Über Sabine Wittig

PR-Beraterin, Lifestyle-Bloggerin und Onlineshop-Besitzerin.

Buchvorstellung: Wilde Wiese

Buchvorstellung: Wilde Wiese, Verlag Callwey | Foto: Sabine Wittig[Werbung*] Das FrĂŒhjahr ist da und ich freu‘ mich unheimlich auf die neue Gartensaison. Einige Stunden konnte ich wĂ€hrend der letzten Tage schon draußen verbringen. Rosen schneiden, Lavendel stutzen, VerblĂŒhtes entfernen. Seit Januar blĂ€ttere ich in meinen LieblingsgartenbĂŒchern. Jetzt ist ein neues hinzugekommen. Die ‚Wilde Wiese‘ aus dem Callwey Verlag. Eigentlich eher Koch- denn Gartenbuch. Mit ganz besonderen Zutaten: Pflanzen und KrĂ€uter, die auf Wiesen und in Parks zu finden sind, aber auch im eigenen Garten wachsen – wenn wir sie lassen. Sandra Schumann und Julia Schmidt haben Brennessel, Giersch, GĂ€nseblĂŒmchen, Sauerampfer & Co. gesammelt und 50 passende Rezepte entwickelt.

Buchvorstellung: Wilde Wiese, Verlag Callwey | Foto: Sabine Wittig

UnterstĂŒtzung haben sich die beiden bei der Wild- und Heilpflanzenexpertin Anne Schmidt-Luchmann geholt. Sie gibt in dem Buch wertvolle Tipps zum Sammeln (Was, Wann, Wo?) und detaillierte Informationen zu 19 WildkrĂ€utern. Oben siehst du als Beispieldoppelseite den Spitz- und Breitwegerich. Mir gefĂ€llt besonders, dass die beschriebenen Pflanzen ganz deutlich abgebildet sind – so lassen sie sich gut mit dem vergleichen, was im eigenen Garten (oder im Stadtpark) wĂ€chst.

Buchvorstellung: Wilde Wiese, Verlag Callwey | Foto: Sabine WittigIm Rezeptteil hab‘ ich mir schon einiges zum Ausprobieren markiert. Auf jeden Fall werde ich die Raukebutter machen. (Rucola wĂ€chst schon seit Jahren in unserem Garten – in ein, zwei Wochen kann ich vielleicht schon die ersten BlĂ€ttchen der Saison ernten.) Außerdem klingen doch Lauchauflauf mit Vogelmiere, Löwenzahn-Kartoffelsalat, Sauerampfersauce und Giersch-Focaccia verfĂŒhrerisch, oder?

Ich mag die ‚Wilde Wiese‘ sehr. Die Rezepte machen neugierig auf ungewöhnliche Aromen und Lust aufs KrĂ€utersammeln und Nachkochen. Die ruhige Gestaltung mit den schönen, schlichten Bildern inspirieren zu eigenen Kreationen mit wildem GrĂŒn und steigern die Gartenvorfreude.

Das Buch ist ein hĂŒbsches Geschenk fĂŒr Gartenfreunde, Hobbyköche, WildkrĂ€uter-Neulinge, StadtgĂ€rtner. Ich wĂŒrd’s zusammen mit einem selbst gemachten KrĂ€uterpesto oder einem frisch gepflĂŒckten WildkrĂ€uterstrĂ€ußchen verschenken.

Buchvorstellung: Wilde Wiese, Verlag Callwey | Foto: Sabine Wittig

Sandra Schumann / Julia Schmidt:
Wilde Wiese

Einleitung und Pflanzentexte von Wild- und Heilpflanzenexpertin Anne Schmidt-Luchmann
Fotografie: JUNI
Callwey Verlag, 144 Seiten
ISBN: 978-3-7667-2408-3
20,- EUR

Du erhÀlst das Buch bei deinem lokalen BuchhÀndler oder online versandkostenfrei direkt beim Callwey Verlag. (Unter diesem Link findest du weitere Informationen und Inspirationen zum bzw. aus dem Buch.)

*Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zugesandt. Deshalb ist der Beitrag mit Werbung gekennzeichnet.

Fotos: Sabine Wittig

Rezept fĂŒr KĂ€sekuchen

Rezept fĂŒr KĂ€sekuchen auf azurweiss | Fotos: Sabine Wittig

Es ist lange her, dass ich den KĂ€sekuchen gebacken hab‘. Herr azurweiss hatte ihn sich jetzt mal wieder gewĂŒnscht. Wir beide mögen ihn ganz pur und nicht zu sĂŒĂŸ besonders gerne. Keinesfalls dĂŒrfen Rosinen rein. Hier das Rezept fĂŒr dich.

Rezept fĂŒr KĂ€sekuchen auf azurweiss | Foto: Sabine Wittig

Zutaten fĂŒr eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

Teig

250 g Mehl
120 g Zucker
80 g Butter
1 Ei
1 Eigelb
etwas Salz

KĂ€semasse

600 g Magerquark
200 g saure Sahne
120 g Zucker
50 g Butter
3 Eier
1 Esslöffel SpeisestÀrke
Puderzucker zum BestÀuben

Rezept fĂŒr KĂ€sekuchen auf azurweiss | Fotos: Sabine Wittig

FĂŒr den Teig verknetest du alle Teigzutaten zunĂ€chst mit den Knethaken des RĂŒhrgerĂ€ts und dann mit den HĂ€nden zu einer homogenen Kugel. Die gibst du – in Folie gewickelt – fĂŒr eine Stunde in den KĂŒhlschrank.

Rezept fĂŒr KĂ€sekuchen auf azurweiss | Fotos: Sabine Wittig

Dann wellst du 2/3 des Teiges auf einer bemehlten ArbeitsflĂ€che aus und gibst ihn in die – am besten mit Backpapier ausgelegte – Springform. Aus dem restlichen Teigdrittel formst du kleine Rollen, legst sie entlang der Springformwand, verbindest sie mit dem restlichen Teig und drĂŒckst sie ein wenig an die Form, sodass der Kuchenrand entsteht.

Rezept fĂŒr KĂ€sekuchen auf azurweiss | Foto: Sabine Wittig

FĂŒr die FĂŒllung lĂ€sst du den Quark auf einem Sieb abtropfen und trennst die drei Eier. Mit den Quirlen des HandrĂŒhrgerĂ€ts schlĂ€gst du die Eigelbe zusammen mit der Butter und dem Zucker solange, bis der Zucker sich vollstĂ€ndig aufgelöst hat. Dann rĂŒhrst du den abgetropften Quark, die saure Sahne und die SpeisestĂ€rke unter. Das Eiweiß schlĂ€gst du steif und hebst es unter die Quarkmasse, die du anschließend auf dem Kuchenboden verteilst.

Rezept fĂŒr KĂ€sekuchen auf azurweiss | Fotos: Sabine Wittig

Jetzt kommt der Kuchen in den vorgeheizten Backofen. Ich backe ihn bei 175 °C Umluft ca. 45 bis 55 Minuten und lasse ihn danach weitere zehn Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen. Nach dem Herausnehmen lasse ich ihn ebenfalls noch eine Weile in der Form. Dann kommt er zum AuskĂŒhlen auf ein Kuchengitter.

Wenn du magst, bestÀubst du den Kuchen kurz vor dem Servieren mit Puderzucker.

Guten Appetit!

Rezept fĂŒr KĂ€sekuchen | Fotos: Sabine Wittig

Fotos: Sabine Wittig

Was machst du jetzt eigentlich?

Seitdem ich (z.B. hier) das Ende meines Online-Shops angekĂŒndigt hab‘, haben mich etliche Fragen von euch erreicht. Und ich dachte, ich beantworte die hĂ€ufigsten einfach hier nochmal. FĂŒr alle. Also:

Was arbeitest du jetzt?

Ich hab‘ das nie offensiv kommuniziert, aber la mesa war immer ein ‚Nebenher‘. Im Hauptjob arbeite ich seit mehr als 17 Jahren freiberuflich als PR-Beraterin und Texterin. Darauf konzentriere ich mich jetzt wieder.

Und was machst du da genau?

In der Hauptsache schreibe ich Kommunikationskonzepte und ich texte z. B. fĂŒr Internetseiten, Mitarbeiterzeitschriften, Corporate Blogs, Newsletter und PowerPoint-PrĂ€sentationen.

Konntest du alle Produkte aus deinem Shop verkaufen?

Nein – das hatte ich auch nicht erwartet. Ich hatte in den letzten Monaten nur noch wenig Ware nachgeordert und praktisch keine neuen Produkte mehr aufgenommen, sodass das Lager angenehm luftig wurde. Seit Mitte November gab’s großzĂŒgige Rabatte in meinem Shop – da wurde nochmal krĂ€ftig bestellt und vieles war am Ende ausverkauft. Aber es ist schon noch ein bisschen was ĂŒbrig.

Was machst du mit den Sachen, die nicht verkauft wurden?

Einige LieblingsstĂŒcke hab‘ ich mir fĂŒr mich selbst genommen. Manches kommt in den ‚Geschenkevorratsschrank‘. Dort sammle ich HĂŒbsches um immer ein PrĂ€sent oder ein kleines Mitbringsel zur Hand zu haben. Die restlichen Dinge werden im Freundeskreis verschenkt bzw. gehen ins Sozialkaufhaus.

Hase aus Bisquitporzellan | Foto: Sabine Wittig

Wirst du auch deinen Blog schließen?

Nein – ganz im Gegenteil. Der Plan ist, wieder sehr viel hĂ€ufiger zu bloggen. Das Stylen und Fotografieren der Produkte war mit meine LieblingsbeschĂ€ftigung als Shopbetreiberin und ich freue mich drauf, bald wieder mehr Zeit und Muße dafĂŒr zu haben.

Gehst du weiterhin auf Messen?

Die ĂŒblichen Branchenmessen lasse ich jetzt erst mal ausfallen. Ehrlich gesagt, bin ich wĂ€hrend der letzten Jahre ein bisschen messemĂŒde geworden. Aber kleinere Veranstaltungen abseits des Mainstreams werde ich nach wie vor besuchen. Ich mag die Interiorwelt ja schon gern und find’s nach wie vor spannend, vor allem kleine und besondere Marken zu entdecken. Nachdem la mesa nun wegfĂ€llt, soll mein Blog (auch) zur Sammelstelle fĂŒr kleine und kleinste Labels werden. Im nĂ€chsten Jahr – und mit etwas Abstand – gehe ich vielleicht wieder zur Ambiente nach Frankfurt oder zur Möbelmesse nach Köln. Mal sehen.

Glas, Samt und Porzellan | Foto: Sabine Wittig

Was passiert mit dem Raum, in dem la mesa untergebracht war?

Das ist mein aktuelles Lieblingsprojekt! Aus dem la mesa Showroom (der sich ja im Untergeschoss unseres Wohnhauses befand) wird eine Kombination aus Atelier (zum Fotografieren fĂŒr azurweiss), Bibliothek und GĂ€stezimmer. In den nĂ€chsten Tagen werden die letzten Regale abgeholt. Sobald der Raum leer ist, geht’s an die Planung und Neugestaltung. Die wichtigste Neuanschaffung wird ein Schlafsofa fĂŒr GĂ€ste sein. Falls du da Tipps hast – schreib‘ mir gerne unter sw@nullsabine-wittig.de . Ich hab‘ mir noch nicht so wahnsinnig viele Gedanken dazu gemacht und freu‘ mich ĂŒber jede Anregung!

Mir bleibt jetzt noch, ein letztes Mal Dankeschön zu sagen. FĂŒr die vielen Bestellungen, die netten Kontakte, die schönen RĂŒckmeldungen und fĂŒr die vielen persönlichen Begegnungen auf Messen, Veranstaltungen und wĂ€hrend der Open Showrooms hier bei uns im Haus.

Es war eine wundervolle Zeit! Danke!

la mesa small interior labels

Fotos: Sabine Wittig, Mirja Höchst

#shopsmallandhappy2018

{Werbung (unbezahlt)}

Ich mag das Internet unter anderem dafĂŒr, dass es auch kleinen und kleinsten Unternehmen Raum bietet. Aufmerksamkeit ĂŒber lokale und regionale Grenzen hinweg. Als das Web 2.0 noch (sehr) jung war, waren die Rahmenbedingungen dabei fĂŒr alle Akteure – ob Weltkonzern oder Einfrau/Einmann-Betrieb – praktisch identisch. Inzwischen bestimmen Algorithmen und Werbebudgets ĂŒber die Sichtbarkeit im Netz. FĂŒr die Kleinen wird es immer schwieriger, entdeckt und wahrgenommen zu werden.

Zum GlĂŒck gibt es Sammelstellen und Multiplikatoren fĂŒr die kleinen, individuellen Labels. Besonders mag ich die Initiative, die Christiane aka renna deluxe und Kathrin von Studio Karamelo im vergangenen Jahr ins Leben gerufen haben: #shopsmallandhappy. Unter diesem Hashtag prĂ€sentieren unabhĂ€ngige DesignerInnen sich und ihre Kollektionen bei Instagram und Facebook. Du kannst also ganz gezielt nach kleinen Labels suchen – und viel Schönes, Individuelles und Nachhaltiges entdecken. Papeterie, Interior, Mode, Schmuck, Kunst, Spielzeug.

FĂŒr einen besseren Überblick haben die beiden den Hashtag jetzt ergĂ€nzt: Unter #shopsmallandhappy2018 findest du die aktuellsten EintrĂ€ge der Menschen, die ihre kleinen Labels mit viel Herz und Leidenschaft betreiben.

Christiane HĂŒbner und Kathrin Bender | Foto links: Anke Sundermeier; Foto rechts: Jean-Marie Engel

Die Initiatorinnen: Christiane HĂŒbner (links), Inhaberin des Labels renna deluxe, und Kathrin Bender von Studio Karamelo | Fotos: Anke Sundermeier (links) und Jean-Marie Engel

Ich hab‘ auch wieder ein bisschen gestöbert und zeig‘ dir vier meiner liebsten ’small and happy labels‘:

Design Delights von renna deluxe | Fotos: renna deluxerenna deluxe: Christiane und ihr Label kenne und mag ich schon seit etlichen Jahren.  Einige ihrer Arbeiten sind auch bei uns zu Hause zu finden. Zum Beispiel die handbedruckten puristischen WeihnachtsanhĂ€nger ‚Engel‘, ‚Stern‘ und ‚Stille‘ . Sie werden auch dieses Jahr im Advent ein BĂŒndel Zweige schmĂŒcken.

Die personalisierten Kulturbeutel sind wundervolle Weihnachtsgeschenke – und sind die FarnblĂ€tter aus Papier nicht allerschönste Wanddekoration?

Papier & Textilien von bastisRIKE | Fotos: bastisRIKEbastisRIKE: Ruhig, schlicht, zeitlos sind Rikes Arbeiten. Immer nachhaltig produziert und auf Langlebigkeit ausgerichtet. DafĂŒr mag ich die Produkte so sehr. Vielleicht hast du bei mir ja schon eines ihrer feinen (und leider ausverkauften) Kissen entdeckt. Oder die kuschlige Webdecke ‚The Grid‘, die es jetzt auch in einem schönen Haselnussbraun gibt. Sehr gern mag ich auch Rikes TĂŒcher und Tischdecken aus Biobaumwolle und den Weihnachtsbaum Print.

Filigrane Stempelkunst von Studio Karamelo | Fotos: Studio KarameloStudio Karamelo: Kathrins Inspirationsquelle ist die Botanik. In ihrem Studio Karamelo findest du Blumenpressen, florale Papeterie und diese wunderschönen Stempel mit den feinfiligranen Pflanzenmotiven. Perfekt zum Verschönern von GeschenkanhĂ€ngern, SamentĂŒtchen, TischkĂ€rtchen, Geschenkpapier und vielem, vielem mehr. Mag ich sehr.

Feine Dinge aus Holz - made in Bielefeld | Fotos: kitschcanmakeyourichKitschcanmakeyourich: Hier ist der Name nicht Programm, denn die Möbel und Wohnaccessoires von Lilli und Sascha sind das Gegenteil von kitschig. Schlicht, schön und zum Ewigbehalten gemacht. Das hĂŒbsche Buchstaben-Brettchen gibt’s von A bis Z. Und das freundliche Krokodil ist Lowboard, Sitzbank, Regal.

Ich hĂ€tte hier noch zahlreiche weitere kleine Labels vorstellen können. Denn schönerweise gibt es richtig viele, die so wundervolle Produkte machen, dass sie unbedingt auch außerhalb ihrer Communities gefunden werden sollten. Wenn du magst, stöber‘ doch ein bisschen:  #shopsmallandhappy2018

Fotos: Anke Sundermeier (1), Jean-Marie Engel (2), Renna Deluxe (3-5), bastisrike (6-9), Studio Karamelo (10,11), kitschcanmakeyourich (12,13)

Bye-bye la mesa – und ab sofort 20 % Rabatt fĂŒr dich

Mit la mesa habe ich mir meinen Wunsch vom eigenen Interior Laden erfĂŒllt. Kein echter Laden mit GeschĂ€ftsrĂ€umen, Schaufenstern und Öffnungszeiten – das hĂ€tte sich mit meinem Hauptberuf als freie PR-Beraterin und Texterin (den ich nie aufgeben wollte) nicht vereinbaren lassen. Es ist ein virtueller Shop geworden. Mit einer fein kuratierten Auswahl an Produkten zum Ewigbehalten und Jeden-Tag-Dran-Freuen. Immer ein wenig abseits des Mainstreams.

Aquarell von Nina Sophie und Papierkranz Twig von Jurianne Matter. | Fotos: Sabine Wittig

Aquarell von Nina Sophie und Papierkranz Twig von Jurianne Matter.

Ich mag meinen Shop nach wie vor sehr. Stehe hinter jedem einzelnen Label und jedem Produkt. Freue mich ĂŒber jede Bestellung, jeden Kundenkontakt, jede Presse-veröffentlichung. Im FrĂŒhjahr habe ich mich dennoch dafĂŒr entschieden, la mesa zum Jahresende zu schließen. Aus zwei GrĂŒnden: Der erste hat mit Zeit zu tun, der zweite mit meinem eigenen, verĂ€nderten Konsumverhalten.

Zeitfresserchen BĂŒrokratie und Technologie
Kleine, feine Labels aufspĂŒren, die schönsten Sachen auswĂ€hlen und in Szene setzen. Das war immer Antrieb, Lieblingsaufgabe und fĂŒr lange Zeit auch HauptbeschĂ€ftigung. Inzwischen fordert das Schritthalten mit technologischen Entwicklungen (Wie ticken im Moment die Algorithmen der Suchmaschinen?, Braucht’s eine la mesa App?, Welche neuen Shopsystem-Plugins sind sinnvoll? Soll ich weitere Zahlungsarten anbieten?) und rechtlichen Anforderungen mehr und mehr Teile meines Zeitbudgets. Viele der Themen sind spannend und reizvoll – ich mag ihnen trotzdem nicht noch mehr Raum geben.

Holzschale Dua von kommod | Foto: Sabine Wittig

Holzschale Dua von kommod

Mein eigenes Konsumverhalten
Ich mag kleine LĂ€den, kleine Labels, kleine Unternehmen. Produkte, die ordentlich produziert wurden und lange glĂŒcklich machen. Das alles spiegelt auch das la mesa Sortiment. Und dennoch fĂŒhle ich mich nicht mehr rundum wohl damit. Ich hab’ Freude an schönen Dingen und bin (noch) weit von der Konsumminimalistin entfernt – aber ich kaufe immer selektiver und bewusster. Aus demselben Grund passt wohl auch das Verkaufen nicht mehr so richtig zu mir. Ich mag es viel lieber, Ideen und Inspirationen zu teilen, als Produkte anzupreisen.

Was bleibt?
Die Entscheidung, la mesa zu eröffnen, gehört zu den wichtigsten meines Lebens. Denn ich hab’ mir einen Traum erfĂŒllt. HĂ€tte ich’s nicht getan, wĂŒrde ich mich irgendwan sicher fragen: „Was wĂ€re denn gewesen, wenn?“. NatĂŒrlich gab es Momente, in denen ich mir gewĂŒnscht hĂ€tte, keinen Shop zu haben. Wenn die Vorweihnachtszeit alles andere als besinnlich war, weil so viele Bestellungen kamen und gleichzeitig Kundentexte geschrieben werden mussten. Wenn Lieferanten nicht geliefert und Kunden nicht bezahlt haben. Wenn die Technik ein merkwĂŒrdiges Eigenleben entwickelte. Aber alles in allem waren es wundervolle Jahre. Ich hab’ unfassbar viel gelernt – ĂŒber den Handel, die Interiorwelt, das Internet. Ohne la mesa hĂ€tte ich vielleicht nie angefangen zu bloggen, hĂ€tte womöglich weder Facebook-Profil noch Instagram-Account. Und ich hĂ€tte nicht so viele fantastische und faszinierende Menschen getroffen. Virtuell und real. Kunden, Lieferanten, Designer, Blogger, PR-Leute, andere Shopbesitzer. Einige sind zu Freunden geworden – allein dafĂŒr bin ich unendlich dankbar.

Untersetzer aus 100 % Schurwolle und Porzellan von Anna Badur. | Fotos: Sabine Wittig

Untersetzer aus 100 % Schurwolle und Porzellan von Anna Badur.

Was kommt?
Jetzt genieße ich die verbleibenden Wochen als Onlineshop-Betreiberin. Zweimal wird la mesa wĂ€hrend dieser Zeit noch zum echten Laden: Am 22.12.2018 gibt’s einen letzten Open Day und am 12.1.2019 einen Lagerverkauf.

Ich freu‘ mich darauf, ab Mitte Januar wieder mehr Zeit zu haben. FĂŒr Privates, fĂŒrs Bloggen und fĂŒr die Unternehmenskommunikation.

Heute möchte ich danke sagen: allen Kunden und Begleitern fĂŒr die vielen Bestellungen, die entzĂŒckenden RĂŒckmeldungen, die Weiterempfehlungen und die herzlichen und lustigen Begegnungen auf Messen, Veranstaltungen, im la mesa Showroom und zu den Open Days. Allen Lieferanten fĂŒr ihre fantastischen Produkte und das unkomplizierte Miteinander.

Ein ganz besonderes und dickes Dankeschön geht an Jurianne. Viele Jahre haben wir zusammengearbeitet. Uns gegenseitig inspiriert und unterstĂŒtzt. Juriannes feine Designs waren das Herz meines Sortiments und haben so viele meiner Kunden begeistert. Ich bin sehr dankbar fĂŒr diese wundervolle Zeit. Sehr.

Porzellanbecher von Anna Sykora und Postkarten von Jurianne Matter. | Fotos: Sabine Wittig und Jurianne Matter

Porzellanbecher von Anna Sykora und Postkarten von Jurianne Matter.

20 % Rabatt fĂŒr dich. Auf alles und bis zum Schluss
Und jetzt noch ein Goodie fĂŒr dich als Blogleser(in): Ab sofort bekommst du mit dem Code

SCHOENWARS

20 % Rabatt auf das gesamte la mesa Sortiment. Hier kannst du direkt stöbern: www.lamesa.de

Porzellanplissee

{Werbung (unbezahlt) da Markennennung}
Nicht nur Stoff lĂ€sst sich fein in Falten legen. Auch Porzellan kann das. Drei hĂŒbsche Beispiele fĂŒr zarte Plissees und schlichte Reliefs auf weißem Gold:

Porzellan-Beistelltisch Plisago von FĂŒrstenberg

FĂŒrstenberg Plisago Porzellan-Beistelltisch | Fotonachweis: Porzellanmanufaktur FĂŒrstenbergSieht auf den allerersten Blick aus wie in fließenden Stoff gehĂŒllt, besteht aber in Wirklichkeit komplett aus Porzellan. Der ungewöhnliche Beistelltisch ist das Ergebnis einer Kooperation der Porzellanmanufaktur FĂŒrstenberg mit dem Studio Besau-Marguerre. Ich mag ihn sehr und befinde mich damit in bester Gesellschaft. Denn der Rat fĂŒr Formgebung hat Plisago kĂŒrzlich mit dem German Design Award 2019 in Gold (Kategorie Furniture) ausgezeichnet.

Porzellan-Beistelltisch Plisago von Besau-Marguerre fĂŒr FĂŒrstenberg | Fotonachweise: Porzellanmanufaktur FĂŒrstenberg

Links: Plisago 42 cm und 52 cm hoch | Rechts: Das Designduo Eva Marguerre und Marcel Besau

Terrakotta Bowls von Kristina Dam Studio

Keramik von Kristina Dam | Fotonachweis: Kristina Dam StudioDie schönsten GefĂ€ĂŸe aus Terrakotta fertigt Kristina Dam. Vor kurzem hat die dĂ€nische Designerin ihre Serie um zusĂ€tzliche Bowls erweitert. Das Material ist mit grauer Keramikmasse ĂŒberzogen – das macht die EntwĂŒrfe so herrlich neutral.

Keramik von Kristina Dam | Fotonachweis: Kristina Dam Studio

Geschirrserie Blend von Rosenthal

Geschirrserie Rosenthal Blend | Fotonachweis: RosenthalBecher, Teller, Bowls: Mehr braucht’s gar nicht fĂŒr ein alltagstaugliches Porzellanservice. Diese schön schlichte Serie hat der französische Produktdesigner Christophe de la Fontaine fĂŒr Rosenthal entworfen. Das Besondere an Blend: Es gibt die Einzelteile in drei verschiedenen Reliefmustern. Klassisch nach oben auslaufend, zweidimensional gegeneinander laufend oder dreidimensional ĂŒbereinander gelegt. Es darf also jeden Tag aufs Neue gemixt werden.

Bilder: Porzellanmanufaktur FĂŒrstenberg (1-3), Kristina Dam Studio (4-6), Rosenthal (7)

Rezept fĂŒr Birnen-Schoko-Kuchen

Rezept fĂŒr Birnen-Schoko-Kuchen aus azurweiss | Fotos: Sabine Wittig

Der Schwager hatte selbst eingemachte Birnen vorbeigebracht. Die wurden am Wochenende zum Bestandteil fĂŒr einen kleinen Kuchen. Das Rezept ist einfach umzusetzen – und das Ergebnis eine feine SĂŒnde. Zum Kaffeeklatsch oder als Dessert.

Rezept fĂŒr Birnen-Schoko-Kuchen auf azurweiss | Fotos: Sabine Wittig

Zutaten fĂŒr eine ca. 18 x 24 cm große Form (ich hab‘ den Kuchen in einer rechteckigen Auflaufform aus Porzellan gebacken). Die Menge passt fĂŒr zwei bis vier Personen.

ca. 600 g reife Birnen
100 g Mehl
20 g SpeisestÀrke
20 g Kakao
1 gehÀufter Teelöffel Reinweinstein-Backpulver
40 g geraspelte Zartbitterschokolade
110 g weiche Butter
80 g Zucker
Salz
2 Eier
70 g Joghurt
etwas Puderzucker zum BestÀuben

Rezept fĂŒr Birnen-Schoko-Kuchen auf azurweiss | Fotos: Sabine Wittig

Zubereitung

Die Form mit Backpapier auslegen.

Mehl, SpeisestĂ€rke, Kakao und Backpulver in einer RĂŒhrschĂŒssel mischen. Gehackte Schokolade, weiche Butter, Zucker, eine Prise Salz, Eier und Joghurt zu der Mischung geben und mit den Quirlen des HandrĂŒhrgerĂ€ts gut verrĂŒhren.

Teig in die Form streichen und Backofen auf 140 °C (Umluft) vorheizen.

Birnen waschen, schĂ€len, vom KerngehĂ€use befreien und vierteln. Die Viertel mit einem scharfen Messer fĂ€cherartig einschneiden und gleichmĂ€ĂŸig auf der Teigmasse verteilen.

Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und den Kuchen ca. 25 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 170 °C erhöhen und das KĂŒchlein 10 Minuten weiterbacken. StĂ€bchenprobe machen. Befindet sich kein Teig mehr am StĂ€bchen, den Backofen ausschalten und den Kuchen noch ca. 5 Minuten im Ofen lassen. Dann herausnehmen und abkĂŒhlen lassen.

Rezept fĂŒr Birnen-Schoko-Kuchen auf azurweiss | Foto: Sabine Wittig

Den ausgekĂŒhlten Kuchen mit etwas Puderzucker bestĂ€uben, in kleine StĂŒcke schneiden – und pur oder mit etwas frisch geschlagener Sahne genießen!

Rezept fĂŒr Birnen-Schoko-Kuchen auf azurweiss | Foto: Sabine Wittig

Rezept fĂŒr Birnen-Schoko-Kuchen auf azurweiss | Fotos: Sabine Wittig

Fotos: Sabine Wittig

Herbstrosa: Dahlien und Chrysanthemen

Dahlien und Chrysanthemen | Fotos: Sabine Wittig, azurweiss

Frisch gepflĂŒckt: Dahlien und Chrysanthemen. Da sich die WĂŒhlmĂ€use in unserem Garten so wohl fĂŒhlen, pflanze ich keine Dahlien mehr direkt in die Erde. Sie wĂŒrden in kĂŒrzester Zeit zur MĂ€usedelikatesse werden. Meine Dahlien wachsen seit dieser Saison in Töpfen und stehen auf der Terrasse.

Dahlien | Foto: Sabine Wittig, azurweiss

Sie blĂŒhen unermĂŒdlich – wenn auch nicht in der Farbe, in der ich sie gekauft hab‘. Der ursprĂŒnglich so zarte Lachston ist zu Himbeereisrosa geworden. Auch schön.

Dahlien und Chrysanthemen | Fotos: Sabine Wittig | www.azurweiss.de

Mindestens genauso hĂŒbsch sind die zerzausten Chrysanthemen in herrlichem Blassrosa.

Dahlien | Foto: Sabine Wittig, azurweiss

Fotos: Sabine Wittig

Rezept fĂŒr Kirschkuchen

Rezept fĂŒr Kirschkuchen | Foto: Sabine Wittig

Zeit der Kirschen. Und höchste Zeit fĂŒr einen Kuchen aus den roten, sĂŒĂŸen Fruchtkugeln. Mit einem Hauch von Ingwer. Das Rezept: ganz, ganz einfach.

Rezept fĂŒr Kirschkuchen | Fotos: Sabine Wittig

Zutaten fĂŒr eine Springform mit Durchmesser 26 cm

150 bis 200 g SĂŒĂŸkirschen
100 g weiche Butter
100 g Rohrohrzucker
2 Eier (GrĂ¶ĂŸe M)
175 g Dinkelmehl
30 g gemahlene Mandeln
1 Teelöffel gemahlenen Ingwer
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
Puderzucker zum BestÀuben

Rezept fĂŒr Kirschkuchen | Foto: Sabine Wittig

Zubereitung

Die Springform mit Backpapier auslegen, Backofen auf 180 °C (Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Kirschen waschen, von Stiel und Kern befreien und halbieren.

Butter und Zucker schaumig schlagen und die beiden Eier nacheinander unterrĂŒhren.

Mehl, Mandeln, Ingwer, Backpulver und Salz vermischen und unter die Butter-Ei-Masse heben. Den Teig in die Backform geben und mit den Kirschen belegen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 35 bis 40 Minuten godbraun backen. Nach dem AuskĂŒhlen mit dem Puderzucker bestreuen.

Fotos: Sabine Wittig

Im Museum der Königlichen Porzellan-Manufaktur KPM in Berlin

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin | Foto: KPM

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin | Foto: KPM

[Werbung*] Berlin. Immer wenn ich dort bin, fĂŒhrt mindestens ein Weg zu KPM. Manchmal schau‘ ich nur in dem hĂŒbschen kleinen Shop „The Box“ in den Hackeschen Höfen vorbei, meist geht’s aber zum Flagshipstore in die Wegelystraße. Hier befindet sich auch das Museum des Porzellanherstellers. WĂ€hrend meiner letzten Berlinreise im MĂ€rz hab‘ ich mir dafĂŒr mal wieder Zeit genommen. Seit meinem letzten Besuch vor ein paar Jahren hat sich manches verĂ€ndert.

Mitmach-Manufaktur KPM Berlin | Foto: KPM

Mitmach-Manufaktur KPM Berlin. In der Mitte an der Wand: das kobaltblaue Zepter, mit dem das Porzellan seit der GrĂŒndung der Manufaktur gemarkt wird. | Foto: KPM

So gibt es dort jetzt die KPM Mitmach-Manufaktur. Ein schöner heller Raum, in dem man den Manufakturisten nicht nur ĂŒber die Schulter schauen, sondern in Workshops auch selbst Hand anlegen kann. Ich durfte wĂ€hrend meines Besuchs ein MilchkĂ€nnchen und eine Tasse mit Henkel versehen – und weiß Manufakturporzellan seitdem noch mehr zu schĂ€tzen. Denn: Was sich trivial anhört, erfordert außerordentliches FingerspitzegefĂŒhl. Der Henkel wird prĂ€zise angesetzt und mit Schlicker (so nennen Porzelliner ihren Klebstoff) fixiert. Reste des Schlickers mĂŒssen sehr schnell und sehr grĂŒndlich wieder entfernt werden, ohne dabei Tasse oder Henkel zu verformen. Und die Gefahr ist groß, denn das Porzellan ist in diesem Stadium noch ganz weich.

Mitmachmanufaktur KPM Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Geht nur mit viel Erfahrung und GefĂŒhl: die manuelle Fertigung von Porzellan. Fotos: Sabine Wittig

Den Henkel hab‘ ich zwar mehr oder weniger gerade hinbekommen, aber beim Entfernen des Schlickers hab‘ ich aufgegeben und das der Expertin ĂŒberlassen.

Mitmach-Manufaktur KPM Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Porzellan besteht aus Kaolin, Feldspat und Quarz. Die genaue Rezeptur – das Arkanum – bleibt aber ein wohl gehĂŒtetes Geheimnis. Fotos: Sabine Wittig

KPM Mitmach-Manufaktur | Fotos: Sabine Wittig

Farben, Marken, QualitÀt: unterschiedliche Themeninseln in der Mitmach-Manufaktur geben Einblicke in die Herstellung von KPM Porzellan. Fotos: Sabine Wittig

Auch ohne Workshop lohnt es sich, sich in der Mitmach-Manufaktur genauer umzusehen. Du erfÀhrst hier viele Details der Porzellanherstellung, kannst anfassen, staunen, nachvollziehen. Oder dich einfach nur inspirieren lassen.

Museum KPM Königliche Porzellan-Manufaktur | Foto: KPM

Ausstellungsraum in der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin | Foto: KPM

Die Königliche Porzellan-Manufaktur ist Berlins Ă€ltester noch existierender Handwerksbetrieb. GegrĂŒndet wurde sie von Friedrich II., dem Großen, der 1763 eine bestehende Porzellanmanufaktur des Berliner Kaufmanns Ernst Gotzkowsky erworben hatte. Der ‚Alte Fritz‘ selbst ließ bei KPM 21 Hofservice fĂŒr die königlichen Schlösser fertigen und bezeichnete sich selbst als sein bester Kunde. Bis zur Abdankung Kaiser Wilhelms II. im Jahr 1918 war die Manufaktur im Besitz von sieben Königen und Kaisern.

Die Geschichte von KPM – sie ist eng mit der Geschichte Preußens und Berlins verknĂŒpft – wird in der Ausstellung anhand vieler Exponate erzĂ€hlt. Man braucht nicht unbedingt eine FĂŒhrung, denn alle StĂŒcke sind ausfĂŒhrlich beschrieben. Aber spannender wird der Rundgang mit FĂŒhrer auf jeden Fall. Ich hab‘ die ErklĂ€rungen und Anekdoten rund um das weiße Gold sehr genossen, viel ĂŒber die Porzellanherstellung dazugelernt und jede Menge (Kunst)Geschichtliches aus den unterschiedlichen Epochen – vom Rokoko ĂŒber das Bauhaus bis heute – erfahren.

Porzellanformen und Service Urbino im Museum bei KPM Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Inspirierend prĂ€sentiert: Gussformen fĂŒr die Porzellanherstellung (links). Eins meiner Lieblingsgeschirre von KPM: die Serie Urbino – entworfen 1930 bis 1932 von Trude Petri (rechts). Fotos: Sabine Wittig

Ein wundervolles Highlight der KPM Welt ist die Inszenierung der historischen Ringkammerofenhalle. Die Ofenkammern – in denen einst das Porzellan gebrannt wurde – sind heute RĂ€ume fĂŒr die inspirierende Zurschaustellung von Geschirr, Formen, Hilfsmitteln und sogar Scherben. Herrlich!

Ringkammerofenhalle KPM Berlin | Fotos: Sabine Wittig

Die einstigen Ofenkammern werden heute als BĂŒhne fĂŒr kreative Inszenierungen genutzt. Fotos: Sabine Wittig

KPM Berlin Museumscafé | Fotos: Sabine Wittig

Aus welcher Tasse magst du deinen Kaffee genießen? Im KPM CafĂ© hast du freie Wahl beim Geschirr. Ich hab‘ mich fĂŒr Kurland entschieden – ein KPM Klassiker. Die Serie ist im Jahr 1790 (!) entstanden und trĂ€gt den Namen des damaligen Auftraggebers, dem Herzog von Kurland. Fotos: Sabine Wittig

Nach dem Museumsbesuch kannst du im KPM Flagshipstore stöbern (es gibt dort auch immer ein paar preisreduzierte II.Wahl-StĂŒcke und wenn du GlĂŒck hast, ist dein Lieblingsservice dabei) und Kaffee und Kuchen im KPM CafĂ© genießen.

*Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie ĂŒber Porzellanmuseen. Ich schreibe diese Serie, weil kein anderer Werkstoff mich so fasziniert wie das weiße Gold. KPM hat mir fĂŒr diesen Artikel freien Eintritt ins Museum ermöglicht und eine FĂŒhrung sowie einen Mini-Workshop in der Mitmach-Manufaktur organisiert. Deshalb ist mein Beitrag als Werbung gekennzeichnet. Herzlichen Dank nochmals an KPM fĂŒr die spannenden und inspirierenden Stunden – und bis zum nĂ€chsten Mal!

KPM Welt
Museum und Flagshipstore
Wegelystraße 1
Geöffnet Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr
S-Bahn: Tiergarten

www.kpm-berlin.com

Fotos: KPM (1, 2, 10); Sabine Wittig (3 bis 9 und 11 bis 16)