu er├Âffnet. Das Konzept: Die faszinierende Geschichte der Manufaktur hautnah erlebbar machen. Uns hat die Mischung aus klassischer Exponatpr├Ąsentation, kleinen Geschichten, digitaler Projektion, Besucherwerkstatt und Mitmachbereichen, in denen Anfassen ausdr├╝cklich erw├╝nscht ist, bestens gefallen. Und ich hab‘ mich gefreut, dass Museumsleiter Dr. Christian Lechelt (den ich ein ganz kleines Bisschen um seinen Job beneide) sich w├Ąhrend unseres Besuchs Zeit genommen und ein wenig aus dem N├Ąhk├Ąstchen geplaudert hat. Auch im Vorfeld durfte ich ihm einige Fragen stellen – daraus ist das folgende Interview entstanden:

Porzellanmuseum F├╝rstenberg in F├╝rstenberg an der Weser | Foto: F├╝rstenberg

Porzellangeschichte(n) – wundersch├Ân erz├Ąhlt | Foto: F├╝rstenberg

Was fasziniert Sie am Werkstoff Porzellan?

Porzellan ist ein ganz eigenwilliger und eigent├╝mlicher Werkstoff. Der ber├╝hmte Direktor der Meissener Manufaktur in den 1920er Jahren, Max Adolf Pfeiffer, hat es treffend ausgedr├╝ckt: ÔÇ×Porzellan ist der sch├Ânste Werkstoff, den der Mensch sich selbst geschenkt hat.ÔÇť Zwei Aspekte kommen hier zum Ausdruck: Zun├Ąchst die ├ästhetik des Materials. Schneewei├č, spiegelgl├Ąnzend, lichtdurchscheinend. Das ist unvergleichlich und nur dem Porzellan eigen. Es gibt kein anderes Material, das diese Qualit├Ąten besitzt. Zum anderen ist Porzellan, historisch betrachtet, so etwas wie der erste ÔÇÜKunststoffÔÇś der Menschheitsgeschichte. Denn es gibt diesen Werkstoff nicht in der Natur, er muss k├╝nstlich hergestellt werden. Es werden Rohstoffe kombiniert und einer bestimmten Prozedur unterzogen, um schlie├člich ein neues Material mit Eigenschaften zu erhalten, die Ausgangsstoffe nicht besitzen.

Neben diesen materialimmanenten Faktoren spielt auch die ├╝ber tausendj├Ąhrige Geschichte des Porzellans eine gro├če Rolle. Zun├Ąchst war die Porzellanherstellung das Privileg Ostasiens. Er- oder besser gefunden in China, dann auch in Korea und Japan etabliert, gelangten erste St├╝cke im Mittelalter nach Europa. Dort sorgten sie f├╝r Staunen und Furore, da die Vasen und Schalen unvergleichbar waren mit allen anderen keramischen Erzeugnissen, zu deren Fertigung man damals in Europa in der Lage war. Da man sich nicht erkl├Ąren konnte, wie diese Objekte beschaffen und hergestellt worden waren, glaubte man, es mit Wunderdingen zu tun zu haben. Tats├Ąchlich galt Porzellan bis in die Neuzeit als wundert├Ątig, giftanzeigend oder giftneutralisierend. Deshalb geh├Ârten Porzellanobjekte in jede gute Kunst- und Wunderkammer und wurden damit ein Teil h├Âfischer Repr├Ąsentation.

Mit der Entdeckung des Seewegs nach Ostasien begann ein reger Warenaustausch und immer mehr Porzellan gelangte seit dem 17. Jahrhundert nach Europa. Aus den vermeintlichen wundert├Ątigen Objekten wurden nun begehrte Luxusartikel, die man in m├Âglichst gro├čer F├╝lle besitzen musste. Jetzt begann man auch, das Porzellan nicht nur ob seiner Sch├Ânheit und Eigenwilligkeit zu bewundern, sondern es auch zu benutzen. Zugleich entstanden die ersten Porzellansammlungen und ÔÇô von den Niederlanden ausgehend ÔÇô setzte die Mode der Porzellankabinette ein, die schlie├člich bis weit ins 18. Jahrhundert hinein zu einem integralen Bestandteil der Schlossbaukunst wurden.

Analog zu dem Europa erfassenden Porzellanfieber wurde an vielen Orten und von vielen Menschen versucht, hinter das Geheimnis, das Arkanum des Porzellans zu kommen. Doch trotz au├čergew├Âhnlicher und phantastischer Leistungen wie dem Mediciporzellan in Florenz oder den franz├Âsischen Frittenporzellanen, gelang es nicht, echtes Porzellan zu erzeugen. Erst 1708 schlug die Geburtsstunde des europ├Ąischen Porzellans, als es Johann Friedrich B├Âttger, Ehrenfried Walther von Tschirnhaus sowie einer ganzen Reihe versierter Fachleute der Bergakademie in Freiberg gelang, in Sachsen echtes Porzellan zu erzeugen. Faszinierend an der Entdeckung des Arkanums ist vor allem, dass es sich nicht um einen Zufallsfund handelte ÔÇô wie es gerne auch heute noch kolportiert wird ÔÇô, sondern eine ganz zielgerichtete und mit wissenschaftlicher Genauigkeit gef├╝hrte Unternehmung war. Daraus entstand schlie├člich ab 1710 die Meissener Manufaktur, wenn man so will, die Mutter aller Manufakturen Europas.

Mix & Match: verschiedene Porzellanserien im Museum der Manufaktur F├╝rstenberg | Fotos: Sabine Wittig

Anfassen und mixen erw├╝nscht: verschiedene F├╝rstenberg Porzellanserien d├╝rfen und sollen von den Besuchern nach Herzenslust kombiniert werden.

Was ist f├╝r Sie typisch F├╝rstenberg?

F├╝rstenberg blickt auf der einen Seite zur├╝ck auf eine 270j├Ąhrige, faszinierende Geschichte. Dies k├Ânnte eine geradezu erdr├╝ckende Traditionslast erzeugen, doch F├╝rstenberg sieht dieses Erbe in meinen Augen als stete Herausforderung. Die Manufaktur hat sich nie auf den Lorbeeren eines omin├Âsen Fr├╝her ausgeruht, sondern stets mit dem Blick auf die Gegenwart agiert. So ist gerade auch das 21. Jahrhundert eine hochspannende Phase der F├╝rstenberg Geschichte, denn die Manufaktur hat sich selbstbewusst als eine moderne Luxusmanufaktur neu aufgestellt. Dieser Prozess ist ├Ąu├čerst faszinierend, da F├╝rstenberg auf diese Weise an die Gr├╝ndungsgeschichte einer herzoglichen Unternehmung anschlie├čt, ohne aber in die Falle der Nostalgie zu tappen. Vielmehr entstehen aus der Frage, was eigentlich eine moderne Manufaktur ausmacht, herausragende, anspruchsvolle und innovative Produkte von zugleich poetischer Qualit├Ąt.

Museum der Porzellanmanufaktur F├╝rstenberg in F├╝rstenberg an der Weser | Foto: Sabine Wittig

Der Zeitgeist des 19. Jahrhunderts: die Form Empire mit aufw├Ąndigem Dekor

Haben Sie ein Lieblingsst├╝ck in der Ausstellung?

Eigentlich sind mir alle Objekte der Museumssammlung gleich lieb, da jedes Objekt mit so viel Geschichte und Geschichten aufgeladen ist. Selbst ein scheinbar banales St├╝ck entpuppt sich bei genauerem Hinsehen und tiefergehender Besch├Ąftigung als Faszinosum. Deshalb war es auch besonders wichtig, sich bei der Auswahl der Objekte f├╝r die Dauerausstellung streng zu beschr├Ąnken, um nicht auszuufern. Gerade weil jedes St├╝ck seine besondere W├╝rde hat, war es mir sehr wichtig, ihm den n├Âtigen Raum zur wirkungsvollen Entfaltung zu geben.

Besucherwertstatt im Porzellanmuseum F├╝rstenberg | Fotos: Sabine Wittig

Wie kommt der Henkel an die Kanne? Wie wird eine Figur gegossen? Und wie entstehen eigentlich die filigranen Durchbruchk├Ârbe? In der Besucherwerkstatt konnten wir einer Manufakturistin ├╝ber die Schulter schauen.

Welches ist das ├Ąlteste Exponat?

Zu den ├Ąltesten Exponaten in der Ausstellung ÔÇô und zugleich auch kuriosesten ÔÇô geh├Âren ein Teller und eine Tasse mit Untertasse, die von Johann Christoph Glaser bemalt wurden. Glaser war eine sehr umstrittene, zweifelhafte Pers├Ânlichkeit in der Geschichte der Manufaktur. Er kam wohl schon 1744 an den herzoglichen Hof, um sich als Arkanist anzudienen. Er muss erfahren haben, dass der Herzog von Braunschweig die Gr├╝ndung einer Manufaktur ins Auge gefasst hatte. Der Glaser behauptete nun, im Besitz des Wissens um die Porzellanherstellung zu sein und wurde daraufhin beauftragt, eine Manufaktur aufzubauen. 1747 verf├╝gte dann der Herzog, dass das Unternehmen in dem Jagdschloss seiner Vorfahren in F├╝rstenberg einzurichten sei. Glaser experimentierte, versuchte und probierte in den folgenden Jahren mehr oder minder engagiert, letztlich┬á aber erfolglos. Denn es stellte sich heraus, dass er seinen vollmundigen Versprechungen keine Taten folgen lassen konnte. Kurz gesagt: er war ein Hochstapler. Es war ihm aber gelungen, sowohl den Herzog als auch den ihm zur Aufsicht ├╝bergeordneten Manufakturdirektor jahrelang zu narren und mit (leeren) Versprechungen bei der Stange und den Geldfluss am Leben zu halten. Schlie├člich flog der Betrug aber auf und man stellte fest ÔÇ×Glaser ist vom echten Porzellan so weit entfernt wie Messing vom GoldeÔÇť ÔÇô und jagte ihn aus F├╝rstenberg fort.

Es ist bei altem Porzellan selten, ein Objekt einem bestimmten Menschen zuschreiben zu k├Ânnen (einem Porzellanmaler oder einem Dreher, oft kennt man noch nicht einmal den Entwerfer). Daher ist es umso aufregender, dass wir St├╝cke zeigen k├Ânnen, die ausgerechnet durch die H├Ąnde dieses Scharlatans gegangen sind.

F├╝rstenberg Jahreshasen | Foto: Sabine Wittig

Die F├╝rstenberg Jahreshasen sind beliebte Sammelobjekte.

Bald wird zus├Ątzlich zur Dauerausstellung das Schaumagazin er├Âffnet …

… das Schaumagazin ist die letzte Ausbaustufe der Dauerausstellung. Der Sammlungsbestand ist sehr umfangreich, er umfasst etwa 20.000 Objekte. Es ist verst├Ąndlich, dass wir davon nur einen kleinen Teil in der Dauerausstellung zeigen k├Ânnen. Jedoch m├Âchten wir unsere Besucher zumindest ansatzweise den einmaligen Reichtum unserer Best├Ąnde erleben lassen, denn in keinem anderen Museum gibt es eine derart umfangreiche und nahezu enzyklop├Ądische Sammlung von F├╝rstenberg Porzellan.

Herr Dr. Lechelt, dankesch├Ân f├╝r die Einblicke in Ihre Arbeit und die Welt des Porzellans!

Besucherwerkstatt Porzellanmuseum F├╝rstenberg | Foto: Sabine Wittig

Nicht alle Dekore werden aufgemalt. Einige entstehen mit Hilfe aufgelegter Druckbilder. Auch wie das funktioniert erf├Ąhrt man in der Besucherwerkstatt.

Sch├Ân war’s in F├╝rstenberg. Inspirierend und faszinierend. Und irgendwann, wenn uns eine Urlaubsfahrt wieder ins Weserbergland f├╝hrt, kommen wir bestimmt nochmal. Um das Schaumagazin zu besichtigen, um ├ťbersehenes zu entdecken und um erneut im Werksverkauf, der nur ein paar Schritte vom Museum entfernt liegt, zu st├Âbern.

Historisches Treppenhaus im Museum Schloss F├╝rstenberg | Foto: F├╝rstenberg

Ganz in Wei├č: das historische Treppenhaus des Museums | Foto: F├╝rstenberg

Mit diesem Beitrag starte ich eine lose Serie ├╝ber Porzellanmuseen. Ich hab‘ in den letzten Jahren etliche besucht – manche auch mehrmals – und bin jedes Mal aufs Neue fasziniert. Vielleicht kann ich dich ein wenig mit meiner Begeisterung f├╝r Porzellan anstecken? F├╝r diesen Beitrag hat F├╝rstenberg mir freien Eintritt ins Museum erm├Âglicht. Dankesch├Ân daf├╝r!

Fotos: F├╝rstenberg (1,2, 11), Sabine Wittig (3 bis 10)

F├╝nf Lieblingsentdeckungen der Ambiente 2018

Das sind meine f├╝nf sch├Ânsten Entdeckungen der diesj├Ąhrigen Ambiente, die im Februar mehr als 134.000 Fachbesucher aus 168 L├Ąndern nach Frankfurt gelockt hatte:

Porzellan von Anna Diekmann, Berlin. | Foto: Sabine Wittig

Porzellan von Anna Diekmann, Berlin. Foto: Sabine Wittig

Wundersch├Ân schlicht, nat├╝rlich und ein kleines Bisschen unperfekt: Die Produktdesignerin Anna Diekmann gestaltet und fertigt Porzellangef├Ą├če in herrlichen Farben. Sahneh├Ąubchen sind die erg├Ąnzenden Accessoires aus Metall.

Accessoires aus Terrakotta und Holz | Foto: Kristina Dam Studio

Accessoires aus Terrakotta und Holz | Foto: Kristina Dam Studio

Minimalistisch, monochromatisch und komplett zeitlos: M├Âbel und Wohnaccessoires von Kristina Dam Studio aus Kopenhagen.

Banksy . Girl with Balloon | Foto: Marije Kuiper | Copyright: IXXI www.ixxiyourworld.com

Banksy . Girl with Balloon | Foto: Marije Kuiper | Copyright: IXXI www.ixxiyourworld.com

Ein Highlight f├╝r Streetartfans: IXXI aus den Niederlanden hat jetzt auch Fotomotive des britischen Graffitik├╝nstlers Banksy im Programm – zum Beispiel das M├Ądchen mit Ballon.

Lyngby Porzellan | Foto: Lyngby

Lyngby Vasen und Kerzenleuchter | Foto: Lyngby

Die Lyngby Vasenfamilie hat Zuwachs bekommen: zwei h├╝bsche, unterschiedlich hohe Kerzenleuchter mit den typischen Rillen.

Mobile Symphony von Flensted | Foto: Flensted

Mobile Symphony von Flensted | Foto: Flensted

Die Mobiles des Familienunternehmens Flensted werden in D├Ąnemark handgefertigt. Mein Favorit ist die Version ‚Symphony‘ aus schlichten, naturfarbenen Holzkugeln.

Fotos: Sabine Wittig (1), Kristina Dam Studio (2), Marije Kuiper (3), Lyngby (4), Flensted Mobiles (5)

Inspiration am Dienstag – Fr├╝hlingsblumen

Fr├╝hlingsblumenstrau├č | Foto: Sabine WittigDer Sonntagskaffeeklatschbesuch brachte einen wundersch├Ânen Fr├╝hlingsstrau├č mit. Anemonen, Rosen, Hyazinthen und Ranunkeln. Feine Pinkt├Âne, etwas Wei├č und frisches Gr├╝n. Sch├Ân besonders: die filigranen Zweige des Asparagus.

Blumen und helles Holz | Foto: Sabine WittigWie so oft, teilen Str├Ąu├če sich bei mir nicht lange nur einer Vase.

Hues of pink | Foto: Sabine WittigIch verteile die Bl├╝ten gerne auf mehrere Gef├Ą├če – so hab‘ ich meist viel l├Ąnger Freude an den Sch├Ânen.

Zartrosa Bl├╝ten und helles Holz | Foto: Sabine Wittig

Lindform Vase | Foto: Sabine Wittig

Bezugsquellen:
Zartosa Porzellanvase: Lyngby
Holzvasen, Holzschale: kommod (├╝ber la mesa)
Holzbox: rig tig by Stelton
Schmale Porzellanvase: Flohmarkt
Kleine Kugelvase: Lindform (├╝ber Room to Dream)
Metalltablett Kaleido: Hay

Fotos: Sabine Wittig

Inspiration am Dienstag – Magnolien

Magnolien | Foto: Sabine Wittig
W├Ąre unser Garten nicht so klein, ich w├╝rde eine Magnolie pflanzen. Gar nicht so sehr, um ihre kurze Fr├╝hjahrsbl├╝te drau├čen zu bewundern. Denn noch mehr mag ich ihre Zweige, Knospen und Bl├╝ten – schon im Winter – drinnen.

Papierkranz Twig von Jurianne Matter | Foto: Sabine Wittig
Unsere Blumenh├Ąndlerin hatte am Samstag erste Magnolienzweige im Angebot und zwei Exemplare stehen seitdem im Esszimmer.

Magnolienbl├╝te | Foto: Sabine Wittig
Beinahe st├╝ndlich ver├Ąndern sie sich. Aus Knospen werden sehr schnell Bl├╝ten und aus Bl├╝ten auch sehr schnell Verbl├╝htes.

Magnolienbl├╝te | Foto: Sabine Wittig
Aber vielleicht ist’s gerade ihre Fl├╝chtigkeit, die wir an der Magnolie so lieben?

Minimagnolien | Foto: Sabine Wittig
Fotos: Sabine Wittig

Zu Besuch bei Nata Pestune (Suntree Studio) in Hamburg

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

War’s ein Foto auf Instagram? Ein inspirierender Beitrag auf einem meiner Lieblingsblogs? Oder tauchte sie in meinem Facebook-Feed auf? Ich kann gar nicht mehr sagen, wie ich auf Natas wundervolle Keramik gesto├čen bin. Aber ich wei├č noch, dass mir die schlichten Teller, Becher, Kannen & Co. auf Anhieb gefallen haben. Sehr. Eine Auswahl von Natas Kollektion hab‘ ich spontan ins la mesa Sortiment aufgenommen. Und meine Hamburgreise im vergangenen Sommer hab‘ ich dazu genutzt, Nata in ihrem Atelier in Eimsb├╝ttel zu besuchen.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Nata Pestune lebt seit gut f├╝nf Jahren in Hamburg. 2014 hat sie ihr Label Suntree gegr├╝ndet. // Foto links: Sabine Wittig | Foto rechts: Igor Trepeshchenok

Gegr├╝ndet hat Nata ihr Label vor rund 3,5 Jahren. Urspr├╝nglich hatte die geb├╝rtige Lettin Sinologie studiert ÔÇô und auch einige Zeit in China gelebt. Dann wurde die Passion f├╝r Keramik intensiver und Suntree ist entstanden. Nata teilt sich ihr Studio in Eimsb├╝ttel mit der Grafikerin Friederike Stoffregen, deren Poster und Karten die schlichte Keramik perfekt erg├Ąnzen. In einem kleinen Interview erz├Ąhlt Nata von ihrer Arbeit und verr├Ąt ihre drei Hamburger Lieblingscaf├ęs.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Ein Laden, zwei Labels: Die Papeterie von Friederike Stoffregen (Studiofrigo) erg├Ąnzt Natas Keramik ganz wundervoll.

Nata, woher kommt deine Liebe zur Keramik?

In China spielt Tee eine gro├če Rolle. W├Ąhrend meiner Zeit dort, kam ich t├Ąglich mit gutem Tee und der passenden Keramik in Ber├╝hrung. Da habe ich meine Leidenschaft f├╝r das Material entdeckt. Meine ersten selbst gefertigten St├╝cke waren Teebecher, erst kleinere, dann gr├Â├čere. Ich mag gut verarbeitete Produkte, die sch├Ân, funktional und langlebig sind. Keramik und Porzellan sind perfekte Materialien daf├╝r.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Keramik oder Porzellan ÔÇô f├╝r welches Material schl├Ągt dein Herz h├Âher?

F├╝r beide. Aber aus unterschiedlichen Gr├╝nden. Porzellan kann Glasuren wundersch├Ân zum Strahlen bringen. An Keramik mag ich das Rustikale, Raue. Keramik und Porzellan ÔÇô f├╝r mich ist das ein bisschen wie Himmel und Erde.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Foto links: Igor Trepeshchenok | Foto rechts: Sabine Wittig

Was inspiriert dich f├╝r deine Arbeit?

Zun├Ąchst ist da eine Idee in meinem Kopf. Es befl├╝gelt mich, wenn ich genau wei├č, was ich tun m├Âchte und ein klares Bild des fertigen Produkts vor Augen habe. Gleichzeitig ver├Ąndere ich manchmal nur eine Kleinigkeit und es entsteht etwas v├Âllig anderes. Und: Ich probiere gerne unterschiedliche Farbkombinationen aus.

Von Zeit zu Zeit arbeite ich auch mit komplett anderen Materialen ÔÇô Textilien zum Beispiel. Besonders inspirierend und motivierend sind f├╝r mich auch der Austausch und die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kreativen.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Sch├Âne Kombi: Becher aus glasierter und Krug aus matter Keramik.

Dein perfekter Arbeitstag ÔÇŽ

Ich stehe zwischen sechs und halb sieben auf und drehe eine Runde mit meiner H├╝ndin Luna. Dann mache ich ein paar Yoga-├ťbungen ÔÇô einige Asanas und den Sonnengru├č. Nach dem Fr├╝hst├╝ck gehe ich ins Studio. Am liebsten in Begleitung von Luna, wenn sie nicht mit meinem Mann zur Arbeit geht. Ich versuche, mein Tagespensum bis 17.00 Uhr zu schaffen um gen├╝gend Zeit f├╝r Familie, Sport und zum Lesen zu haben. Obwohl ich meine Arbeit sehr liebe, m├Âchte ich k├╝nftig versuchen, sie in maximal f├╝nf Stunden pro Tag zu erledigen um noch mehr Zeit f├╝r anderes zu gewinnen.

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Du lebst seit f├╝nf Jahren in Hamburg, welches sind deine liebsten Caf├ęs und Restaurants?

Vor einiger Zeit hat das Gl├╝cksburg Altona (Ophagen 1) er├Âffnet, ein kleines Take-Away-Caf├ę, das ich sehr gerne mag. Es gibt dort so liebevoll gemachte vegane Kuchen. Die Alpenkantine (Osterstra├če 98) mag ich besonders wegen der leckeren Desserts. Und einen wunderbar leckeren Mittagstisch gibt’s im Caf├ę D├ęlice in der Osterstra├če 168.

Dankesehr, Nata, f├╝r den inspirierenden Nachmittag in deinem sch├Ânen Suntree Studio!

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

azurweiss Atelierbesuch bei suntree studio in Hamburg | Foto: Sabine Wittig

Wenn du in Hamburg wohnst – oder die sch├Âne Hansestadt besuchst – schau‘ doch mal bei Nata und Friederike vorbei. Die Adresse ist:

SUNTREE Studio + Studiofrigo
Hellkamp 60
20255 Hamburg

www.suntreestudio.com
www.studiofrigo-hamburg.com

Fotos: Igor Trepeshchenok (3 + 6), Sabine Wittig (1,2,4,5,7-11)

Eine kleine Auswahl von Natas Keramik findest du bei la mesa.

Inspiration am Dienstag – Wei├č mag Sand

Die Hortensienb├Ąlle von hier wandern noch immer durch unser Haus. Sie stehen mal hier, schm├╝cken mal dort. Heute sind sie die Inspiration f├╝r eine schlichte Tischdekoration in sand/wei├č.

Hortensien | Foto: Sabine WittigBesonders sch├Ân sind die trockenen Bl├╝ten, wenn die Sonne sanfte Strahlen auf sie wirft.

Getrocknete Hortensie | Foto: Sabine WittigIch werd‘ die zarten Sch├Ânen sicher noch f├╝r lange Zeit bewahren.

Becher Anna Sykora | Foto: Sabine WittigDie h├╝bschen Porzellanbecher von Anna Sykora sehen auch kopf├╝ber fein aus. Sie verstecken kleine ├ťberraschungen, die darauf warten, von den G├Ąsten aufgedeckt zu werden.

Porzellansch├Ąlchen Raumgestalt | Foto: Sabine WittigMini-Schoko-Cookies werden in Porzellansch├Ąlchen von Raumgestalt serviert. Das Bisquitporzellan tr├Ągt eine Bord├╝re aus aufgeschmolzenen Glastropfen. F├╝hlt sich gut an.

Porzellanvase Anna Sykora | Foto: Sabine Wittig

Bezugsquellen:

Vase und Kaffeebecher: Anna Sykora (├╝ber la mesa)
Wei├če Sch├Ąlchen aus Bisquitporzellan: Raumgestalt (├╝ber la mesa)
Wei├če Minisch├Ąlchen: Reichenbach (├╝ber la mesa)

Fotos: Sabine Wittig

Tischdeko zu Weihnachten

Weihnachten 2017 | Foto: Sabine WittigHeiligabend feiern wir in diesem Jahr zu dritt. Ich hab‘ heute schon die Tischdeko ausprobiert. Das Farbkonzept: wei├č plus rosa.

Tischdeko Weihnachten 2017 | Foto: Sabine WittigVom letzten Open Day sind noch drei kleine eingetopfte Eriken ├╝brig. Die passen so fein zu den wundersch├Ânen rosa/transparenten Glaskugeln, die Jurianne geschickt hatte.

Weihnachtsdeko mit Erika | Foto: Sabine WittigDie Eriken haben schon ein paar welke Stellen an den F├╝├čen – die frisch geschnittene Rosmarinzweige aber perfekt kaschieren.

Tischdeko mit Erika | Foto: Sabine WittigZum Weihnachtsmen├╝ sind Rosmarinkartoffeln vorgesehen – da passen die Zweige in den kleinen Porzellansch├Ąlchen als Deko sch├Ân dazu.

Tischdeko mit Erika | Foto: Sabine Wittig

Die Dekoration werd‘ ich jetzt gleich wieder wegr├Ąumen – um einer anderen Platz zu machen. Denn vor dem Heiligabendmen├╝ gibt’s morgen abend noch ein Essen f├╝r f├╝nf. Und da ist das Farbkonzept ein anderes. Ich decke heute abend noch ein, damit morgen ausreichend Zeit ist f├╝r unseren kleinen Weihnachtssonderverkauf im la mesa┬á Showroom. Von 9.00 bis 16.00 Uhr ist der ge├Âffnet! Vielleicht hast du Lust, vorbeizuschauen? Es gibt 40 % Rabatt auf Weihnachtsdeko und 20 % auf das restliche Sortiment.

Wundersch├Ânste Glaskugel | Foto: Sabine Wittig

Ich w├╝nsch‘ dir frohe Festtage, eine wundervolle Zeit zwischen den Jahren und komm‘ gut in ein gesundes, friedvolles und inspirierendes 2018!

Herzlich,

Sabine

Fotos: Sabine Wittig