Unbunt

Forsythien und Narzissen in quietschegelb, Tulpen und Kaiserkronen in leuchtorange, Muscari und Hyazinthen in strahleblau. Nicht, dass ich etwas gegen die herrliche Farbenpracht hĂ€tte, mit der der FrĂŒhling uns jetzt (endlich!) verwöhnt. Ganz im Gegenteil. Doch: Je knalliger die Welt draußen wird, desto unbunter mag ich’s drinnen.

Wohnzimmer in grau und senfgelb

Foto:  ink and spindle

Zum Beispiel so, wie in diesem Wohnzimmer, das die australische Designerin Lara Cameron (die ebenfalls ein Herz fĂŒr Monochromes hat) auf ihrem Blog ink and spindle so wundervoll in Szene gesetzt hat.

Strickkissen von Villka Hillka

Fotos: Villka Hillka

Oder so, wie die Designerin Zuzana Hillenbach die Location fĂŒr das Shooting ihrer Herbstkolletion 2012 gestaltet hat. Ich liebe Zuzanas gestrickte und gehĂ€kelte Accessoires, die sie unter ihrem Label Villka Hillka vertreibt. Vor allem die Kissen in grau, weiß und safran wĂ€ren fĂŒr mich aktuell die richtige Wahl. (Wem das jetzt zu unbunt wird, der findet auf Zuzanas Internetseite auch hĂŒbsch Farbiges.)

Monochrom geht’s derzeit natĂŒrlich auch im Hause azurweiss zu – zum Beispiel auf dem Sideboard im Wohnzimmer:

Poster Fish von Jurianne Matter

Leider sagt der Wetterfrosch fĂŒrs Wochenende ja auch unbunt fĂŒr draußen voraus. Macht’s euch also drinnen gemĂŒtlich und genießt die freien Tage!

Fotos: Sabine Wittig, Villka Hillka, ink and spindle

4 Gedanken zu „Unbunt

  1. Also mir ist das auch bunt genug. Schwarz-weiß mit etwas (!) gelb als Farbklecks reichen aus. Außerdem liebe ich die Ein-Zweig-Methode: ein Zweig in der Vase ist genug. Die restlichen BlĂŒten dĂŒrfen draußen bleiben. Da allerdings um so ĂŒppiger.

    WochenendgrĂŒĂŸe! N.

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